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redaktionelle Änderung 24.6.2006
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Antischnarch-Massnahmen
Schnarchen entsteht durch das
Vibrieren des weichen Gaumens (Trennwand zwischen Mund
und Nase). Verschiedene Umstände begünstigen das
Vibrieren:


-
Die
Spannung der Rachenmuskulatur, die mit dem Alter,
durch die Wirkung von Alkohol und wegen mancher
Medikamente (Schlafmittel, u.a.) nachlässt.
-
Der Unterdruck während des
Einatmens. Er steigt mit der Tiefe des Atemzuges,
was man an der Lautstärke des Geräusches
feststellen kann. Oft steigt der Pegel bis zum
Zusammenbruch – der Schnarcher hört für kurze
Zeit auf zu atmen, dann beginnt das Spiel von vorne.
Ein Schnarcher
kann die Mitschlafenden nur stören und dadurch sowohl
ihnen, wie auch sich selbst das Leben komplizieren, wie ein
Leserbrief aus „Medical Tribune“ zeigt*. Dann
handelt sich um ein sog. einfaches, harmloses oder
habituelles Schnarchen. Wenn jedoch dabei in die Lunge
zu wenig Sauerstoff kommt, kann das Schnarchen auch
gesundheitliche Schäden verursachen (sog.
Schlaf-Apnoe-Syndrom):
-
Es kann
dann auch den eigenen Schlaf stören, Alpträume, Müdigkeit,
Kopfschmerzen
verursachen, die Leistungsfähigkeit mindern.
-
Die
Funktion verschiedener Organsysteme, wie
Herz-Kreislauf, Verdauung, Urinausscheidung, Hirn
beeinflussen.
-
Der
Herzschlag wird schnell und/oder unregelmässig, der
Blutdruck höher.
-
Das Herz
wird geschwächt. Dies führt kurzfristig zu
vermehrter Urinausscheidung während der Nacht, was
den Schlaf zusätzlich stört.
-
Bei
verengten Herzgefässen (koronare Herzkrankheit)
kommt es zu nächtlichen Herzschmerzen (Angina
pectoris).
-
Die Verdauung
und der Stoffwechsels wird beeinflusst und damit der
Zucker- und Fetthaushalt nachträglich beeinträchtigt.
Dann ist Schnarchen nicht mehr nur
„eine schlechte Gewohnheit“.
Was kann man gegen
das Schnarchen tun?
-
Den Gründen
nachgehen, und sie wenn möglich beheben. Bei
Kindern kommen vergrösserte Mandeln, vor allem die
Rachenmandeln in Frage. Ein Langes Halszäpfchen
kann auch stören. Zwingend ist eine Untersuchung
bei Erwachsenen, wenn das Schnarchen plötzlich
auftritt und in der Familie sonst nicht vorkommt.
-
Bei Übergewicht
abnehmen – das Fett
verengt die Luftwege. (Das Bauchfett erschwert die
Atmung, was zusätzlich zum Sauerstoffmangel beiträgt).
-
Alkohol
und Medikamente meiden, welche die Muskel
erschlaffen lassen.
-
Nicht
rauchen oder so wenig wie möglich, da unter dem
Einfluss des Rauchens die Nasen- und
Rachenschleimhaut vermehrt Schleim produziert, was
den Raum zusätzlich verengt.
-
Ähnliche
Wirkung haben Allergien,
die man behandeln sollte, um die Schleimhaut
abzuschwellen und die Mund- und Nasenatmung zu
verbessern.
-
Nach einer
Arbeit verschlimmert gastro-oesophagaler
Reflux (Sodbrennen) das Schnarchen und die damit
verbundene Atmungsstörung (Schlaf-Apnoe).
-
Wenn
man gewisse Blaseninstrumente spielt, werden die
Rachenmuskeln stärker und erschlaffen
weniger.
-
Falls
man keine Gründe findet, die man beheben soll und
kann und die obigen Massnahmen (Gewicht, Alkohol,
Medikamente, Rauchen, Allergien)
noch nicht in Angriff genommen wurden oder (noch)
nicht geholfen haben, kann man den Rachenraum mit
Hilfe einer Mundschiene, die den Unterkiefer nach
vorne schiebt, (relativ) einfach vergrössern, ähnlich
wie es Notfallärzte bei Bewusstlosigkeit oder
Narkoseärzte bei Einleitung der Narkose tun.
-
Mittels
verschiedener Operationen (Nase, Halszäpfchen,
Rachen) versucht man die Luftwege zu erweitern, den
Zusammenbruch der Wände zu verhindern, den Luftgang
zu verbessern und damit die Vibrationen zu
vermindern.
