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Letzte redaktionelle Änderung 14.9.2003
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ganze Homepage können Sie hier nach Worten
und Begriffen durchsuchen.
Untergewicht
Beide, die Neigung zum Übergewicht (gute
Verwertung), wie die zum Untergewicht (schlechte
Verwertung) sind angeboren. Ob und wie sich diese Neigungen
zeigen, durchsetzen, hängt von der Ernährung und Bewegung, vom
Lebensstil ab. Sicher haben beide extreme Seiten mehr Mühe, das
Normalgewicht zu erreichen.

Wie weiss man, zu welcher Sorte
man gehört?
Den wichtigsten Hinweiss erhält man durch die
Masse der Eltern. Diese Beurteilung ist jedoch erschwert, weil nicht
nur die Neigungen zu Über- und Untergewicht, sondern auch die Art
der Ernährung einer Familie vererbbar, bzw. übertragbar sind. In
unserem Gesprächsforum
lesen wir oft "ich esse nicht viel", oder umgekehrt
"ich esse viel". Diese Aussagen, diese Masse und Normen,
sind sehr persönlich, von jeweiligen Erfahrungen und Gewohnheiten
abhängig. Es wäre nicht schlecht, in solchen Fällen die Familien
zu wechseln, um besser vergleichen zu können. Zur besseren
Beurteilung dienen genaue Angaben eines durchschnittlichen Tages,
noch besser einer Woche.
Andere Gründe für
Untergewicht:
-
Immer häufiger die
Essstörungen.
-
Drogen.
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Verschiedene
angeborene und erworbene Krankheiten, die man je nach Umständen
abklären soll (z.B. Zuckerkrankheit, Schilddrüsenstörungen,
chronische Darmentzündungen, Zöliakie,
Laktoseintoleranz, usw.)
-
Weniger bekannt
ist, dass eine einseitige Ernährung, die immer dieselben
Stoffwechselwege beansprucht, sowohl zu Unter-, wie Übergewicht
führen kann.
-
Diese Einseitigkeit führt auch zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten.
Durch Unverträglichkeiten aus dem Gleichgewicht geratenes
Immunsystem produziert Stoffe, die
sowohl allergische Reaktionen, Entzündungen, Schmerzen, wie
auch Gewichtsstörungen fördern kann. Manche von ihnen, wie
z.B. Histamin, Serotonin dienen auch im zentralen und peripheren
Nervensystem als Botschaftsvermittler, sog. Transmitter und
Modulatoren. Diese beteiligen sich auch an der
Gewichtregulation.
Welche Untersuchungen sind angebracht?
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Mit ziemlich
einfachen Untersuchungen kann ein Arzt viele Krankheiten
ausschliessen.
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Bei Frauen gehört
eine gründliche gynäkologische Untersuchung dazu. Bei Männern
sind manchmal gewisse hormonelle und mikroskopische
Untersuchungen angebracht.
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Falls diese Untersuchungen keine krankhafte Änderungen
entdecken, sucht man nach einer Störung der Darmschleimhaut mit
verminderten Aufnahme der Nährstoffe, wie sie in Rahmen von Lebensmittelunverträglichkeiten
im breiten Sinne und im engen Sinne des Wortes vorkommen kann.
Dazu gehört auch die gezielte Suche nach Zöliakie
und anderen nicht-IgE-vermittelten
Lebensmittelallergien.
Was kann man gegen Untergewicht tun?
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Nach Abklärung
eventuelle Ursachen bekämpfen.
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Grössere Portionen
einer abwechslungsreichen, gesunden Ernährung,
d.h. mehr Kalorien zu sich nehmen.
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Sich vermehrt körperlich
belasten. Dadurch wird die Muskel- und nicht die Fettmasse
aufgebaut.
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Die Ernährung den
möglichen Unverträglichkeiten
anpassen.
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Die Anpassung wird durch die NAET
Untersuchung und Behandlung
erleichtert.
Ein beispielhafter Bericht aus unserem Forum,
wie man es machen kann:
"Ich war mal bei 55 kg bei 180 cm Körpergröße.
Hab lange gebraucht, um den Dreh rauszukriegen. Angefangen hat`s mit
essen was das Zeug hält und ernüchternd feststellen, daß es nix
wird mit dem Zunehmen.
Wichtig ist der Kopf. Ohne dem geht gar nix. Du mußt es nicht nur
wollen, sondern auch angehen und vor allem gib Dir Zeit. Viele Leute
wollen schnellen Erfolg und geben viel zu schnell auf (war bei mir
früher auch so) aber sichtbares dauert seine Zeit.
Vor einem Jahr lag ich bei 61 kg und bin heute auf 71 kg hoch. Wenn
man sich das runterrechnet dann ist das nicht mal 1 kg pro Monat.
