Gesund durch Essen
Ernährungsberatung und NAET-Behandlung von Allergien und Unverträglichkeiten
Dr. med. Peter Marko, 
Heinestrasse 26, CH-9008 St.Gallen 
Anmeldung T: 071 250 15 18 Fax: 071 250 15 19 E-mail: Peter.J.Marko@hin.ch


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Letzte Redaktionsänderung 13.02.08

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Gesundheit erflehen die Menschen von den Göttern. Dass es aber in ihrer eigener Hand liegt, sie zu bewahren, daran denken sie nicht.
Hippokrates (460-370 v.Chr.)

Allergie ist nichts Aussergewöhnliches, sie ist die Regel.
Vaughan WT, 1934

Wir alle können Allergiker  werden.
Ratner B und Silberman DE, 1952

Störungen des Immunsystems durch die Eintönigkeit der Ernährung

Abwechslung ist wichtig!

S. dazu auch die ergänzenden Seiten "Gesund durch die Rotationsernährung" und "Untersuchung und Behandlung von Unverträglichkeiten und Allergien".

Schon die älteste bewährte Medizin, die chinesische, betont die Wichtigkeit der abwechslungsreichen Ernährung. Jede Speise gehört zu einem der fünf Elemente. Wenn man die gleiche Speise für längere Zeit und ununterbrochen isst, stärkt man einseitig ein Element. Damit stört man das wichtige Gleichgewicht der Elemente. Die Folge sind verschiedene Gesundheitsstörungen. Nicht anders war es in der antiken und mittelalterlichen Medizin. Merkwürdigerweise haben sich noch nie Menschen so dauerhaft mit denselben Speisen ernährt, wie wir in den «Wohlstandsgebieten». Früher war die Ernährung von den Jahreszeiten abhängig (wie noch heute in den sog. weniger entwickelten Ländern). Man hat(te) nicht Milch, Eier, Fleisch, Bananen, Orangen oder Tomaten während des ganzen Jahres ununterbrochen auf dem Teller und im Mund, Magen und Darm. Das für uns nicht mehr aktuelle Fasten sorgt(e) auch für kürzere oder längere Unterbrechungen, Entlastung und Erholung des Verdauungstraktes. Die moderne industrielle Vorbereitung der Speisen (Fertigprodukte, Restaurants mit denselben Menüs) trägt wesentlich zur Eintönigkeit und zur Belastung mit immer denselben Stoffen bei.


Der Verdauungstrakt besitzt das grösste Abwehr- oder Immunsystem des Körpers. Auf fast jeden komplizierten, hochmolekularen Stoff reagiert das Darm-Immunsystem mit der Produktion von Abwehrstoffen, sog. Immunoglobulinen. Es gibt mehrere Sorten von Immunoglobulinen. Immunoglobuline der Gruppe A (IgA) werden auf der Schleimhautoberfläche ausgeschieden, binden sich mit den entsprechenden Stoffen (Antigenen) und verhindern damit ihren Eintritt in die Schleimhaut und ihr Immunsystem. Auch wenn das Immunsystem eine relativ grosse Menge von IgA produzieren kann, ist diese Möglichkeit doch begrenzt. Zu grosse Mengen der Stoffe, der Antigene und/oder eine fortdauernde Belastung mit ihnen überfordert die Synthese von IgA und erschöpft sie. Die Antigene treten durch die Schleimhaut in das Immunsystem, das dann Immunoglobuline der Gruppe G (IgG) produziert. Normalerweise werden die IgGs rasch in der Leber abgebaut. Bei grösseren Mengen reicht die Kapazität der Leber wieder nicht aus, um sie abzubauen und so sind ihre Blutwerte erhöht. Es ist noch nicht klar, ob die erhöhten Lebensmittel-IgGs die krankhaften Störungen selbst hervorrufen, wie es bei der Weizeneiweiss (Gluten)-Allergie, Zöliakie, der Fall ist, oder ob sie nur ein Zeichen dafür sind, dass die  Immunantwort auf das Lebensmittel nicht in Ordnung ist, und die erhöhten IgG (nur) anzeigen, welche Nahrungsmittel schädigend wirken können*. Nahrungsmittelunverträglichkeiten, die durch IgG-Erhöhung begleitet sind, (mit-)verursachen Krankheiten, die (ähnlich der Zöliakie) alle Organsysteme betreffen können. Sie haben einen eher langweiligen, chronischen Verlauf und die krankhaften Zeichen treten nicht unmittelbar nach der Einnanhme des Lebensmittels, sondern 10 Minuten bis 72 Stunden später auf. Man spricht auch über Allergie des verspäteten Typs.

