Gesund durch Essen
Ernährungsberatung und NAET-Behandlung von Allergien und Unverträglichkeiten
Dr. med. Peter Marko, 
Heinestrasse 26, CH-9008 St.Gallen 
Anmeldung T: 071 250 15 18 Fax: 071 250 15 19 E-mail: Peter.J.Marko@hin.ch


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Letzte redaktionelle Änderung 5.10.06

Unsere ganze Homepage können Sie hier nach Worten und Begriffen durchsuchen.

 

Mineralwasser

muss aus der unterirdischen Quelle stammen und in ihrer Nähe abgefüllt werden.  Die wichtigsten Mineralstoffe sind folgende Kationen (Basen, positiv geladenen Teilchen):

  • Calcium(Ca++) - es gibt kalziumreiche Mineralwasser mit um 0,6 g Calcium / Liter und kalziumarme unter 0,2 g / L. Da der Mensch pro Tag etwas über 1 g Kalzium braucht, kann er zum wesentlichen Teil den Bedarf mit gutem, kalziumreichem aber schwefelarmem (s. u.) Mineralwasser decken.

  • Magnesium (Mg++) - kommt zusammen mit Kalzium vor und dessen Bedarf (ca. 300 mg/Tag) kann teilweise mit Mineralwasser gedeckt werden. Ein Mensch mit gesunden Nieren kann nicht zu viel Magnesium bekommen.

  • Kalium (K+) spielt im Mineralwasser eher eine untergeordnete Rolle, da es in der Erde nicht in gut löslichen Verbindungen vorkommt und wir werden damit durch die pflanzlichen Lebensmittel versorgt. Für Kalium gilt dasselbe wie für Magnesium, je mehr von Kalium in einem Wasser vorhanden ist, desto besser.

  • Natrium (Na+) - enthalten manche Mineralwasser in grösseren Mengen. Da wir schon sowieso zuviel Kochsalz (Natriumchlorid) in unserer gegenwärtigen Nahrung zu uns nehmen, sollten wir, ausser in Ausnahmefällen wie nach Durchfall, starkem Schwitzen und bei Neigung zu tiefem Blutdruck, Mineralwasser mit niedrigem Natriumgehalt wählen. Natrium verursacht vermehrte Kalziumausscheidung im Urin (1 g eingenommenes Natrium = ca. 20 mg ausgeschiedenes Kalzium, d.h. 1/10 der normalerweise ausgeschiedener Menge).

  • Eisen (Fe++ und Fe+++) - wäre eigentlich für den Körper meistens sehr nützlich. Da es das Wasser färbt und bei Lagerung dunkel ausfällt, wird es vor der Abfüllung weitgehend aus dem Mineralwasser entfernt. Deswegen schmeckt das Mineralwasser von der Quelle getrunken, ähnlich dem Wein beim Weinbauer in Mitte der Weinberge anders, besser als zu Hause, vom Markt gebracht.

Folgende Anionen (Säuren, negative geladene Teilchen) kommen im Mineralwasser vor allem vor:

  • Carbonat (HCO3--) wird nach der Resorption in Kohlendioxid (CO2) und Wasser (H2O) abgebaut und sollte das Hauptanion in Wasser sein. 

  • Sulfat (SO4- -) ist die Säure, die der Körper nicht braucht und durch die Niere ausscheiden muss. Es trägt wesentlich zur Säurebelastung des Körpers bei. Je weniger Sulfat und je mehr Carbonat ein Mineralwasser enthält, desto besser.

  • Chlorid (Cl-) ist der Gegenspieler von Natrium und dafür gilt dasselbe (s.o.).

  • Fluorid - (1-2mg / Tag) braucht der Mensch für gesunde Knochen und Zähne, aber zu viel (> 5 mg) davon ist nicht gut. Mineralwasser mit > als 5 mg/L haben eine Warnung, mit > 1,5 mg/L einen Hinweis. Die meisten Mineralwasser sind weit von diesen Mengen entfernt.