Das heißt, daß man nicht gleich nach 1, 2 Monaten aufgeben sollte,
wenn man da grad mal 1 Kilo zugenommen hat. Genausorum sollte man
es, meiner Meinung nach, auch machen wenn man Abnehmen will. Ich hab
mir kleine Ziele gesetzt. Immer nur erstmal 1 kg mehr zunehmen und
wenn ich das geschafft habe dann war das mein Erfolg und neuer An-
und Ergeiz weiterzumachen. Mein großes Ziel sind 75 kg und das
reicht mir dann.
Sicher willst Du wissen wie ich es geschafft
habe.
Ich hab vor einem Jahr angefangen fettreich zu essen und
gleichzeitig mit leichtem Muskelaufbau begonnen, um nicht nur reines
Fett zuzunehmen. Mit der Zeit tat sich tatsächlich was auf der
Waage. Und das kam hauptsächlich durch den Muskelaufbau (kein
Bodybuilding).
Mit der Zeit hab ich aber auch Fett am Bauch angesetzt. Das wollte
ich ja nun auch nicht und hab schließlich meine Ernährung
umgestellt und verzichte auf fettreiche Nahrung und hab neben dem
Muskelaufbau mit joggen angefangen, um Fett zu verbrennen. Ich
wollte ja nicht nur am Bauch Gewicht zunehmen. Das ich mal das
Problem haben sollte hätte ich mir nie träumen lassen.
Heute eß ich das was ich will aber immer mit
einem Auge auf den Fettgehalt. Statt Steak eben Hühnchen und statt
ner Schokolade Obst und Gemüse. Sicher nasche ich auch aber nicht
mehr so viel wie früher. Ernährung Abwechsklungsreich und gesund.
Für früh gibt`s nich nur Haferflocken.
Probleme am Anfang hatte ich aber mit der Anzahl der Mahlzeiten. Hab
mich damals regelrecht gezwungen zu essen, da ich nie ein großer
Esser war. Ich denke, daß es Quatsch ist, wenn welche sagen, daß
man dann essen soll wann man Hunger hat. Es gibt Leute die würden,
wenn es danach geht, kaum noch was essen. Das war ja auch mein Grund
warum ich auf 55 kg runter bin. Regelmäßiges Essen und Trinken ist
wichtig und muß man auch erst lernen. Meine Hauptmahlzeiten liegen
im Schnitt ca. 4 Stunden auseinander. Also Frühstück, Mittag,
Kaffee und Abendbrot und zwischendurch eben Kleinigkeiten.
Probier es einfach mal über den Muskelaufbau.
Ich hab mir nach und nach mein eigenes Fitnessprogramm
zusammengestellt was ich mit der Zeit erweiter habe. Bauch, Beine
und so. Da kann man sich im Internet schlau machen was es da so für
Übungen gibt. Für den Anfang aber nicht zu viel, weil es kommt die
Zeit wo man keinen Bock mehr hat. Wenn der Punkt komm, dann immer
wieder klarmachen für was man es macht.
Es muß Spaß machen und man muß sich auch Pausen zwischendurch gönnen.
Nicht das man sich in sonstwas reinsteigert und in Richtung
Muskelprotz motiert. Ein guter gesunder Körper eben.
Bei mir war es so, daß ich mit ner 5 kg Hantel angefangen habe.
Nach und nach das Gewicht etwas erhöht und so hat sich auch mein
Gewicht erhöht. Mein Programm mach ich so alle zwei, drei Tage und
hin und wieder joggen.
Ach so, Fitness nicht nach dem Essen. Versteht sich von
selbst."
Was man nicht tun soll:
Durch einseitige "hochkalorische Ernährung"
versuchen, das Gewicht möglichst schnell zu erhöhen. Dies kann
zwar gelingen, langfristige schadet es jedoch solchen ehemaligen
untergewichtigen "künstlich aufgepepelten" Menschen
gleich wie den Übergewichtigen.
Manchmal sind die Menschen, die zunehmen möchten, nicht
untergewichtig. Sie sind mit ihrem Körper, mit ihrem Aussehen, mit
sich selbst unzufrieden. Nicht selten beschäftigen sie sich
unheimlich intensiv und lange damit, ihren Körper zu ändern und
vernachlässigen das gesellschaftliche Leben, ihre Freundschaften
und Liebschaften. Eine anerkennende, befriedigende Beziehung kann
alle diese Probleme vergessen lassen und ein Wunder verursachen. Sie
fällt nicht, wie fast nichts auf dieser Erde, alleine vom Himmel.
Es gibt sowohl verzweifelte wie zufriedene Norm-, Über- und
Untergewichtige. Nobody is perfect!
Falls
Sie uns wieder besuchen möchten
(was uns unheimlich freuen würde)
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