Seltener antwortet das Immunsystem auf den Übergang des Antigens mit Bildung der Immunglobulin-Gruppe-E (IgE). Die Reaktionen sind dann unmittelbar, heftig bis lebensgefährlich, ähnlich der Allergie auf  Bienenstich. Es gibt Krankheiten, bei denen beide Typen der Allergie beteiligt sind, wie Asthma, Ekzem, Heuschnupfen – sogenannte Atopie.

Es ist normal, dass kleine Mengen der wenig oder ganz unverdauten hochmolekulären Stoffe durch die Darmschleimhaut in das Immunsystem durchdringen. Deshalb kann man z.B. den Impfstoff gegen die Kinderlähmung schlucken. Was würde jedoch geschehen, wenn man grössere Dosen der Impfung dauernd verabreichen würde?

Andere Einflüsse auf die Entstehung der Lebensmittelunverträglichekeiten

Grundsätzlich sind es folgende:

1. Vererbung. Es gibt, wie in allen Bereichen, Unterschiede in der Fähigkeit Immunglobuline der Gruppe A (IgA) zu produzieren. Menschen mit verminderter Produktion von IgA neigen eher zur Entwicklung von Lebensmittelunverträglichkeiten. Gewisse andere angeborene Eigenschaften des Immunsystems führen auch eher dazu, wie das Beispiel der Zöliakie zeigt.  

2. Die Ernährung und der Lebensstil (Rauchen, Alkohol) der Mutter und des Vaters besonders während der Schwangerschaft.  

3. Die Ernährung in den ersten Monaten (Muttermilch, Ersatz-, Zusatzernährung, Art des Überganges auf normale Kost).  

4. Die weitere Ernährung. Ausser der oben erwähnten mangelhafter Abwechslung spielt auch die säurebelastende Ernährung eine grosse Rolle. Die Übersäuerung begünstigt nebst anderen Krankheiten auch die Entstehung von Überempfindlichkeiten.  


5. Verdauung. Je mehr Nahrungsmittel unverdaut bleiben, desto mehr werden sie durch die Darmschleimhaut aufgenommen und vom Immunsystem verarbeitet. Das heisst, alle Einflüsse, die die Verdauung erschweren, können zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten führen, wie:   
5.1. Das mangelnde Kauen. Die Enzyme aus dem Speichel beginnen bereits im Mund zu verdauen. Wenn die Speisen gründlich zerkleinert und zermalmt werden, erleichtert es auch ihre weitere Verarbeitung in den tieferen Abschnitten des Magen-Darm-Traktes. Je länger wir den Geschmack einer Speise spüren, desto besser weiss der weitere Teil des Magen-Darm-Traktes, welche Säfte er für deren Verdauung bereitstellen soll.  
5.2. Krankheiten, die die Produktion und Sekretion dieser Säfte beeinträchtigen, wie akute und chronische Entzündungen des Magens und des Darmes, der Leber und der Bauchspeicheldrüse. Weiter Zustände nach Operationen, die diese Organe verkleinern oder sogar entfernen. Medikamente, die die Produktion und die Bereitstellung der Verdauungssäfte beeinträchtigen.  
5.3. Zu grosse Mengen von Speisen können nicht gut verdaut werden. Ein weiterer Grund, warum wir oft, aber wenig essen sollen. Die Speisen sollen einfach, aber abwechslungsreich und ausgewogen sein.

6. Zustand der Darmschleimhaut  
6.1. Wenn wir auf einmal zu viel essen, wird die Schleimhaut überfordert und damit durchlässiger.  
6.2. Alkohol, in grösserer Menge eingenommen, erhöht die Durchlässigkeit der Darmschleimhaut.
6.2. Akute und chronische (M. Crohn, Colitis ulcerosa) Entzündungen des Darmes schwächen die Schleimhautbarriere. Die unverdauten Nahrungsmittel treten dann leichter durch die Schleimhaut in das Immunsystem des Darmes und ins Blut. Um die Erholung der Darmschleimhaut zu ermöglichen, sollen wir ihr nach akuten Entzündungen genug Zeit zur Erholung gönnen, und mit der Einnahme von grösseren Mengen und schwer verdaulicher Speisen abwarten.  