  • Sulfit (S--) hat für viele Leute einen unangenehmen Geschmack und Geruch nach faulen Eiern und wird ähnlich wie das Eisen aus dem Mineralwasser entfernt. Im Unterschied zu Eisen ist Sulfid wie Sulfat nicht nötig, sogar schädlich.

  • Nitrat (NO3-) kommt als Verunreinigung aus der Landwirtschaft. Es wird noch in der Erde von Bakterien teilweise in

  • Nitrit (NO2-) umgewandelt. Beide sind schädlich, krebserregend und ihre Menge darf 0,025 g/L (Nitrat) und 0,00005 g/L (Nitrit) nicht überschreiten.

Die Anforderungen auf ein Mineralwasser zur Bereitung der Säuglingsnahrung:

  • Natrium < 0,02 g (20 Milligramm) pro Liter

  • Nitrat < 0,01 g (10 Milligramm) pro Liter

  • Nitrit < 0,00002 g (0,02Milligramm) pro Liter

  • Sulfat < 0,24 g (240 Milligramm) pro Liter

  • Fluorid < 0,0015 g (1,5 Milligramm) pro Liter

 

Warum trinkt man Mineralwasser?

  • Weil man meint, es enthalte besonders viele Mineralien, was nicht immer stimmt. Manches Hahnenwasser hat diesbezüglich eine vorteilhaftere Zusammensetzung als Mineralwasser.

  • Es schmeckt besser, was oft stimmt, da

  • Mineralwasser weniger als Hahnenwasser bearbeitet wird und so

  • die Aussicht besteht, dass es im "natürlicheren" Zustand ist und bessere Informationen enthält.

Die Vorstellung, dass man mit einem kalziumhaltigen Mineralwasser dem Körper Kalzium zuführen kann, gilt für die grosse Mehrheit der Mineralwässer leider nicht. Da  vom Kalzium höchstens 30%, das Sulfat aber fast vollständig im Blut aufgenommen wird, sind nur manche Mineralwässer keine "Calciumräuber", d.h. für die Ausscheidung ihres Sulfates durch die Niere braucht man kein zusätzliches Kalzium aus den Knochen. Folgende Tabelle zeigt an manchen Beispielen, welche Mineralwässer Calcium spenden (basenbildend = grün) und welche es bilanzmässig "rauben" (säurebildend = rot). Über andere Nahrungsmittel können Sie sich hier informieren.  

 

Quelle 
(Marke, Land)

Ca++
mg

Mg++
mg

Na+
mg

SO4
mg

Cl-
mg

Säure mEq /L

Base
mEq/L

Allegra

96,0

21,7

2,3

34,7

-

 

1,18

Apollinaris (D)

132

102

986

110

131

 

38,90

Appenzeller

105

18

2,7

4

2,4

 

1,76

Aproz (Migros)

386

70

9

1120

6

18,50

 

Arkina

37

22

7

9

3

 

0,92

Contrex (F)

486

84

9,1

1187

10

15,1

 

Cristalp

115

40

19,9

211

11,5

1,57

 

Elmer

114

7

3

120

<1

0,65

 

Eptinger

510

117

4,2

1445

3

21,85

 

Evian (F)

78

24

5

10

4,5

 

1,94

Henniez

105

19

7

13

8

 

1,50

Lostorfer

279

78

330

780

29

 

2,80

Passugger

286

24

46

48

19

 

4,64

Perrier (F)

150

3,8

10

33

24

 

1,07

Rhäzünser

210

44

123

120,4

17,5

 

5,96

Rocchetta (I)

59

3,4

4,4

7,9

7,7

 

0,63

San Benedetto (I)

48,2

29,4

6,9

3,8

1,9

 

1,35

San Pellegrino (I)

185,6

52,5

35

444

59

5,20

 

Valser

436

54

11

990

2

12,26

 

Vichy (F)

94

9

1196

220

266

 

38,8

Vittel (F)

91

19,9

3

105

-

1,52

 

Volvic (F)

-

6

9,4

7

8,4

 

0,26

Zurzacher

17

0,3

274

289

131

 

1,09

 
 

Hahnenwasser*:

-

-

-

-

-

-

-

Basel (Grundwasser)

55

7

10

50

12

0,02

 

Bern (Quellwasser)

100

13

1

16

9

 

1,08

Zürich (Seewasser)

5

1

5

16

5

0,16

 

 

grün = vorteilhaft, basenbildend; rot = säurebildend, schwarz = neutral; blau = kochsalzhaltig 
* Über die Zusammensetzung Ihres Hahnenwassers können Sie sich bei der Gemeindeverwaltung informieren, oft schon auf ihrer Homepage.
Zum Vergleich: 100 g Fleisch ergibt ca.10, 100 g Käse ca. 20 mE Säure. Pro Tag scheidet man um 100 mE Säure im Urin aus.

