vom 22. - 28.5.2010
Asthma:
Atemnot nach fettem Essen
München (netdoktor.de)
- Asthmatiker sollten
auf schweres, fettreiches Essen
verzichten: Nur Stunden nach der Völlerei zeigen ihre Lungen
verstärkt Entzündungsreaktionen. Das ist das Ergebnis einer
australischen Studie, die auf der derzeit stattfindenden
Jahreskonferenz der "American Thoratic Society" in New
Orleans präsentiert wird.
Für ihre Untersuchung rekrutierte das Team um Dr. Lisa Wood von der
University of Newcastle 40 Asthmapatienten. Einem Teil der
Freiwilligen servierten die Forscher ein fetttriefendes
Mahl aus Burgern und Bratkartoffeln. Jede Portion erhielt rund
1000 Kilokalorien, von denen 52 Prozent aus reinem Fett stammten.
Die übrigen Probanden nahmen lediglich einen fettreduzierten
Joghurt mit insgesamt 200 Kilokalorien zu sich, von denen nur 13
Prozent aus dem enthaltenen Fett stammten.
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vom 15. -
21.5.2010
Säureblocker:
Neue Erkenntnisse zu den Magenmitteln
München (netdoktor.de)
- Wer unter starken Sodbrennen oder
einem sauren Magen leidet, bekommt vom Arzt nicht selten Protonenpumpenhemmer verschrieben.
Mehrere Studien, die gemeinsam in der aktuellen Ausgabe des
renommierten Fachmagazins "Archives of Internal Medicine"
(2010; 170(9)) erschienen, stellen neue Erkenntnisse zu den Säureblockern vor.
Unter dem Übertitel "Weniger ist mehr" warnen die Autoren
davor, die Medikamente allzu leichtfertig einzusetzen.
Warum
Sie Sodbrennen (Refluxkrankheit) bekommen und was sonst dagegen tun
können, erfahren Sie hier.
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vom 1.5. - 6.5.2010
Schädliches
Phosphor: Macht Cola alt?
München (netdoktor.de)
- Phosphor, das in Cola, Limonaden und
industriell verarbeiteten Lebensmitteln steckt, kann womöglich
Alterungsprozesse beschleunigen. Dieses Studienergebnis
präsentieren Harvard-Wissenschaftler im Fachmagazin FASEB Journal
(doi:10.1096/fj.09-152488).
Mehr
darüber erfahren Sie auf unseren Seiten über Phosphor
und Säure-Basen-Haushalt.
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vom 24.4. - 30.4.2010
Medikamente:
Pillen rauben Nährstoffe im Körper
München (netdoktor.de)
- Tabletten haben oft unliebsame Nebenwirkungen - soviel ist
bekannt. Davon zeugen die ellenlangen Beipackzettel. Häufig nicht
darin erwähnt wird, dass der Dauerkonsum bestimmter Mittel
Mangelerscheinungen zur Folge haben kann: Er bewirkt, dass der
Körper bestimmte Mikronährstoffe wie Vitamine
und Mineralstoffe schlechter verwertet.
Zu den verantwortlichen Arzneimitteln gehören Magenmittel
und Blutfettsenker ebenso wie die Pille.
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vom 17.4. - 23.4.2010
Salzreiche
Kost erhöht das Risiko
(aid)
– Wer mit der Nahrung zu viel Salz aufnimmt, hat offenbar ein
höheres Risiko für Schlaganfall und andere
Herz-Kreislauf-Erkrankungen. So lautet das Fazit einer
italienisch-britischen Untersuchung, für die dreizehn Studien der
vergangenen vier Jahrzehnte ausgewertet wurden. Die mehr als 170.000
Probanden stammten aus den USA, Japan, Finnland, den Niederlanden,
Schottland und Taiwan. In den westlichen Staaten wird gerne zum
Salzstreuer gegriffen: Die Menschen nehmen in der Regel zehn Gramm
Salz pro Tag mit der Nahrung auf. Die Deutsche Gesellschaft für
Ernährung (DGE) empfiehlt nur höchstens sechs Gramm. In
osteuropäischen Ländern und in Asien ist der Verbrauch häufig
noch höher. Wird der Salzkonsum um fünf Gramm pro Tag
eingeschränkt, sinkt das Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung
um 14 Prozent und die Wahrscheinlichkeit für einen Schlaganfall
sogar um 23 Prozent. Weltweit ließen sich auf diese Weise bis zu
4,25 Millionen Todesfälle im Jahr verhindern, rechnen die
Wissenschaftler vor. Denn eine salzreiche Kost treibt nicht nur den
Blutdruck in die Höhe, sondern beeinträchtigt auch die
Elastizität der Blutgefäße sowie die Herz- und Nierenfunktion.