7. Darminhalt und Darmbakterien

Auch der zu saure, wie auch der zu basische Inhalt des Darmes schwächt die Darmbarriere. Wenn wir zu viele einfache Kohlenhydrate, d.h. Zucker (süsse Speisen, Obst) konsumieren, vermehren sich die säureproduzierenden Bakterien und Hefen. Dies zeigt sich in Blähungen, dünnem, nach Säure riechendem Stuhl und juckenden Hautausschlägen um den After. Die Überwucherung mit Candida ändert den Geschmack - es lüstet einen nach Süssem - die Bakterien und Pilze verlangen nach mehr Nahrung. Es gibt Hinweise, dass durch die falsche Darmbesiedlung mit Bakterien und Pilzen über Lebensmittelunverträglichkeiten  auch andere Süchte und Krankheiten begünstigt werden.

Essen wir dagegen zu viel Eiweiss (Fleisch, Käse), vermehren sich die Fäulnisbakterien, die basische, teilweise giftige Amine produzieren. Wieder ein Grund, warum die Speisen gemischt, bunt, abwechslungsreich, ausgewogen sein sollen.

Wenn man durch eine entsprechende Änderung der Nahrung das Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Bakterien und Pilzen wieder herstellt, verschwinden diese verschiedenen Beschwerden. 

Die Rotationsernährung

 

Gegen die oben beschriebene andauernde und übermässige Belastung des Darmimmunsystems mit denselben Antigenen hilft die Rotation mit Lebens- und Nahrungsmitteln. An einem Tag isst man biologisch, somit auch immunologisch verwandte Nahrungsmittel, wie z.B. Milch, Butter, Käse, Rinds- und Kalbfleisch oder Tomaten und Paprika oder Walnüsse und Walnussöl. Dann pausiert man mit diesen Speisen mindestens 3 Tage. (S. Beispiel Obst. Weitere Gruppen sind Getreide, Gemüse, Salate, Nüsse, Gewürze + Kräuter, Getränke, Öle + Fette, Fleisch + Milchprodukte + Eier, Fische + Meeresfrüchte und Süssmittel.)  

Mit unserem gut bewährten 4 - 8-tägigen Ernährungsplan mit über 400 Nahrungssmitteln (Beispiel Obst, weitere Gruppen sind Getreide, Gemüse, Salate, Nüsse, Gewürze + Kräuter, Getränke, Öle + Fette, Fleisch + Milchprodukte + Eier, Fische + Meeresfrüchte und Süssmittel) und der begleitenden Gebrauchsanweisung ist es jedoch gut möglich (Kosten 10 Eu+). Dazu bieten wir Rezepte für 20 Eu+. Beides, der Plan und die Rezepte erleichtern Ihnen selbstverständlich auch die Ernährung während der ersten Monaten nach der IgG-Bestimmung

+Falls Sie die (hohe) Kosten der Überweisung sparen möchten,  können Sie uns das Geld auch gut eingehüllt in einem Briefumschlag schicken. Bisher sind damit keine Probleme eingetreten.

Wir bieten dazu auch entsprechende Beratung.

Das Immunsystem wird durch Rotation einerseits entlastet, anderseits fit gehalten, da es sich immer wieder auf etwas anderes anpassen muss. Damit beugt man auch sog. Kreuzreaktionen vor. Biologisch und damit auch immunologisch verwandte Lebensmittel wie z.B. Käse und Rindfleisch oder Tomaten und Paprika enthalten dieselben Stoffe, Antigene, auf die das Immunsystem reagieren kann (muss nicht, warum manchmal ja, manchmal nein, gehört noch zu den Geheimnissen der Natur). Dies erklärt, warum z.B. jemand, der nie im Leben Tomaten gegessen hat, trotzdem hohe Nahrunnsmittel-IgG haben und auf sie überempfindlich reagieren kann – er ass vielleicht viel Paprika (Kartoffeln, oder sogar ist er nur ein Raucher –Tomaten, Paprika, Kartoffel und Tabak gehören zu derselben Pflanzenart, zu den Nachtschattengewächsen). Auf der anderen Seite ist es aber durchaus möglich, dass man durch die Vielfalt der Allergene (allergieerzeugenden Stoffe) nur auf eine gewisse Sorte von Käse, Tomaten oder Wein, auf Pflanzen eventuell nur saisonal reagiert.  

