Gesund durch Essen
Ernährungsberatung und NAET-Behandlung von Allergien und Unverträglichkeiten
Dr. med. Peter Marko, 
Heinestrasse 26, CH-9008 St.Gallen 
Anmeldung T: 071 250 15 18 Fax: 071 250 15 19 E-mail: Peter.J.Marko@hin.ch


Empfang | Über uns | Was bieten wir | Wo | Beratung | NAET | Antischnarch Schmerztherapie | Tipp der Woche | Ernährung | Gesprächsforum | Links| Geschichten

Letzte redaktionelle Änderung 14.9.2003

Unsere ganze Homepage können Sie hier nach Worten und Begriffen durchsuchen.

 

Untergewicht

 

Beide, die Neigung zum Übergewicht (gute Verwertung), wie die zum Untergewicht (schlechte Verwertung) sind angeboren. Ob und wie sich diese Neigungen zeigen, durchsetzen, hängt von der Ernährung und Bewegung, vom Lebensstil ab. Sicher haben beide extreme Seiten mehr Mühe, das Normalgewicht zu erreichen.

 

Wie weiss man, zu welcher Sorte man gehört?

Den wichtigsten Hinweiss erhält man durch die Masse der Eltern. Diese Beurteilung ist jedoch erschwert, weil nicht nur die Neigungen zu Über- und Untergewicht, sondern auch die Art der Ernährung einer Familie vererbbar, bzw. übertragbar sind. In unserem Gesprächsforum lesen wir oft "ich esse nicht viel", oder umgekehrt "ich esse viel". Diese Aussagen, diese Masse und Normen, sind sehr persönlich, von jeweiligen Erfahrungen und Gewohnheiten abhängig. Es wäre nicht schlecht, in solchen Fällen die Familien zu wechseln, um besser vergleichen zu können. Zur besseren Beurteilung dienen genaue Angaben eines durchschnittlichen Tages, noch besser einer Woche.

 

Andere Gründe für Untergewicht:

  1. Immer häufiger die Essstörungen.

  2. Drogen.

  3. Verschiedene angeborene und erworbene Krankheiten, die man je nach Umständen abklären soll (z.B. Zuckerkrankheit, Schilddrüsenstörungen, chronische Darmentzündungen, Zöliakie, Laktoseintoleranz, usw.)

  4. Weniger bekannt ist, dass eine einseitige Ernährung, die immer dieselben Stoffwechselwege beansprucht, sowohl zu Unter-, wie Übergewicht führen kann.

  5. Diese Einseitigkeit führt auch zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Durch Unverträglichkeiten aus dem Gleichgewicht geratenes Immunsystem produziert Stoffe, die sowohl allergische Reaktionen, Entzündungen, Schmerzen, wie auch Gewichtsstörungen fördern kann. Manche von ihnen, wie z.B. Histamin, Serotonin dienen auch im zentralen und peripheren Nervensystem als Botschaftsvermittler, sog. Transmitter und Modulatoren. Diese beteiligen sich auch an der Gewichtregulation. 


Welche Untersuchungen sind angebracht?

  1. Mit ziemlich einfachen Untersuchungen kann ein Arzt viele Krankheiten ausschliessen.

  2. Bei Frauen gehört  eine gründliche gynäkologische Untersuchung dazu. Bei Männern sind manchmal gewisse hormonelle und mikroskopische Untersuchungen angebracht.

  3. Falls diese Untersuchungen keine krankhafte Änderungen entdecken, sucht man nach einer Störung der Darmschleimhaut mit verminderten Aufnahme der Nährstoffe, wie sie in Rahmen von Lebensmittelunverträglichkeiten im breiten Sinne und im engen Sinne des Wortes vorkommen kann. Dazu gehört auch die gezielte Suche nach Zöliakie und anderen nicht-IgE-vermittelten Lebensmittelallergien.


Was kann man gegen Untergewicht tun?

  1. Nach Abklärung eventuelle Ursachen bekämpfen.

  2. Grössere Portionen einer abwechslungsreichen, gesunden Ernährung, d.h. mehr Kalorien zu sich nehmen.

  3. Sich vermehrt körperlich belasten. Dadurch wird die Muskel- und nicht die Fettmasse aufgebaut.

  4. Die Ernährung den möglichen Unverträglichkeiten anpassen.

  5. Die Anpassung wird durch die NAET Untersuchung und Behandlung erleichtert. 

Ein beispielhafter Bericht aus unserem Forum, wie man es machen kann:

"Ich war mal bei 55 kg bei 180 cm Körpergröße. Hab lange gebraucht, um den Dreh rauszukriegen. Angefangen hat`s mit essen was das Zeug hält und ernüchternd feststellen, daß es nix wird mit dem Zunehmen.
Wichtig ist der Kopf. Ohne dem geht gar nix. Du mußt es nicht nur wollen, sondern auch angehen und vor allem gib Dir Zeit. Viele Leute wollen schnellen Erfolg und geben viel zu schnell auf (war bei mir früher auch so) aber sichtbares dauert seine Zeit.
Vor einem Jahr lag ich bei 61 kg und bin heute auf 71 kg hoch. Wenn man sich das runterrechnet dann ist das nicht mal 1 kg pro Monat. Das heißt, daß man nicht gleich nach 1, 2 Monaten aufgeben sollte, wenn man da grad mal 1 Kilo zugenommen hat. Genausorum sollte man es, meiner Meinung nach, auch machen wenn man Abnehmen will. Ich hab mir kleine Ziele gesetzt. Immer nur erstmal 1 kg mehr zunehmen und wenn ich das geschafft habe dann war das mein Erfolg und neuer An- und Ergeiz weiterzumachen. Mein großes Ziel sind 75 kg und das reicht mir dann.