-
Wenn der Gesundheitszustand
bedrohlich ist und die vorherigen Massnahmen nicht
geholfen haben, kann man den Betroffenen mit Hilfe
eines Gerätes unter Maske mit leichtem Überdruck
beatmen. Der Überdruck öffnet die Luftwege und der
Sauerstoff verbessert zusätzlich die
Sauerstoffversorgung.
Es ist vernünftig mit möglichst
einfachen Massnahmen zu beginnen, was sowohl für das
einfache Schnarchen wie auch für das mit verschiedenen
Krankheiten verbundene Schlaf-Apnoe-Syndrom gilt*. Dazu
gehören verschiedene Mundschienen. Beim einfachen
Schnarchen kann man sie auch nur bei Bedarf, z.B. wenn
man das Schlafen im gemeinsamen Raum nicht vermeiden
kann, benützen. Wir haben gute Erfahrung mit der
SomnoGuard-Schiene. Ihre Vorteile:
-
Durch
wissenschaftliche Arbeiten (und eigene Erfahrung)
nachgewiesene Wirksamkeit
-
Nur ein
plastisches, nicht belastendes Material, kein
Metall, das mit eventuell bereits vorhandenen
Amalgamplomben und Metallkronen Probleme verursachen
könnte
-
Einfache
Anpassung
-
Kostengünstig
* Nach Ausschluss ernsthafter Ursachen empfiehlt ein
Artikel im "British Medical Journal"
Mundschienen als Therapie für das Schnarchen.
Wie wirkt
SomnoGuard:
SomnoGuard schiebt den Unterkiefer
nach vorne. Damit erweitert er den Rachenraum und
verhindert die Verengung während des Einatmens. Das
Ausmass der Verschiebung kann man je nach Erfolg
stufenweise einfach einstellen.
 
vor
nach
der Anpassung
Wer ist für
SomnoGuard geeignet:
-
Alle
Schnarcher mit einigermassen erhaltenen Zähnen und
ohne grosse Zahnfleischproblemen.
-
Besonders
geeignet sind Menschen mit eher zurückgestelltem
Unterkiefer, die einen Abstand zwischen der oberen
und unteren Zahnreihe aufweisen.
-
Bei gut
erhaltenem Zahnfleisch auch für Prothesen-Träger.
-
Leute
mit frei durchgängiger Nase und
-
Für solche, die mit Zähnen
nachts knirschen.
Für wen ist
SomnoGuard nicht geeignet:
Bei
-
grossen
Zahnlücken wegen fehlender Zähne
-
wackeligen
Zähnen
-
grossen
Zahnfleischproblemen
-
Problemen
mit Kiefergelenk
-
verstopfter
Nase
-
seltenen
Ursachen des Schnarchens, die erst auszuschliessen
sind
-
wackeligen
Zähnen
-
grossen
Zahnfleischproblemen
-
Problemen
mit Kiefergelenk
-
verstopfter
Nase
-
seltenen Ursachen des Schnarchens,
die erst auszuschliessen sind
Wer
ist für SomnoGuard geeignet:
-
Besonders
geeignet sind Menschen mit eher zurückgestelltem
Unterkiefer, die einen Abstand zwischen der oberen
und unteren Zahnreihe aufweisen.
-
Bei gut
erhaltenem Zahnfleisch auch für Prothesen-Träger.
-
Leute
mit frei durchgängiger Nase und
-
Für solche, die mit Zähnen
nachts knirschen.
Was
bieten wir:
-
Beurteilung,
ob es sich um ein einfaches, harmloses,
habituelles Schnarchen oder um ein
gesundheitsschädigendes Schnarchen (Schlaf-Apnoe-Syndrom)
handelt
-
Beurteilung,
ob SomnoGuard geeignet, oder eine Abklärung für
eine andere Methode angebracht ist
-
Prüfung,
ob das Material der SomnoGuard-Schiene erträglich
ist
-
Die
SomnoGuard Schiene und ihre Anpassung
-
Erfolgskontrollen
-
Untersuchung
und Behandlung der Allergien
Kosten:
Die SomnoGuard
Schiene kostet SFr 100.- oder 65 Eu. Ihr Lebensdauer
beträgt 1-2 Jahre. Die Reinigung erfolgt mit
Curradent BDC daily (60 ml SFr. 7,50 oder ca. 5 Eu)
mit Hilfe einer speziellen Bürste.
Über Somnoguard informiert www.tomed.com,
über verschiedene Antischnarch-Massnahmen www.schnarchshop.de,
über Schlaf-Apnoe-Syndrom z.B. hier.
www.sprechzimmer.ch/?crd=1,1,3,0,0,13781&uwid=1541&nid=96
*
„Betrifft: „Schnarchen ade – ich geb’ mir
die Kugel“, Tipp von Andreas Raether, Arzt im
Praktikum, Backnang, Medical Tribune Nr. 7 vom
16.2.1996.