Dabei ist salzarm essen nicht schwer. Besonders wichtig ist, bei
Tisch nicht nachzusalzen. Zum Abschmecken der Speisen lassen sich
statt fertiger Würzmischungen frische Kräuter verwenden.
Quelle: British Medical Journal (BMJ),
Online-Vorabveröffentlichung (doi:10.1136/bmj.b4567) vom 24.
November 2009
Mehr über Kochsalz und
Gesundheit hier.
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vom 10.4. - 16.4.2010
Pollenallergie:
Bestimmte Lebensmittel meiden
München (netdoktor.de)
- Menschen mit Heuschnupfen sollten
sich nicht nur vor herumfliegenden Pollen in
Acht nehmen, sondern auch vor einigen Nahrungsmitteln. Darauf weisen
die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin
sowie der Bundesverband der Pneumologen hin. "Etwa 60 Prozent
der Pollenallergiker weisen eine sogenannte Kreuzallergie gegenüber
bestimmten Lebensmitteln auf", erklärt Prof. Harald Morr von
der Deutschen Lungenstiftung (DLS). Der Grund: Die für die Allergie
verantwortlichen Pflanzen sind oft näher miteinander verwandt und
weisen daher ähnliche allergieauslösende Bestandteile (Allergene)
auf.
Mehr
über Kreuzallergien hier.
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vom 3.4. - 9.4.2010
Salz und Blutdruck
München (netdoktor.de)
- Ärzte und Gesundheitsratgeber predigen es seit Jahren: Salzarme
Kost, Bewegung und ein gesundes Körpergewicht
verhindern Bluthochduck. US-Ärzte können diese Empfehlung nun
erneut wissenschaftlich untermauern. Ihren Patienten gelang es, mit
einer kalorienreduzierten, salzarmen Diät und regelmäßigem
Bewegungstraining leicht erhöhte Blutdruckwerte auf Normalniveau zu
senken. Die Ergebnisse der Studie sind in der aktuellen Ausgabe des
Fachmagazins "Archives of Internal Medicine" erschienen
(2010; 170: 126-135).
Mehr über Kochsalz und
Gesundheit hier.
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vom 27.3. - 2.4.2010
München (netdoktor.de) - Heuschnupfen-Geplagte
sollten abschwellende
Nasensprays - wenn überhaupt - nur kurzfristig
einsetzen. Die Präparate sorgen dafür, dass sich die Blutgefäße
zusammenziehen, wodurch die Nasenschleimhaut abschwillt.
Gleichzeitig trocknen die Sprays jedoch die Schleimhäute aus und
können zur Gewöhnung führen. Sie sollten daher nicht länger als
maximal eine Woche verwendet werden, empfiehlt die Bundesvereinigung
Deutscher Apothekerverbände (ABDA) in einer Pressemitteilung.
Was
wir Ihnen bieten gegen nicht nur Pollenallergie erfahren Sie hier.
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vom 20.3. - 26.3.2010
Heuschnupfen-Alarm:
2010 ist ein Birken-Mastjahr
München (netdoktor.de)
- Spät, aber doch soll in den nächsten Tagen endlich der Frühling
in Deutschland einkehren. Der verzögerte Temperaturanstieg hat auch
den diesjährigen Pollenflug ausgebremst.
Während in milden Wintern oft schon im Januar Haseln und Erlen zum
Blühen anfangen, verzeichneten die Messstationen dieses Jahr erst
Mitte Februar vereinzelt Pollen in der Luft. "Der Pollenflug
kommt spät, aber mit Macht", warnt Professor Hans Merk,
Präsident des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen (ÄDA) in
einer Pressemitteilung. Die ersten warmen Tage werden einen massiven
Pollenflug auslösen, prognostizieren Experten.
Der verspätete Flug der Hasel- und Erlenpollen wird in diesem Jahr
voraussichtlich von einer enormen Masse an Birkenpollen begleitet
werden. Langjährige Erfahrungen zeigen, dass Birken alle zwei Jahre
besonders viele Pollen freisetzen - Experten sprechen von
sogenannten Mastjahren. 2010 sei ein solches Mastjahr für die
Birken, weiß Merk. "Vermutlich kommt es bei Patienten mit
einer Birkenpollenallergie in diesem Jahr zu besonders
heftigen Allergiesymptomen."
Eine genaue Vorhersage sei allerdings nicht möglich, betont der
Allergologe. Denn die Pollenbelastung hängt auch von verschiedenen
Witterungsverhältnissen wie Temperatur, Wind und Niederschlag ab.
Birkenpollen zählen zu den häufigsten Auslösern von Heuschnupfen und
allergischem
Asthma. Ihr Flug beginnt meist
Mitte März und erreicht im April seinen Höhepunkt. ÄDA-Präsident
Merk rät Heuschnupfen-Geplagten, frühzeitig einen Allergologen
aufzusuchen. Denn antiallergische
Medikamente wirken am
besten, wenn sie rechtzeitig und regelmäßig angewendet werden.
