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Letzte Redaktionsänderung 13.02.08
Unsere
ganze Homepage können Sie hier nach Worten
und Begriffen durchsuchen.
Gesundheit erflehen die Menschen von den
Göttern. Dass es aber in ihrer eigener Hand liegt, sie zu
bewahren, daran denken sie
nicht. Hippokrates (460-370 v.Chr.)
Allergie ist nichts
Aussergewöhnliches, sie ist die
Regel. Vaughan WT, 1934
Wir alle können Allergiker
werden. Ratner B und Silberman DE, 1952
Störungen
des Immunsystems durch die Eintönigkeit der Ernährung
Abwechslung ist wichtig!
S. dazu auch die ergänzenden Seiten
"Gesund durch die Rotationsernährung"
und "Untersuchung und Behandlung
von Unverträglichkeiten und Allergien".
Schon die älteste bewährte
Medizin, die chinesische, betont die Wichtigkeit der
abwechslungsreichen Ernährung. Jede Speise gehört zu
einem der fünf Elemente. Wenn man die gleiche Speise für
längere Zeit und ununterbrochen isst, stärkt man
einseitig ein Element. Damit stört man das wichtige
Gleichgewicht der Elemente. Die Folge sind verschiedene
Gesundheitsstörungen. Nicht anders war es in der antiken
und mittelalterlichen Medizin. Merkwürdigerweise haben
sich noch nie Menschen so dauerhaft mit denselben Speisen
ernährt, wie wir in den «Wohlstandsgebieten».
Früher war die Ernährung von den Jahreszeiten
abhängig (wie noch heute in den sog. weniger entwickelten
Ländern). Man hat(te) nicht Milch, Eier, Fleisch, Bananen,
Orangen oder Tomaten während des ganzen Jahres
ununterbrochen auf dem Teller und im Mund, Magen und Darm. Das
für uns nicht mehr aktuelle Fasten sorgt(e) auch für
kürzere oder längere Unterbrechungen, Entlastung und
Erholung des Verdauungstraktes. Die moderne industrielle
Vorbereitung der Speisen (Fertigprodukte, Restaurants mit
denselben Menüs) trägt wesentlich zur Eintönigkeit
und zur Belastung mit immer denselben Stoffen bei.

Der
Verdauungstrakt besitzt das grösste Abwehr- oder
Immunsystem des Körpers. Auf fast jeden komplizierten,
hochmolekularen Stoff reagiert das Darm-Immunsystem mit der
Produktion von Abwehrstoffen, sog. Immunoglobulinen. Es gibt
mehrere Sorten von Immunoglobulinen. Immunoglobuline der Gruppe
A (IgA) werden auf der Schleimhautoberfläche
ausgeschieden, binden sich mit den entsprechenden Stoffen
(Antigenen) und verhindern damit ihren Eintritt in die
Schleimhaut und ihr Immunsystem. Auch wenn das Immunsystem eine
relativ grosse Menge von IgA produzieren kann, ist diese
Möglichkeit doch begrenzt. Zu grosse Mengen der Stoffe,
der Antigene und/oder eine fortdauernde Belastung mit ihnen
überfordert die Synthese von IgA und erschöpft sie.
Die Antigene treten durch die Schleimhaut in das Immunsystem,
das dann Immunoglobuline der Gruppe G (IgG) produziert.
Normalerweise werden die IgGs rasch in der Leber abgebaut. Bei
grösseren Mengen reicht die Kapazität der Leber
wieder nicht aus, um sie abzubauen und so sind ihre Blutwerte
erhöht. Es ist noch nicht klar, ob die erhöhten
Lebensmittel-IgGs die krankhaften Störungen selbst
hervorrufen, wie es bei der Weizeneiweiss (Gluten)-Allergie,
Zöliakie, der Fall ist, oder
ob sie nur ein Zeichen dafür sind, dass die
Immunantwort auf das Lebensmittel nicht in Ordnung ist, und die
erhöhten IgG (nur) anzeigen, welche Nahrungsmittel
schädigend wirken können*.
Nahrungsmittelunverträglichkeiten, die durch IgG-Erhöhung
begleitet sind, (mit-)verursachen Krankheiten, die (ähnlich
der Zöliakie) alle Organsysteme
betreffen können. Sie haben einen eher langweiligen,
chronischen Verlauf und die krankhaften Zeichen treten nicht
unmittelbar nach der Einnanhme des Lebensmittels, sondern 10
Minuten bis 72 Stunden später auf. Man spricht auch über
Allergie des verspäteten Typs.