Jedes, auch das "gesündeste" Lebensmittel, dauernd gegessen, kann zu Unverträglichkeiten führen. Dabei spielt meistens auch die Menge eine Rolle.

Die Rotationsernährung wurde bereits in den Zwanzigerjahren des vorigen Jahrhunderts zur Diagnose und Behandlung der Unverträglichkeiten ausgearbeitet. Sie ist auch für Gesunde als Vorbeugung geeignet. Man kann sich vegetarisch, veganisch oder auch mit Fleisch ernähren. Unser Rotationsschema mit mehr als 400 Lebensmitteln und die dazu gehörende Rezeptsammlung besteht aus einfachen, aber nicht weniger schmackhaften Gerichten, ähnlich der Ernährung früherer Zeiten oder der Kriegszeit (in Kriegszeiten leiden die Menschen wesentlich weniger unter Stoffwechselkrankheiten. Muss man deshalb Kriege führen, um sich gesund zu ernähren? Nein, lieber rotiert man (!), dennoch unseren gegenwärtigen Möglichkeiten entsprechend abwechslungsreich, mit einer grossen Auswahl an Lebensmitteln. Je komplizierter, gemischter eine Speise ist, desto schwieriger kann man das Rotationsprinzip einhalten. Die Vielfalt und Abwechslung der Kost kann gesünder durch nacheinander als durch miteinander erreicht werden. Die Fertigprodukte haben nicht nur den Nachteil von einer kaum übersehbaren Mischung an Nahrungsmitteln und Zutaten, sondern auch an Zusatz-, Geschmacks- und Konservierungsstoffen.

Wie streng und wie lange soll man rotieren?

Streng, wenn man nur durch Rotation erfahren möchte, welche die schädlichen Lebensmittel, welche die Unverträglichkeiten verursachen, sind und während der ersten 6 – 12 Wochen nach der Lebensmittel-IgG- Bestimmung. Selbstverständlich ist es auch wichtig, wie schwer die Beschwerden sind und wie schnell wir sie loswerden möchten.

Während dieser Zeit lernt man die Prinzipien der Rotation kennen, man weiss, wie man einkauft und kocht, wie man damit umgeht, man gewöhnt sich daran, freundet sich damit an und erkennt die Vorteile.

Nachher kann man es lockerer nehmen. Da man die Prinzipien und die Speisen kennt, kann man nicht tageweise, aber Mahlzeitenweise rotieren, was im Grunde genommen noch vorteilhafter ist. Wenn die Unverträglichkeiten und mit ihnen die damit verbundenen Beschwerden verschwinden, oder ein erträgliches Mass erreichen, kann man eher „sündigen“. Nach der NAET-Behandlung kann man auch weniger streng rotieren.

Richtlinien für die dauernde „milde“ Rotation, für eine gesunde Ernährung: 

  • Möglichst biologisch gezüchtete Lebensmittel verwenden

  • Tiefgefrorene Lebensmittel sind besser als aus der Dose 

  • So wenig wie möglich Fertigprodukte konsumieren 

  • Mischungen meiden. Möglichst nur eine Sorte von Salat, Gemüse, Fleisch, Sauce, Getreide (auch nur eine Sorte davon z.B. für Müsli) für eine Mahlzeit verwenden. Alle Fertigprodukte sind Mischungen (s.oben). 

  • Die Verdauung von üppigen, mehrgängigen Mahlzeiten ist erschwert und so gelangen eher unverdaute Teile in und über die Schleimhaut in das Immunsystem und belasten es. Ausserdem kann man dabei die oben erwähnten Mischungen von zu vielen Lebens- und Nahrungsmitteln kaum vermeiden. 

  • Aus demselben Grund soll man um eine gute Verdauung besorgt sein und

  • vor allem so einfach aber so abwechselnd wie möglich essen. Die tägliche Auswahl ist zwar dadurch beschränkt, die gesamte jedoch wesentlich erweitert.