Auch eine spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung)
kann sinnvoll sein. Wichtig ist auf jeden Fall, Heuschnupfen
rechtzeitig zu behandeln, um dadurch das Asthmarisiko zu senken und
eine Chronifizierung der Erkrankung zu verhindern. (mf)
Birkenpollenallergiker reagieren
auch auf viele Nahrungsmittel.
Was
wir Ihnen bieten gegen nicht nur Pollenallergie erfahren Sie hier.
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vom 13.3. - 19.3.2010
Narkolepsie:
Immunsystem greift spezielle Gehirnbereiche an
Ann Arbour (ddp-netdoktor).
Das eigene Immunsystem trägt
offenbar zumindest eine Mitschuld am Entstehen der Narkolepsie -
einer Krankheit, bei der die Betroffenen tagsüber plötzlich und
unkontrolliert einschlafen: Die Körperabwehr greift Nervenzellen im Gehirn an,
die für die Kontrolle und Steuerung von Schlafen und Wachen
zuständig sind, hat jetzt ein internationales Forscherteam
entdeckt. Zwar gab es bereits zuvor den Verdacht, es könnte sich
bei der Krankheit um eine Autoimmunerkrankung handeln, bei der das
Immunsystem fälschlicherweise körpereigenes Gewebe attackiert.
Erst jetzt sei es jedoch gelungen, tatsächlich Antikörper gegen
eine bestimmte Eiweißstruktur auf der Oberfläche von Körperzellen
nachzuweisen, schreiben Vesna Cvetkovic-Lopes von der Universität
in Genf und ihre Kollegen im Fachmagazin «Journal of Clinical
Investigation» (doi: 10.1172/JCI41366).
Sogar
an solchen Krankheiten beteiligt sich das Immunsystem, damit auch Allergien
und Unverträglichkeiten!
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vom 6.3. - 12.3.2003
Fast-Food:
Kalorienangaben wirken
München (netdoktor.de)
- Fettig, zuckrig, ballaststoffarm - Fast-Food ist
meist ungesund. Viele Kinder aber lieben die Kalorienbomben
von McDonalds und Co. Eine aktuelle Studie zeigt: Wenn die
enthaltenen Kalorien deutlich angegeben sind, wählen Eltern weniger
dickmachende Produkte für ihre Sprösslinge aus. Zu diesem Schluss
kommt ein Team um Pooja S. Tandon fom Seattle Children's Research
Institute, das die Ergebnisse im Fachmagazin "Pediatrics"
(doi:10.1542/peds.2009-1117) veröffentlichte.
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vom 27.2. - 5.3.2010
Wochenbettdepression:
Arme Mütter trifft es oft
München
(netdoktor.de)
- Mütter mit niedrigem Einkommen leiden nach der Geburt besonders
häufig unter Depressionen -
das gilt zumindest für Frauen, die in der Stadt leben. Mehr als die
Hälfte entwickelt in einem Zeitraum von zwei Wochen bis zu 14
Monate nach der Geburt eine postpartale Depressionen. Das ergab eine
Studie vom University of Rochester Medical Center, wie die
Hochschule meldet.
Bitte
an Eisen- und Vitamin
B12-Mangel denken. Am Besten schon in der Schwangerschaft
kontrollieren!
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vom 20.2. - 26.2.2010
Schwangerschaft:
Vitamin D kontra Multiple
Sklerose
München (netdoktor.de)
- Schwangere, die viel Vitamin
D zu sich nehmen, tun
ihren Kindern damit etwas Gutes: Als Erwachsene erkrankt der
Nachwuchs seltener an Multipler
Sklerose. Eine
Studie aus den USA bestimmte die Vitamin-D-Aufnahme der Mütter
anhand des Milchkonsums, da Milch in den Vereinigten Staaten häufig
mit dem Vitamin versetzt ist. Fariba Mirzaei von der Harvard School
of Public Health präsentierte erste Daten der Studie vorab, die
vollständigen Ergebnisse stellt die Forschergruppe auf der
Jahrestagung der American Academy of Neurology im April vor.
Es
gibt viele andere positive Auswirkungen des Vitamins D während und
ausserhalb der Schwangerschaft, wie Sie hier
erfahren können.
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vom 13.2. - 19.2.2010
Heuschnupfen:
Ab März starker Birkenpollenflug, warnen Experten
München (netdoktor.de)
- Auch wenn man es sich angesichts der derzeitigen Schneemengen kaum
vorstellen kann - in einigen Wochen werden wieder Millionen Pollen durch
die Luft schwirren und Heuschnupfen-Geplagten
das Leben schwer machen. Dieses Jahr sollten sich Allergiker in ganz
Deutschland auf einen besonders starken Birkenpollenflug einstellen,
warnt die Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF). Die
Vorhersage beruht auf Messungen der Stiftung Deutscher
Polleninformationsdienst (PID) über zehn Jahre.
