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Letzte redaktionelle Änderung 5.10.06
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ganze Homepage können Sie hier nach Worten
und Begriffen durchsuchen.
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Mineralwasser
muss aus der unterirdischen Quelle stammen
und in ihrer Nähe abgefüllt werden. Die wichtigsten
Mineralstoffe sind folgende Kationen (Basen,
positiv geladenen Teilchen):

-
Calcium(Ca++)
- es gibt kalziumreiche Mineralwasser mit um 0,6 g Calcium
/ Liter und kalziumarme unter 0,2 g / L. Da der Mensch pro
Tag etwas über 1 g Kalzium braucht, kann er zum
wesentlichen Teil den Bedarf mit gutem, kalziumreichem
aber schwefelarmem (s. u.) Mineralwasser decken.
-
Magnesium
(Mg++) - kommt zusammen mit Kalzium vor und
dessen Bedarf (ca. 300 mg/Tag) kann teilweise mit
Mineralwasser gedeckt werden. Ein Mensch mit gesunden
Nieren kann nicht zu viel Magnesium bekommen.
-
Kalium
(K+) spielt im Mineralwasser eher eine
untergeordnete Rolle, da es in der Erde nicht in gut löslichen
Verbindungen vorkommt und wir werden damit durch die
pflanzlichen Lebensmittel versorgt. Für Kalium gilt
dasselbe wie für Magnesium, je mehr von Kalium in einem
Wasser vorhanden ist, desto besser.
-
Natrium
(Na+) - enthalten manche Mineralwasser in
grösseren Mengen. Da wir schon sowieso zuviel Kochsalz
(Natriumchlorid) in unserer gegenwärtigen Nahrung zu uns
nehmen, sollten wir, ausser in Ausnahmefällen wie nach
Durchfall, starkem Schwitzen und bei Neigung zu tiefem
Blutdruck, Mineralwasser mit niedrigem Natriumgehalt wählen.
Natrium verursacht vermehrte Kalziumausscheidung im Urin
(1 g eingenommenes Natrium = ca. 20 mg ausgeschiedenes
Kalzium, d.h. 1/10 der normalerweise ausgeschiedener
Menge).
-
Eisen (Fe++
und Fe+++) - wäre eigentlich für den Körper
meistens sehr nützlich. Da es das Wasser färbt und bei
Lagerung dunkel ausfällt, wird es vor der Abfüllung
weitgehend aus dem Mineralwasser entfernt. Deswegen
schmeckt das Mineralwasser von der Quelle getrunken, ähnlich
dem Wein beim Weinbauer in Mitte der Weinberge anders,
besser als zu Hause, vom Markt gebracht.
Folgende Anionen (Säuren,
negative geladene Teilchen) kommen im Mineralwasser vor allem
vor:
-
Carbonat (HCO3--)
wird nach der Resorption in Kohlendioxid (CO2)
und Wasser (H2O) abgebaut und sollte das
Hauptanion in Wasser sein.
-
Sulfat
(SO4- -) ist die Säure, die der Körper
nicht braucht und durch die Niere ausscheiden muss. Es trägt
wesentlich zur Säurebelastung des Körpers
bei. Je weniger Sulfat und je mehr Carbonat ein
Mineralwasser enthält, desto besser.
-
Chlorid
(Cl-) ist der Gegenspieler von Natrium und dafür
gilt dasselbe (s.o.).
-
Fluorid -
(1-2mg / Tag) braucht der Mensch für gesunde Knochen und
Zähne, aber zu viel (> 5 mg) davon ist nicht gut.
Mineralwasser mit > als 5 mg/L haben eine Warnung, mit
> 1,5 mg/L einen Hinweis. Die meisten Mineralwasser
sind weit von diesen Mengen entfernt.
-
Sulfit
(S--) hat für viele Leute einen
unangenehmen Geschmack und Geruch nach faulen Eiern und
wird ähnlich wie das Eisen aus dem Mineralwasser
entfernt. Im Unterschied zu Eisen ist Sulfid wie Sulfat
nicht nötig, sogar schädlich.
-
Nitrat
(NO3-) kommt als Verunreinigung aus
der Landwirtschaft. Es wird noch in der Erde von Bakterien
teilweise in
-
Nitrit (NO2-)
umgewandelt. Beide sind schädlich, krebserregend und ihre
Menge darf 0,025 g/L (Nitrat) und 0,00005 g/L (Nitrit)
nicht überschreiten.