  
Seltener antwortet das Immunsystem auf den
Übergang des Antigens mit Bildung der
Immunglobulin-Gruppe-E (IgE).
Die Reaktionen sind dann unmittelbar, heftig bis
lebensgefährlich, ähnlich der Allergie auf
Bienenstich. Es gibt Krankheiten, bei denen beide Typen der
Allergie beteiligt sind, wie Asthma, Ekzem, Heuschnupfen –
sogenannte Atopie.
Es ist normal, dass kleine Mengen der wenig
oder ganz unverdauten hochmolekulären Stoffe durch die
Darmschleimhaut in das Immunsystem durchdringen. Deshalb kann
man z.B. den Impfstoff gegen die Kinderlähmung schlucken.
Was würde jedoch geschehen, wenn man grössere Dosen
der Impfung dauernd verabreichen würde?
Andere Einflüsse auf die
Entstehung der Lebensmittelunverträglichekeiten
Grundsätzlich
sind es folgende:
1.
Vererbung. Es gibt, wie in
allen Bereichen, Unterschiede in der Fähigkeit
Immunglobuline der Gruppe A
(IgA) zu produzieren. Menschen mit verminderter Produktion von
IgA neigen eher zur Entwicklung von
Lebensmittelunverträglichkeiten. Gewisse andere angeborene
Eigenschaften des Immunsystems führen auch eher dazu, wie
das Beispiel der Zöliakie
zeigt.
2.
Die Ernährung und der Lebensstil (Rauchen, Alkohol) der
Mutter und des Vaters besonders während
der Schwangerschaft.
3.
Die Ernährung in den ersten Monaten
(Muttermilch, Ersatz-,
Zusatzernährung, Art des Überganges auf normale
Kost).
4.
Die weitere Ernährung. Ausser der oben erwähnten
mangelhafter Abwechslung spielt auch die säurebelastende
Ernährung eine grosse Rolle. Die Übersäuerung
begünstigt nebst anderen Krankheiten
auch die Entstehung von Überempfindlichkeiten.
5. Verdauung.
Je mehr Nahrungsmittel unverdaut bleiben, desto mehr werden sie
durch die Darmschleimhaut aufgenommen und vom Immunsystem
verarbeitet. Das heisst, alle Einflüsse, die die Verdauung
erschweren, können zu
Nahrungsmittelunverträglichkeiten führen, wie:
5.1. Das mangelnde Kauen. Die Enzyme aus dem
Speichel beginnen bereits im Mund zu verdauen. Wenn die Speisen
gründlich zerkleinert und zermalmt werden, erleichtert es
auch ihre weitere Verarbeitung in den tieferen Abschnitten des
Magen-Darm-Traktes. Je länger wir den Geschmack einer
Speise spüren, desto besser weiss der weitere Teil des
Magen-Darm-Traktes, welche Säfte er für deren
Verdauung bereitstellen soll. 5.2. Krankheiten, die
die Produktion und Sekretion dieser Säfte beeinträchtigen,
wie akute und chronische Entzündungen des Magens und des
Darmes, der Leber und der Bauchspeicheldrüse. Weiter
Zustände nach Operationen, die diese Organe verkleinern
oder sogar entfernen. Medikamente, die die Produktion und die
Bereitstellung der Verdauungssäfte beeinträchtigen.
5.3. Zu grosse Mengen von Speisen können nicht gut
verdaut werden. Ein weiterer Grund, warum wir oft, aber wenig
essen sollen. Die Speisen sollen einfach, aber
abwechslungsreich und ausgewogen sein.
6. Zustand der Darmschleimhaut 6.1.
Wenn wir auf einmal zu viel essen, wird die Schleimhaut
überfordert und damit durchlässiger. 6.2.
Alkohol, in grösserer Menge eingenommen, erhöht die
Durchlässigkeit der Darmschleimhaut. 6.2. Akute und
chronische (M. Crohn, Colitis
ulcerosa) Entzündungen des
Darmes schwächen die Schleimhautbarriere.
Die unverdauten Nahrungsmittel treten dann leichter durch die
Schleimhaut in das Immunsystem des Darmes und ins Blut. Um die
Erholung der Darmschleimhaut zu ermöglichen, sollen wir
ihr nach akuten Entzündungen genug Zeit zur Erholung
gönnen, und mit der Einnahme von grösseren Mengen und
schwer verdaulicher Speisen abwarten.