Bei der Auswertung der Daten wurde für die Intensität der
Birkenpollenbelastung ein Zweijahres-Rhythmus festgestellt: In
"ungeraden" Jahren schwirren verhältnismäßig wenig
Birkenpollen in der Frühlingsluft herum, in "geraden"
Jahren dafür umso mehr. Demnach ist auch für 2010 mit einem
starken Birkenpollenflug zu rechnen - vermutlich zwischen Ende März
und Ende Mai, so die Experten. Die Ursache für diesen zweijährigen
Rhythmus ist wissenschaftlich noch nicht völlig geklärt.
"Ich rate allen Birkenpollenallergikern, dass sie sich schon
vor Beginn des Birkenpollenflugs in diesem Jahr mit den
notwendigen Antihistaminika
versorgen", so Prof.
Karl-Christian Bergmann, Leiter des PID, in einer Pressemitteilung
der ECARF. Eventuell sei auch eine spezifische
Immuntherapie (Hyposensibilisierung)
sinnvoll. Kurzzeit-Immuntherapien können noch vor Beginn des
Birkenpollenflugs durchgeführt werden.
Was
wir für Pollenallergiker bieten, erfahren Sie hier.
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vom 6.2. - 12.2.2010
Vitamin
D: Hoher Blutspiegel - seltener Darmkrebs
München (netdoktor.de)
- Wer in seinem Blut viel Vitamin
D aufweist, erkrankt
offenbar seltener an Darmkrebs.
Das ergab eine große internationale Studie an mehr als 520.000
Menschen aus zehn westeuropäischen Staaten. Noch ist allerdings
unklar, ob sich dieser krebsvorbeugende Effekt durch eine
gesteigerte Zufuhr des Vitamins erzielen lässt, schreiben die
Forscher im "British Medical Journal" (online: 21 January
2010, doi:10.1136/bmj.b5500).
Mehr
über Vitamin D hier.
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vom 30.1. - 5.2.2010
Schlaganfall:
Salziges Essen erhöht Risiko
München (netdoktor.de)
- Zu viel Salz
im Essen erhöht das
Risiko für einen Schlaganfall.
Denn mit dem Salzkonsum steige der Blutdruck,
berichtet die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG). Bei einem
Verzehr von zehn Gramm Salz pro Tag erhöhe sich das
Schlaganfall-Risiko langfristig um fast 25 Prozent. Hinzu komme ein
um 17 Prozent höheres Risiko für einen Herzinfarkt oder
andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, erklärte Prof. Martin Grond,
Chefarzt am Kreisklinikum Siegen. Die Weltgesundheitsorganisation
WHO empfiehlt nur fünf Gramm Salz täglich. "Wer beim
Mittagessen regelmäßig nachsalzt oder häufig auf Fertigprodukte
oder Fastfood zurückgreift, kommt schnell auf die doppelte
Menge", weiß Grond. "Dieser Unterschied von fünf Gramm
am Tag entspricht in etwa einem Teelöffel." In einer Tasse
Nudelsuppe aus der Tüte steckt mehr als ein Gramm Salz - das
entspricht etwa einem Fünftel der empfohlenen Tagesmenge.
Wissenschaftler hatten die Daten aus 13 Studien mit mehr als 170.000
Teilnehmern ausgewertet (Meta-Analyse). Die Untersuchung belege
eindeutig, dass eine salzarme und ausgewogene Ernährung einem
Schlaganfall vorbeugen könne, so Grond. Denn zu salziges Essen
führt zu Bluthochdruck.
Dieser wiederum ist die wichtigste Ursache von
Schlaganfällen. "Die neue Studie beweist erstmals, wie
schädlich ein zu hoher Salzkonsum tatsächlich ist." Durch
eine Reduktion des Salzkonsums könne man weltweit jedes Jahr 1,25
Millionen Menschen vor einem tödlichen Schlaganfall und drei
Millionen Menschen vor einem Herz-Kreislauf-Tod bewahren.
Ernährungsratschläge allein änderten die Situation nicht, glaubt
Grond. "Das meiste Salz wird dem Essen heute nicht beim Kochen
oder am Mittagstisch zugefügt. Es ist bereits in den im Supermarkt
gekauften Produkten und Grundnahrungsmitteln wie Brot, Käse und
Wurst enthalten." Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft
fordert deshalb, den Salzgehalt der Nahrung besser zu kennzeichnen.
Mehr
zu Kochsalz auch hier.
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vom 23.1.
- 29.1.2010
Kalorienfalle
Tee: Finger weg vom Zuckerlöffel