Lieber Herr Kollege Raether,
Ihre Gleichung vom Schlafen in
Rückenlage = Schnarchen geht von zwei falschen
Voraussetzungen aus. Dass nicht alle Leute, die auf
dem Rücken schlafen, auch schnarchen, dürfte
ziemlich klar sein, aber (leider) auch nicht alle
Schnarcher tun es nur in der Rückenlage. Vielleicht
wissen Spezialisten auf diesem Gebiet die genaue
prozentuale Verteilung. Einem echten Schnarcher ist
die Lage jedenfalls egal, er tut es lage Ihre
Gleichung vom Schlafen in Rückenlage = Schnarchen
geht von zwei falschen Voraussetzungen aus. Dass
nicht alle Leute, die auf dem Rücken schlafen, auch
schnarchen, dürfte ziemlich klar sein, aber
(leider) auch nicht alle Schnarcher tun es nur in
der Rückenlage. Vielleicht wissen Spezialisten auf
diesem Gebiet die genaue prozentuale Verteilung.
Einem echten Schnarcher ist die Lage jedenfalls
egal, er tut es lageIhre Gleichung vom Schlafen in Rückenlage
= Schnarchen geht von zwei falschen Voraussetzungen
aus. Dass nicht alle Leute, die auf dem Rücken
schlafen, auch schnarchen, dürfte ziemlich klar
sein, aber (leider) auch nicht alle Schnarcher tun
es nur in der Rückenlage. Vielleicht wissen
Spezialisten auf diesem Gebiet die genaue
prozentuale Verteilung. Einem echten Schnarcher ist
die Lage jedenfalls egal, er tut es lageunabhängig.
Haben Sie sich wirklich schon eine (durchgebohrte)
Kugel (in den Rücken Ihres Schlafanzuges) gegeben?
Ich würde es nie tun, aber meine Patienten, denen
ich dafür einen Tennisball empfohlen habe, folgten
meinen Ratschlag nicht einmal eine ganze Nacht.
Den Schnarcher stört sein
Schnarchen meistens nicht, ausser wenn er deswegen
nicht einschlafen kann. Dann ist die Mittagsruhe
eher vorbei, als er in einen tiefen, gesunden Schlaf
fallen kann. Wenn er nicht das Glück (und Vermögen)
hat, in einem separaten Zimmer zu schlafen, ist er
von seiner Partnerin schon genug durch Zupfen,
Stossen und Schütteln gestört, als dass ihm bei
jedem Umdrehen irgendeine Kugel noch den Rest seines
Schlafens rauben sollte. Ja, Schnarchen ist ein
Leiden und nicht eine Leidenschaft, wie es dem
Nebenschlafenden während der langen Nacht fälschlicherweise
vorkommt. Dazu eine schwere und teure Last. Wissen
Sie, wie viel uns die getrennten Einzelzimmer während
der Ferien kosten? Dazu sind es die miesesten Zimmer
ohne Meeressicht. Es wurde uns schon beim Eintreffen
in einem Hotel an der Rezeption diskret angedeutet,
dass wir hier auch in einem Zimmer schlafen dürfen!
Was es bedeutet und welche Folgen es hat, in
separaten Zimmern und vor allem
separaten Betten schlafen zu müssen, brauche ich
Ihnen nicht zu schildern. Die Diabetiker können
ihre zusätzlichen Kosten von der Steuer abziehen
und so ihre Belastungen einigermassen abgelten
lassen. Ein Schnarcher sollte es auch einmal
versuchen und seine Ansprüche und Anliegen
gegebenenfalls bis vor das Bundesgericht
durchziehen.
Um die
Horrorgeschichten über Schnarchen und
Gesundheitsschäden kümmere ich mich keinen Deut:
Sie lassen mich kühl, da meine Mutter, deren
Schnarch-Schallpegel und die breite der Palette an
Schnarchgeräuschen ich (noch) nicht erreichte,
trotz ihrer koronaren Herzkran, Herzrhythmusstörungen
und Synkopen in ziemlicher geistiger Frische neunzig
Jahre alt wurde. Ich weiss, Sie wollen in Abwandlung
der Märchen sagen, wenn sie nicht geschnarcht hätte,
würde sie noch heute glücklich leben ... Sie starb
jedoch an Krebs.“
-
http://www.smw.ch/docs/pdf200x/2006/17/smw-11158.PDF
In den inzwischen
verflossenen 8 Jahren haben sich die Erfahrungen und
Ansichten des Autors geändert: Seine Schlafstörungen
mit mehrmaligem Erwachen pro Nacht und erschwertem
Wiedereinschlafen bewogen ihn, eine Lösung zu
suchen, die er mit der SomnoGuard-Schiene auch
gefunden hat. Die Ferien sind wieder günstiger
geworden. Dazu hat er einen neuen Leserbrief in
Medical Tribune (2005;38(20):2) geschrieben:
Betr.: Von
Nuggis, Löffeln und Superstöpseln Stille Nacht aus
dem SchnarchShop Med Trib 2005;38(17):33.