7. Darminhalt und Darmbakterien
Auch der zu saure, wie auch der zu basische
Inhalt des Darmes schwächt die Darmbarriere. Wenn wir zu
viele einfache Kohlenhydrate, d.h. Zucker (süsse Speisen,
Obst) konsumieren, vermehren sich die säureproduzierenden
Bakterien und Hefen. Dies zeigt sich in Blähungen, dünnem,
nach Säure riechendem Stuhl und juckenden Hautausschlägen
um den After. Die Überwucherung mit Candida
ändert den Geschmack - es lüstet einen nach Süssem
- die Bakterien und Pilze verlangen nach mehr Nahrung. Es gibt
Hinweise, dass durch die falsche Darmbesiedlung mit Bakterien
und Pilzen über Lebensmittelunverträglichkeiten
auch andere Süchte und Krankheiten begünstigt werden.
Essen wir dagegen zu viel Eiweiss (Fleisch,
Käse), vermehren sich die Fäulnisbakterien,
die basische, teilweise giftige Amine produzieren. Wieder ein
Grund, warum die Speisen gemischt, bunt, abwechslungsreich,
ausgewogen sein sollen.
Wenn man durch eine entsprechende Änderung
der Nahrung das Gleichgewicht zwischen den verschiedenen
Bakterien und Pilzen wieder herstellt, verschwinden diese
verschiedenen Beschwerden.
Die Rotationsernährung
 
Gegen die oben beschriebene andauernde und
übermässige Belastung des Darmimmunsystems mit
denselben Antigenen hilft die Rotation mit Lebens- und
Nahrungsmitteln. An einem Tag isst man biologisch, somit auch
immunologisch verwandte Nahrungsmittel, wie z.B. Milch, Butter,
Käse, Rinds- und Kalbfleisch oder Tomaten und Paprika oder
Walnüsse und Walnussöl. Dann pausiert man mit diesen
Speisen mindestens 3 Tage. (S. Beispiel Obst.
Weitere Gruppen sind Getreide, Gemüse, Salate, Nüsse,
Gewürze + Kräuter, Getränke, Öle + Fette,
Fleisch + Milchprodukte + Eier, Fische + Meeresfrüchte und
Süssmittel.)
Mit unserem gut bewährten 4 - 8-tägigen
Ernährungsplan mit über 400 Nahrungssmitteln
(Beispiel Obst, weitere Gruppen sind
Getreide, Gemüse, Salate, Nüsse, Gewürze +
Kräuter, Getränke, Öle + Fette, Fleisch +
Milchprodukte + Eier, Fische + Meeresfrüchte und
Süssmittel) und der begleitenden Gebrauchsanweisung ist es
jedoch gut möglich (Kosten 10 Eu+).
Dazu bieten wir Rezepte für 20 Eu+. Beides, der
Plan und die Rezepte erleichtern Ihnen selbstverständlich
auch die Ernährung während der ersten Monaten nach
der IgG-Bestimmung.
+Falls
Sie die (hohe) Kosten der Überweisung sparen möchten,
können Sie uns das Geld auch gut eingehüllt in einem
Briefumschlag schicken. Bisher sind damit keine Probleme
eingetreten.
Wir bieten dazu auch entsprechende Beratung.
Das Immunsystem wird durch Rotation
einerseits entlastet, anderseits fit gehalten, da es sich immer
wieder auf etwas anderes anpassen muss. Damit beugt man auch
sog. Kreuzreaktionen vor.
Biologisch und damit auch immunologisch verwandte Lebensmittel
wie z.B. Käse und Rindfleisch oder Tomaten und Paprika
enthalten dieselben Stoffe, Antigene, auf die das Immunsystem
reagieren kann (muss nicht, warum manchmal ja, manchmal nein,
gehört noch zu den Geheimnissen der Natur). Dies erklärt,
warum z.B. jemand, der nie im Leben Tomaten gegessen hat,
trotzdem hohe Nahrunnsmittel-IgG haben und auf sie
überempfindlich reagieren kann – er ass vielleicht
viel Paprika (Kartoffeln, oder sogar ist er nur ein Raucher
–Tomaten, Paprika, Kartoffel und Tabak gehören zu
derselben Pflanzenart, zu den Nachtschattengewächsen). Auf
der anderen Seite ist es aber durchaus möglich, dass man
durch die Vielfalt der Allergene (allergieerzeugenden Stoffe)
nur auf eine gewisse Sorte von Käse, Tomaten oder Wein,
auf Pflanzen eventuell nur saisonal reagiert.