Die Anforderungen auf ein Mineralwasser zur
Bereitung der Säuglingsnahrung:
-
Natrium <
0,02 g (20 Milligramm) pro Liter
-
Nitrat <
0,01 g (10 Milligramm) pro Liter
-
Nitrit <
0,00002 g (0,02Milligramm) pro Liter
-
Sulfat <
0,24 g (240 Milligramm) pro Liter
-
Fluorid < 0,0015 g (1,5 Milligramm)
pro Liter

Warum trinkt
man Mineralwasser?
-
Weil
man meint, es enthalte besonders viele Mineralien, was
nicht immer stimmt. Manches Hahnenwasser hat diesbezüglich
eine vorteilhaftere Zusammensetzung als Mineralwasser.
-
Es
schmeckt besser, was oft stimmt, da
-
Mineralwasser
weniger als Hahnenwasser bearbeitet wird und so
-
die Aussicht besteht, dass es im
"natürlicheren" Zustand ist und bessere Informationen
enthält.
Die Vorstellung, dass man
mit einem kalziumhaltigen Mineralwasser dem Körper Kalzium
zuführen kann, gilt für die grosse Mehrheit der Mineralwässer
leider nicht. Da vom Kalzium höchstens 30%, das Sulfat
aber fast vollständig im Blut aufgenommen wird, sind nur
manche Mineralwässer keine "Calciumräuber", d.h. für
die Ausscheidung ihres Sulfates durch die Niere braucht man
kein zusätzliches Kalzium aus den Knochen.
Folgende Tabelle zeigt an manchen Beispielen, welche Mineralwässer
Calcium spenden (basenbildend = grün) und welche es bilanzmässig
"rauben" (säurebildend = rot). Über andere
Nahrungsmittel können Sie sich hier
informieren.
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|
Quelle
(Marke, Land)
|
Ca++
mg
|
Mg++
mg
|
Na+
mg
|
SO4—
mg
|
Cl-
mg
|
Säure
mEq /L
|
Base
mEq/L
|
Allegra
|
96,0
|
21,7
|
2,3
|
34,7
|
-
|
|
1,18
|
Apollinaris
(D)
|
132
|
102
|
986
|
110
|
131
|
|
38,90
|
Appenzeller
|
105
|
18
|
2,7
|
4
|
2,4
|
|
1,76
|
|
Aproz
(Migros)
|
386
|
70
|
9
|
1120
|
6
|
18,50
|
|
|
Arkina
|
37
|
22
|
7
|
9
|
3
|
|
0,92
|
|
Contrex (F)
|
486
|
84
|
9,1
|
1187
|
10
|
15,1
|
|
Cristalp
|
115
|
40
|
19,9
|
211
|
11,5
|
1,57
|
|
|
Elmer
|
114
|
7
|
3
|
120
|
<1
|
0,65
|
|
Eptinger
|
510
|
117
|
4,2
|
1445
|
3
|
21,85
|
|
|
Evian
(F)
|
78
|
24
|
5
|
10
|
4,5
|
|
1,94
|
Henniez
|
105
|
19
|
7
|
13
|
8
|
|
1,50
|
Lostorfer
|
279
|
78
|
330
|
780
|
29
|
|
2,80
|
Passugger
|
286
|
24
|
46
|
48
|
19
|
|
4,64
|
|
Perrier
(F)
|
150
|
3,8
|
10
|
33
|
24
|
|
1,07
|
Rhäzünser
|
210
|
44
|
123
|
120,4
|
17,5
|
|
5,96
|
|
Rocchetta (I)
|
59
|
3,4
|
4,4
|
7,9
|
7,7
|
|
0,63
|
San
Benedetto (I)
|
48,2
|
29,4
|
6,9
|
3,8
|
1,9
|
|
1,35
|
|
San
Pellegrino (I)
|
185,6
|
52,5
|
35
|
444
|
59
|
5,20
|
|
Valser
|
436
|
54
|
11
|
990
|
2
|
12,26
|
|
|
Vichy
(F)
|
94
|
9
|
1196
|
220
|
266
|
|
38,8
|
|
Vittel
(F)
|
91
|
19,9
|
3
|
105
|
-
|
1,52
|
|
|
Volvic (F)
|
-
|
6
|
9,4
|
7
|
8,4
|
|
0,26
|
Zurzacher
|
17
|
0,3
|
274
|
289
|
131
|
|
1,09
|
|
|
| |
Hahnenwasser*:
|
-
|
-
|
-
|
-
|
-
|
-
|
-
|
|
Basel
(Grundwasser)
|
55
|
7
|
10
|
50
|
12
|
0,02
|
|
|
Bern
(Quellwasser)
|
100
|
13
|
1
|
16
|
9
|
|
1,08
|
|
Zürich
(Seewasser)
|
5
|
1
|
5
|
16
|
5
|
0,16
|
|
|
|
grün
= vorteilhaft,
basenbildend; rot = säurebildend,
schwarz = neutral; blau =
kochsalzhaltig
* Über die Zusammensetzung Ihres Hahnenwassers können Sie
sich bei der Gemeindeverwaltung informieren, oft schon auf
ihrer Homepage.