Diese Ernährungsweise ist für Kranke eine Therapie, für Gesunde Vorbeugung. Sie ist geeignet für Menschen, die bereit sind, ihren Lebensstil und ein Stück weit ihren Geschmack zu ändern, Lebensmittel gezielt und überlegt einzukaufen und dem Kochen etwas mehr Zeit zu widmen. Dafür verschwinden verschiedene Beschwerden, das Gewicht normalisiert sich**, man fühlt sich wohler und die Leistung steigt.***   

Der  Erfolg des Television-Kochs Jamie Oliver soll daran gründen, dass er, ähnlich uns, in der Regel einfache Gerichte mit nur wenigen gängigen Zutaten bereitet. Mit uns rotieren Sie noch dazu. Sie können unser Rotationsschema und dazu gehörige Rezepte bestellen.

Ein anderes Beispiel aus der Beurteilung eines Restaurants in der "Neuen Zürcher Zeitung" (P. Studer, 31.8.2006, S. 56): "Beim Studium der Karte und bei der Probe aufs Exempel konnte man die Meinung vertreten, dass bei einzelnen Gerichten nach dem Motto "Sowohl als auch" zu viele oder zu unterschiedliche Aromen aufeinander losgelassen werden. An ein "Rauchlachspaket" (mild geräucherter Lachs gefüllt mit Swiss-Prime-Rindstatar an Meerettich-Soja-Sauce auf buntem Blattsalatbeet) wagten wir uns nicht heran, bestellten aber tapfer "Babyseeteufel in Zitronenthymiankruste auf Oliven-Estragon-Sauce und gratinierten Fenchel. Der Fenchel war gut. Der Fisch und die feinen Kräutlein aber hatten gegen eine kraftvolle, schwere Sauce mit viel zu viel Estragon keine Chance. Wie köstlich wäre die Baudroie samt Kruste mit lediglich etwas Salz, Pfeffer und Olivenöl gewesen!"   

S. dazu auch die ergänzenden Seiten "Gesund durch die Rotationsernährung" und "Untersuchung und Behandlung von Unverträglichkeiten und Allergien".

* Pflanzliche Lebensmittel können das Immunsystem besonders stark belasten. (Achtung Vegetarier: Wie Alter nicht vor jeder Torheit schützt, so verhindert der Vegetarismus auch nicht jede Krankheit!)... Z. B. so eine starke (verzögerte) Allergie wie auf Weizen, sog. Zöliakie, ist auf Fleisch nicht bekannt. Welche Lebensmittel und wie oft sich an der Entstehung des Reizdarmes beteiligen, erfahren Sie unter „Lebensmittel und Reizdarm“. Diese Angaben gelten ungefähr auch für andere Unverträglichkeiten.

**  Die Speisen sind naturgemäss arm an tierischen Fetten. Durch Unverträglichkeiten gerät das Immunsystem aus dem Gleichgewicht und  produziert Stoffe, die sowohl allergische Antworten, Entzündungen, Schmerzen, wie auch Gewichtzunahme fördern. Vermindert oder eliminiert man die Unverträglichkeiten, bessern oder verschwinden die Allergien, Entzündungen, und das Gewicht sinkt. Die abwechslungsreiche Rotationsernährung aktiviert durch die Vielfalt die verschiedenen Stoffwechselwege und dadurch normalisieren sich sowohl Über-, wie Untergewicht. Wegen der Unverträglichkeiten können die Nährstoffe aus dem Darm schlechter aufgenommen werden, was das Untergewicht weiter fördert.

*** Weiterführende Literatur:
Juchheim JK, Poscher J: Immun. Das Ernährungsprogramm zur Stärkung des Immun-Systems. BLV Verlagsgesellschaft, München, 3. Aufl. 1989, ISBN 3-405-13696-2.
Flade S: Nahrungsmittelallergie natürlich behandeln. Gräfe und Unzer. ISBN 3-7742-3375-6.
Cuttler EW: Winning the war against asthma&allergies. Delmar Publishers, New York, 1998, ISBN 0-8273-8622-2.

Unsere vielen anderen Seiten über die Bedeutung und Auswirkung von Lebensmittelallergien finden Sie in der "Ernährung" unter  "Lebensmittelintoleranzen".

 

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