Jedes, auch das
"gesündeste" Lebensmittel, dauernd gegessen,
kann zu Unverträglichkeiten führen. Dabei spielt
meistens auch die Menge eine Rolle.
Die Rotationsernährung
wurde bereits in den Zwanzigerjahren des vorigen Jahrhunderts
zur Diagnose und Behandlung der Unverträglichkeiten
ausgearbeitet. Sie ist auch für Gesunde als Vorbeugung
geeignet. Man kann sich vegetarisch,
veganisch oder auch mit Fleisch ernähren. Unser
Rotationsschema mit mehr als 400 Lebensmitteln und die dazu
gehörende Rezeptsammlung besteht aus einfachen, aber nicht
weniger schmackhaften Gerichten, ähnlich der Ernährung
früherer Zeiten oder der Kriegszeit (in Kriegszeiten
leiden die Menschen wesentlich weniger unter
Stoffwechselkrankheiten. Muss man deshalb Kriege führen,
um sich gesund zu ernähren? Nein, lieber rotiert man (!),
dennoch unseren gegenwärtigen Möglichkeiten
entsprechend abwechslungsreich, mit einer grossen Auswahl an
Lebensmitteln. Je komplizierter, gemischter eine Speise ist,
desto schwieriger kann man das Rotationsprinzip einhalten. Die
Vielfalt und Abwechslung der Kost kann gesünder durch
nacheinander als durch miteinander erreicht werden. Die
Fertigprodukte haben nicht nur den Nachteil von einer kaum
übersehbaren Mischung an Nahrungsmitteln und Zutaten,
sondern auch an Zusatz-, Geschmacks- und Konservierungsstoffen.
  
Wie streng und
wie lange soll man rotieren?
Streng, wenn man nur durch Rotation
erfahren möchte, welche die schädlichen Lebensmittel,
welche die Unverträglichkeiten verursachen, sind und
während der ersten 6 – 12 Wochen nach der
Lebensmittel-IgG- Bestimmung.
Selbstverständlich ist es auch wichtig, wie schwer die
Beschwerden sind und wie schnell wir sie loswerden möchten.
Während dieser Zeit lernt man die
Prinzipien der Rotation kennen, man weiss, wie man einkauft und
kocht, wie man damit umgeht, man gewöhnt sich daran,
freundet sich damit an und erkennt die Vorteile.
Nachher kann man es lockerer nehmen. Da
man die Prinzipien und die Speisen kennt, kann man nicht
tageweise, aber Mahlzeitenweise rotieren, was im Grunde
genommen noch vorteilhafter ist. Wenn die Unverträglichkeiten
und mit ihnen die damit verbundenen Beschwerden verschwinden,
oder ein erträgliches Mass erreichen, kann man eher
„sündigen“. Nach der NAET-Behandlung
kann man auch weniger streng rotieren.
Richtlinien für die dauernde „milde“
Rotation, für eine gesunde Ernährung:
Möglichst
biologisch gezüchtete Lebensmittel verwenden
Tiefgefrorene
Lebensmittel sind besser als aus der Dose
So wenig wie
möglich Fertigprodukte konsumieren
Mischungen
meiden. Möglichst nur eine Sorte von Salat, Gemüse,
Fleisch, Sauce, Getreide (auch nur eine Sorte davon z.B. für
Müsli) für eine Mahlzeit verwenden. Alle
Fertigprodukte sind Mischungen (s.oben).
Die Verdauung
von üppigen, mehrgängigen Mahlzeiten ist erschwert
und so gelangen eher unverdaute Teile in und über die
Schleimhaut in das Immunsystem und belasten es. Ausserdem kann
man dabei die oben erwähnten Mischungen von zu vielen
Lebens- und Nahrungsmitteln kaum vermeiden.
Aus demselben
Grund soll man um eine gute Verdauung besorgt sein und
vor allem so
einfach aber so abwechselnd wie möglich essen. Die
tägliche Auswahl ist zwar dadurch beschränkt, die
gesamte jedoch wesentlich erweitert.
Diese Ernährungsweise
ist für Kranke eine Therapie, für Gesunde Vorbeugung.