Die Einnahme von Natrium und Chlorid  erhöht  die Ausscheidung des Calciums, was für Zustand der Knochen und für die Entstehung der Osteoporose eine wichtige Rolle spielt.. Dieser Faktor spielt bei Mineralwasser eine nicht zu vernachlässigbare Rolle, da manche eine relativ grosse Menge von Natrium enthalten (blau in der Tabelle). Solche sind dank dem Natrium zwar meistens stark basisch, aber z.B ein Liter Apollinaris erhöht die Calciumausscheidung im Urin um mehr als 10%.

Diese Tatsachen spielen eine Rolle nicht nur bei der Entstehung der Osteoporose, sondern auch der Nierensteine.

Bei der Wahl des geeigneten Wassers brauchen Sie die komplizierten Säure- und Basenwerte nicht zu berechnen. In der Regel können Sie sich einfach und schnell orientieren, in dem sie die auf jeder Mineralwasserflasche in mg/L angegebenen Calcium- durch Sulfatkonzentrationen dividieren (s. Tabelle). Ist das Verhältnis > 1 und die Menge des Natriums nicht mehr als 50 mg/L, wirkt sich das Wasser auf den Calcium- und Säure-Basen-Haushalt positiv aus.

Die mineralarme Wässer (z.B. Volvic, Hahnenwasser Zürich aus unserer Tabelle) sind nicht nachteilig. Sie vermindern die Belastung mit Osmolen (Hyperosmolarität), die unsere eiweiss-, kohlenhydrat- und kochsalzreiche Nahrung mit sich bringt, was ein wichtiger Grund für hohen Blutdruck und damit verbundene Gesundheitsschäden ist. Besonders vorteilhaft sind mineralarme Wässer für Patienten mit Nierenschwäche, und umgekehrt, die säurebildenden sind für sie schädlich.

Kohlensäure (Bläschen) wird meistens wegen ihrem erfrischendem Geschmack dem  Mineralwasser künstlich nachträglich beigegeben. Der überwiegender Teil wird durch die Lunge ausgeschieden, ein kleiner Teil jedoch durch die Niere. Dabei geht eine kleine Menge von Kalium mit. Daurch wird Säure-Basen-Haushalt beeinflusst.  Zuerst aber druckt CO2 (Kohlendioxid) auf den oberen Schliessmuskel und wir görpsen. Dabei (und auch ohne Görpsen) kann der saure Mageninhalt in die Speiseröhre eher gelingen und Sodbrennen verursachen oder verschlimmern. Kohlensäurefreies (stilles) Mineralwasser ist für die Gesundheit vorteilhafter.

Auch Mineralwasser kann unverträglich werden. Deswegen soll man auch mit Mineralwasser  rotieren. Wie oft sich Wasser an der Entstehung des Reizdarmes beteiligt, erfahren Sie unter „Lebensmittel und Reizdarm“. Die NAET Methode kann die Unverträglichkeit beseitigen. Der Erfolg wird durch die Rotation beschleunigt und befestigt. Beide Behandlungen, die NAET und die Rotation, ergänzen und unterstützen sich gegenseitig.

 Unsere weitere "flüssige" Themen "Wieviel Flüssigkeit sollen wir trinken", "Wasser",  "Tee und Kaffee" und "Ernährung während der heissen Sommertage".

Viele weiteren nützlichen Informationen und Daten über Mineralwasser unter http://www.mineralwaters.org/.

Falls Sie uns wieder besuchen möchten
(was uns unheimlich freuen würde)

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