Zum Vergleich: 100 g
Fleisch ergibt ca.10, 100 g Käse ca. 20 mE Säure. Pro Tag
scheidet man um 100 mE Säure im Urin aus.
Die Einnahme von Natrium
und Chlorid erhöht
die Ausscheidung des Calciums, was für Zustand der Knochen
und für die Entstehung der Osteoporose
eine wichtige Rolle spielt.. Dieser Faktor spielt bei
Mineralwasser eine nicht zu vernachlässigbare Rolle, da
manche eine relativ grosse Menge von Natrium enthalten (blau
in der Tabelle). Solche sind dank dem Natrium zwar meistens
stark basisch, aber z.B ein Liter Apollinaris erhöht die
Calciumausscheidung im Urin um mehr als 10%.
Diese
Tatsachen spielen eine Rolle nicht nur bei der Entstehung der
Osteoporose, sondern auch der Nierensteine.
Bei
der Wahl des geeigneten Wassers brauchen Sie
die komplizierten Säure- und Basenwerte nicht zu berechnen.
In der Regel können Sie sich einfach und schnell orientieren,
in dem sie die auf jeder Mineralwasserflasche in mg/L
angegebenen Calcium- durch Sulfatkonzentrationen dividieren
(s. Tabelle). Ist das Verhältnis > 1 und die Menge des
Natriums nicht mehr als 50 mg/L, wirkt sich das Wasser auf
den Calcium- und Säure-Basen-Haushalt
positiv aus.
Die mineralarme Wässer (z.B. Volvic,
Hahnenwasser Zürich aus unserer Tabelle) sind nicht
nachteilig. Sie vermindern die Belastung mit Osmolen (Hyperosmolarität),
die unsere eiweiss-, kohlenhydrat- und kochsalzreiche Nahrung
mit sich bringt, was ein wichtiger Grund
für hohen Blutdruck und damit verbundene Gesundheitsschäden
ist. Besonders vorteilhaft sind mineralarme Wässer für
Patienten mit Nierenschwäche, und umgekehrt, die säurebildenden
sind für sie schädlich.
Kohlensäure (Bläschen) wird
meistens wegen ihrem erfrischendem Geschmack dem
Mineralwasser künstlich nachträglich beigegeben. Der überwiegender
Teil wird durch die Lunge ausgeschieden, ein kleiner Teil
jedoch durch die Niere. Dabei geht eine kleine Menge von Kalium
mit. Daurch wird Säure-Basen-Haushalt
beeinflusst. Zuerst aber druckt CO2
(Kohlendioxid) auf den oberen Schliessmuskel und wir görpsen.
Dabei (und auch ohne Görpsen) kann der saure Mageninhalt in
die Speiseröhre eher gelingen und Sodbrennen
verursachen oder verschlimmern. Kohlensäurefreies (stilles)
Mineralwasser ist für die Gesundheit vorteilhafter.
Auch Mineralwasser kann unverträglich
werden. Deswegen soll man auch mit Mineralwasser rotieren. Wie
oft sich Wasser an der Entstehung des Reizdarmes beteiligt,
erfahren Sie unter „Lebensmittel und
Reizdarm“. Die NAET Methode
kann die Unverträglichkeit beseitigen. Der Erfolg wird durch
die Rotation beschleunigt und
befestigt. Beide Behandlungen, die NAET
und die Rotation, ergänzen und
unterstützen sich gegenseitig.
Unsere weitere "flüssige"
Themen "Wieviel Flüssigkeit
sollen wir trinken", "Wasser",
"Tee und Kaffee" und "Ernährung
während der heissen Sommertage".
Viele weiteren nützlichen Informationen und Daten über
Mineralwasser unter http://www.mineralwaters.org/. |
Falls
Sie uns wieder besuchen möchten
(was uns unheimlich freuen würde)
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