Sie ist geeignet für Menschen, die bereit sind, ihren
Lebensstil und ein Stück weit ihren Geschmack
zu ändern, Lebensmittel gezielt und überlegt
einzukaufen und dem Kochen etwas mehr Zeit zu widmen. Dafür
verschwinden verschiedene Beschwerden, das Gewicht
normalisiert sich**, man fühlt
sich wohler und die Leistung steigt.***
Der Erfolg des Television-Kochs Jamie
Oliver soll daran gründen, dass er, ähnlich uns, in
der Regel einfache Gerichte mit nur
wenigen gängigen Zutaten bereitet. Mit uns rotieren
Sie noch dazu. Sie können unser Rotationsschema
und dazu gehörige Rezepte
bestellen.
Ein anderes Beispiel aus der Beurteilung eines Restaurants
in der "Neuen Zürcher Zeitung" (P. Studer,
31.8.2006, S. 56): "Beim Studium der Karte und bei der
Probe aufs Exempel konnte man die Meinung vertreten, dass bei
einzelnen Gerichten nach dem Motto "Sowohl als auch"
zu viele oder zu unterschiedliche Aromen aufeinander
losgelassen werden. An ein "Rauchlachspaket" (mild
geräucherter Lachs gefüllt mit Swiss-Prime-Rindstatar
an Meerettich-Soja-Sauce auf buntem Blattsalatbeet) wagten wir
uns nicht heran, bestellten aber tapfer "Babyseeteufel in
Zitronenthymiankruste auf Oliven-Estragon-Sauce und
gratinierten Fenchel. Der Fenchel war gut. Der Fisch und die
feinen Kräutlein aber hatten gegen eine kraftvolle,
schwere Sauce mit viel zu viel Estragon keine Chance. Wie
köstlich wäre die Baudroie samt Kruste mit lediglich
etwas Salz, Pfeffer und Olivenöl gewesen!"
S. dazu auch die ergänzenden
Seiten "Gesund durch die
Rotationsernährung" und "Untersuchung
und Behandlung von Unverträglichkeiten und Allergien".
* Pflanzliche Lebensmittel können das Immunsystem
besonders stark belasten. (Achtung Vegetarier: Wie Alter nicht
vor jeder Torheit schützt, so verhindert der Vegetarismus
auch nicht jede Krankheit!)... Z. B. so eine starke
(verzögerte) Allergie wie auf Weizen, sog. Zöliakie,
ist auf Fleisch nicht bekannt. Welche
Lebensmittel und wie oft sich an der Entstehung des Reizdarmes
beteiligen, erfahren Sie unter „Lebensmittel
und Reizdarm“. Diese Angaben gelten ungefähr
auch für andere Unverträglichkeiten.
** Die Speisen sind naturgemäss arm an tierischen
Fetten. Durch Unverträglichkeiten gerät das
Immunsystem aus dem Gleichgewicht und produziert
Stoffe, die sowohl allergische Antworten, Entzündungen,
Schmerzen, wie auch Gewichtzunahme fördern. Vermindert
oder eliminiert man die Unverträglichkeiten, bessern oder
verschwinden die Allergien, Entzündungen, und das Gewicht
sinkt. Die abwechslungsreiche Rotationsernährung aktiviert
durch die Vielfalt die
verschiedenen Stoffwechselwege und dadurch normalisieren sich
sowohl Über-, wie Untergewicht.
Wegen der Unverträglichkeiten können die Nährstoffe
aus dem Darm schlechter aufgenommen werden, was das
Untergewicht weiter fördert.
*** Weiterführende Literatur: Juchheim JK,
Poscher J: Immun. Das Ernährungsprogramm zur Stärkung
des Immun-Systems. BLV Verlagsgesellschaft, München, 3.
Aufl. 1989, ISBN 3-405-13696-2. Flade S:
Nahrungsmittelallergie natürlich behandeln. Gräfe und
Unzer. ISBN 3-7742-3375-6. Cuttler EW: Winning the war
against asthma&allergies. Delmar Publishers, New York,
1998, ISBN 0-8273-8622-2.
Unsere vielen anderen Seiten über
die Bedeutung und Auswirkung von Lebensmittelallergien finden
Sie in der "Ernährung"
unter "Lebensmittelintoleranzen".
Falls
Sie uns wieder besuchen möchten
(was uns unheimlich freuen würde)
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