Sowohl der Artikel
wie auch die vor kurzem ausgestrahlte Sendung
„Puls“ des Schweizer Fernsehens nahmen einen
ironischen, herablassenden Unterton an, wenn sie die
verschiedenen Antischnarchmittel erwähnten, auch
wenn manche von ihnen durch HNO-Ärzte konstruiert
und von ihnen und/oder Schlafspezialisten überprüft
wurden (SomnoGuard, Snorflex.). Die breite Auswahl
der Mittel ist mit Recht den verschiedenen Ursachen
des Schnarchens und damit dem Bedarf angepasst.
Anstatt sich darüber lustig zu machen, wäre es
besser, wenn diejenigen Schlafspezialisten, HNO- und
Zahnärzte, die sich an der Entwicklung der
Antischnarchmittel nicht beteiligt hatten, die seriösen
und vernünftigen davon prüfen und beurteilen würden.
(Übrigens ein Beispiel aus der Schulmedizin, das
zeigt, dass man eine Doppeltblindstudie nicht immer
durchführen kann und trotzdem nötige, wertvolle
und gültige Ergebnisse und Kenntnisse erreicht.) Es
ist doch unmöglich, die teuren, komplizierten Überdruck-Apparate,
die für Patienten mit schwerem Schlaf-Apnoe-Syndrom
geeignet sind, allen Schnarchern zu empfehlen.
Dazu eine persönliche
Geschichte. In einem Leserbrief in Medical Tribune
(Schnarchen – Leiden und keine Leidenschaft, 1996,
Nr.7, S 2.) war ich noch skeptisch über die
gesundheitlichen Gefahren bei gewöhnlichen
Schnarchern. Nach Jahren wachte ich mehrmals pro
Nacht wegen Alpträumen, schnellem Puls, merkbarem
Herzschlag, erhöhter Diurese und leicht erhöhtem
Blutdruck (145/90) auf, was mich nicht gleich wieder
einschlafen liess. Da ich ein normalgewichtiger
Nichtraucher bin, suchte ich nach anderen Massnahmen
als Gewichtsreduktion und Raucherstopp. Ich überlegte,
ein fernöstliches Musikinstrument zu lernen, das,
wie ich aus einem Artikel, vielleicht in Medical
Tribune gelesen hatte, die Klinik in Wald geeigneten
Schnarchern empfiehlt. Dann habe ich über
Zahnschienen erfahren, die mir geeigneter schienen,
da ich fürchtete, die Rachenmuskeln werden trotz
des sie stärkenden Musikinstruments mit dem Alter
immer schwächer und lockerer. Nach Umfragen bei
mehreren Zahnärzten habe ich die Adresse eines
Zahnarztes in der Umgebung erfahren, der so etwas
macht. Er beurteilte den Zustand meiner Zähne und
sagte, eine Schiene komme in Frage, die Kosten betrügen
über 2000 Fr., aber wenn mir ein Schlaflabor das
Bedürfnis bestätige, könnte die Krankenkasse
einen grossen Teil übernehmen. Nicht nur die Kosten
und die in meinem Fall unnötige und teure
Schlaflaboruntersuchung, aber auch das Metall, mit
dem die Plastikschiene adjustiert und gehalten
werden sollte, schreckten mich ab. Erst dann suchte
ich die Lösung im Internet. Ich fand und bestellte
die SomnoGuard-Schiene, die ich wegen der
Konstruktion, Erklärungen und des Preises (90 Fr.)
zum Probieren als geeignet fand. Sicherheitshalber
habe ich sowohl meinen Zahnarzt, wie den
Parodontose-Spezialisten gefragt, ob sie für meine
Zähne und das Zahnfleisch nachteilig sein könnte,
was sie verneinten. Seit einem Jahr schlafe ich ohne
Alpträume, Herzklopfen, mit weniger und kürzeren
Schlafunterbrüchen. Die Kosten wurden längst
eingeholt, da ich mit meiner Frau auf Reisen wieder
in einem Doppelzimmer schlafen kann.
Falls
Sie uns wieder besuchen möchten
(was uns unheimlich freuen würde)
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