Sicher willst Du wissen wie ich es geschafft habe.
Ich hab vor einem Jahr angefangen fettreich zu essen und gleichzeitig mit leichtem Muskelaufbau begonnen, um nicht nur reines Fett zuzunehmen. Mit der Zeit tat sich tatsächlich was auf der Waage. Und das kam hauptsächlich durch den Muskelaufbau (kein Bodybuilding).
Mit der Zeit hab ich aber auch Fett am Bauch angesetzt. Das wollte ich ja nun auch nicht und hab schließlich meine Ernährung umgestellt und verzichte auf fettreiche Nahrung und hab neben dem Muskelaufbau mit joggen angefangen, um Fett zu verbrennen. Ich wollte ja nicht nur am Bauch Gewicht zunehmen. Das ich mal das Problem haben sollte hätte ich mir nie träumen lassen.

Heute eß ich das was ich will aber immer mit einem Auge auf den Fettgehalt. Statt Steak eben Hühnchen und statt ner Schokolade Obst und Gemüse. Sicher nasche ich auch aber nicht mehr so viel wie früher. Ernährung Abwechsklungsreich und gesund. Für früh gibt`s nich nur Haferflocken.
Probleme am Anfang hatte ich aber mit der Anzahl der Mahlzeiten. Hab mich damals regelrecht gezwungen zu essen, da ich nie ein großer Esser war. Ich denke, daß es Quatsch ist, wenn welche sagen, daß man dann essen soll wann man Hunger hat. Es gibt Leute die würden, wenn es danach geht, kaum noch was essen. Das war ja auch mein Grund warum ich auf 55 kg runter bin. Regelmäßiges Essen und Trinken ist wichtig und muß man auch erst lernen. Meine Hauptmahlzeiten liegen im Schnitt ca. 4 Stunden auseinander. Also Frühstück, Mittag, Kaffee und Abendbrot und zwischendurch eben Kleinigkeiten.

Probier es einfach mal über den Muskelaufbau. Ich hab mir nach und nach mein eigenes Fitnessprogramm zusammengestellt was ich mit der Zeit erweiter habe. Bauch, Beine und so. Da kann man sich im Internet schlau machen was es da so für Übungen gibt. Für den Anfang aber nicht zu viel, weil es kommt die Zeit wo man keinen Bock mehr hat. Wenn der Punkt komm, dann immer wieder klarmachen für was man es macht.
Es muß Spaß machen und man muß sich auch Pausen zwischendurch gönnen. Nicht das man sich in sonstwas reinsteigert und in Richtung Muskelprotz motiert. Ein guter gesunder Körper eben.
Bei mir war es so, daß ich mit ner 5 kg Hantel angefangen habe. Nach und nach das Gewicht etwas erhöht und so hat sich auch mein Gewicht erhöht. Mein Programm mach ich so alle zwei, drei Tage und hin und wieder joggen.
Ach so, Fitness nicht nach dem Essen. Versteht sich von selbst."

Was man nicht tun soll:

Durch einseitige "hochkalorische Ernährung" versuchen, das Gewicht möglichst schnell zu erhöhen. Dies kann zwar gelingen, langfristige schadet es jedoch solchen ehemaligen untergewichtigen "künstlich aufgepepelten" Menschen gleich wie den Übergewichtigen.


Manchmal sind die Menschen, die zunehmen möchten, nicht untergewichtig. Sie sind mit ihrem Körper, mit ihrem Aussehen, mit sich selbst unzufrieden. Nicht selten beschäftigen sie sich unheimlich intensiv und lange damit, ihren Körper zu ändern und vernachlässigen das gesellschaftliche Leben, ihre Freundschaften und Liebschaften. Eine anerkennende, befriedigende Beziehung kann alle diese Probleme vergessen lassen und ein Wunder verursachen. Sie fällt nicht, wie fast nichts auf dieser Erde, alleine vom Himmel. Es gibt sowohl verzweifelte wie zufriedene Norm-, Über- und Untergewichtige. Nobody is perfect!

Falls Sie uns wieder besuchen möchten
(was uns unheimlich freuen würde)

Nach oben

Empfang | Über uns | Was bieten wir | Wo | Beratung | NAET | Antischnarch Schmerztherapie | Tipp der Woche | Ernährung | Gesprächsforum | Links| Geschichten