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Biologischer
Wert der Lebensmittel
(an einem Beispiel)

Möchtest Du wissen, woran
ich bemerkt habe, dass Du Dein Vollkornmüsli immer heimlich
hinter Dir kippst?
1. Kartoffel –
enthält Basen (Kalium,
Magnesium), Spurenelemente, Vitamine, bioaktive Stoffe
(Antioxydantien), Fasern, hochwertiges Eiweiss,
komplexe Kohlenhydrate (Stärke), praktisch kein Fett.
Sie ist vollwertig, nur leider in rohem Zustand nicht nur
ungeniessbar, sondern dank mancher Stoffe (Saponine) auch giftig.
Diese findet man auch z.B. in grünen Tomaten. In reifen
Tomaten sind Stoffe, die Vitamin B12 blockieren und
einen Mangel verursachen können. Dies als Beispiel, dass
pflanzliche Lebensmittel in rohem Zustand oder auch gekocht nicht
nur nützliche Stoffe enthalten. Würde man sie in grossen
Mengen essen, können sie schaden. Jede
Einseitigkeit ist ungesund! Grundsätzlich sind aber
Lebensmittel, die man roh essen kann, vollwertiger, da mit dem
Kochen viele Stoffe zerstört und die Mineralstoffe ausgelaugt
werden.
2. Gschwellti
(Pellkartoffel)– sind sehr vollwertig
und gesund. Sie enthalten dasselbe wie rohe Kartoffeln, nur durch
den Kochvorgang wurden sie verändert. Wie viel der Mineralien
und Spurenelemente ausgelaugt werden, bzw. verloren gehen, hängt
von der Wassermenge ab, in der die Kartoffeln gekocht werden. Man
soll sie deswegen im Dampfkochtopf zubereiten. Es ist besser,
vollwertiger, sie mit der Schale zu essen, da diese nicht nur
viele Vitamine und bioaktive Stoffe, sondern auch Fasern enthält.
Man sollte sie nicht viel salzen (s. Bedeutung
zu grosser Kochsalzmengen im Essen). Sie sind
basenbildend.
3. Kartoffelstock – sollte
man aus den in der Schale gekochten Kartoffeln –
"Gschwellti" - zu bereiten und nicht die rohen
Kartoffeln schälen und dann kochen. So bleiben viele
nützliche Stoffen erhalten. Das gilt auch für
Bratkartoffeln und die Rösti. Die Vollwertigkeit des
Kartoffelstocks für die Gesundheit hängt davon ab, ob er
mit Milch, Butter, oder anderem Fett und in welcher Menge
zubereitet wird (s. Über die
Verwendung von Fetten und Säure-Basen-Haushalt,
Übersäuerung, ihre Folgen und was dagegen zu tun ist).
Richtig vorbereitet (s. oben) basenbildend.
4. Rösti –
sind weniger vollwertig als Kartoffelstock, da durch Braten
fast alle bioaktiven Stoffe kaputt gehen und neue, schädliche
entstehen. Man sollte sie möglichst mit wenig Fett in einer
beschichteten Pfanne (z.B. Titan) braten. Sie sind basen-
oder säurebildend, je nach dem mit wie viel Fett sie
bereitet werden.
5. Kartoffelstärke –
besteht nur aus komplexen Kohlenhydraten ohne Eiweiss, Fasern
und bioaktiven Stoffen. Damit bringt sie dem Körper reine
Kalorien, ohne anderer nützlichen und wertvollen Stoffe.
Deswegen hat sie nur kalorischen Wert, sie ist sonst "leerwertig".
Sie schmeckt nicht süss. Ihre Verdauung dauert etwas länger
als der einfache Zucker. Damit steigt der Blutzucker etwas weniger
schnell, aber viel schneller als bei den oben genannten vier
Kartoffelformen. Eindeutig säurebildend,
wie auch die weiteren Bereitungen (6-8).
6. Zucker - durch
Spaltung von Stärke bekommt man den einfachen Zucker, die
Glukose. Sie ist süss und sie übergeht sehr schnell,
teilweise schon im Mund ins Blut. Damit steigt der
Blutzuckerspiegel zu schnell und zu steil an, was ungesund ist.
Selbstverständlich hat sie auch nur kalorischen Wert, sie ist
"leerwertig".
7. Kartoffelschnaps –
entsteht durch alkoholische Gärung der Kartoffel und
entsprechende Destillation. Wir nehmen ihn als Beispiel für
alle Schnäpse. Sie enthalten gewisse bioaktive Stoffe (auch
aus den Gärungshefen), die ihnen den Geschmack des jeweiligen
Ausgangsmaterials (Obst, Getreide) bringen. Ob Schnäpse in
kleinen Dosen gesundheitsförderlich sind, ist nicht sicher.
8. Alkohol – bekommt man durch Destillation
aus gegorenen Kohlenhydraten (nur aus der Stärke) und ist
absolut leerwertig. Auch in kleinen Mengen kaum
gesundheitsförderlich.
Der Gesundheits-, Ernährungswert
der Lebensmittel:
1. Frisch, biologisch angebaut
2. Frisch, integrierte Produktion
3. Tiefgefroren.
Mit unserer gegenwärtigen guten
Versorgung können wir trotz Rotation
während des ganzen Jahres täglich frische oder
gefrorene Salate, Gemüse und Früchte geniessen. Wenn man
exotische Früchte stückweise
kauft, ist der Preis erträglich (besonders im Vergleich zu
Fleisch und Fisch).
Falls
Sie uns wieder besuchen möchten
(was uns unheimlich freuen würde)
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