|
|
Letzte redaktionelle Änderung
14.2.07
.
Unsere
ganze Homepage können Sie hier nach Worten
und Begriffen durchsuchen.
|
Laktoseintoleranz
Trotz der vielen Internet-Quellen über
Laktoseintoleranz haben wir diese Seite verfasst, da wir auf
manche besondere Tatsachen und Zusammenhänge mit anderen Unverträglichkeiten
hinweisen.
Die Milch ist
ein Nahrungsmittel, das für Säuglinge und Kleinkinder
bestimmt und geeignet ist. Sie enthält als Kohlenhydrat
Milchzucker, der nicht nur als Energie-, Kalorienspender
dient, sondern auch die Aufnahme des Kalziums fördert. Eine
genügend grosse Menge von Kalzium ist vor allem für das
Wachstum der Knochen notwendig.
Auf der anderen Seite hemmt Milch die Aufnahme von Eisen.
Der Milchzucker, Laktose, besteht
aus zwei Monosachariden Glukose und Galaktose und ist somit
ein Doppeltzucker, ein Disacharid.
 
Um im Darm aufgenommen zu werden, muss er
erst in seine Bestandteile Glukose und Galaktose gespalten
werden. Diese Spaltung besorgt ein Enzym, die sog. Laktase,
welche die Dünndarmschleimhautdrüsen produzieren.

Bei der überwiegenden Mehrheit der
Menschheit hört die Produktion der Laktase um das 5.
Lebensjahr natürlicherweise auf. Das Wachstum (der Knochen)
verlangsamt sich und die Milch muss nicht mehr als
Kalziumquelle benützt werden. Wenn diese Menschen ohne
Laktase, aber sonst normaler Darmschleimhaut Milch, gewisse
Milchprodukte oder reinen Milchzucker konsumieren, bleibt
der Milchzucker unverdaut im Dünndarminhalt, gelangt in den
Dickdarm, wo ihn die Bakterien zu kurzkettigen Säuren und
Karbondioxyd umwandeln. Der Dickdarminhalt wird dadurch zu
sauer und, da die Säuren Wasser binden, auch wässrig. Der
gasige, saure und wässrige Inhalt reizt den Darm, man
bekommt Blähungen, Krämpfe
und Durchfall.

Dadurch verlieren solche Menschen Lust,
die Milch zu konsumieren, was die Erziehung und Esskultur
beeinflusst. Da mit der Zeit andere Lebensmittel die
Aufgaben der Milch übernehmen, ist es nicht schlimm, nicht
schädlich. Abgesehen davon lernten die Menschen mit Hilfe
von Gährungsbakterien die Milch umzuwandeln, den
Milchzucker zu fermentieren. Dadurch entstehen Milchprodukte
wie Joghurt, Kefir, Kumys, die praktisch alle Bestandteile
der Milch, aber nur Reste des Milchzuckers enthalten.
Sie dienen, im Unterschied zum Käse auch als ziemlich gute
Quelle des Kalziums.
Vor ca. 20 000 Jahren entstand durch eine
spontane genetische Mutation eine Menschenart, bei der auch
im erwachsenen Alter die Darmschleimhaut weiter das Enzym
Laktase in grösserer Menge produziert. Der Ausmass der
Aktivität des Enzyms ist aber naturgemäss verschieden.
Solche Menschen können auch als Erwachsene ohne Beschwerden
und Probleme gewisse Menge von Milch trinken. Dies ermöglichte
es ihnen auch in Bereichen mit weniger Sonne zu leben, sich
gegen Norden zu verbreiten. Wieso?
Nicht nur für Knochenwachstum und -stärke,
sondern auch für viele andere lebenswichtige Vorgänge
braucht der Mensch Kalzium. Seine Resorbtion aus der Nahrung
wird durch das Vitamin D begünstigt,
das aus seinen Vorläufern in der Haut unter der Wirkung der
Sonne entsteht. Je weniger die Sonne scheint, desto mehr
Kalzium und/oder Vitamin D der Mensch braucht. Die Eskimos
im hohen Norden, ohne genügend Sonne, bekommen sehr viel
Vitamin D aus ihrer fischreichen Nahrung. Dank der Mutation
mit Laktase erhielten erwachsene weisse Menschen auch in
Gebieten mit weniger Sonne und weniger grünen Lebensmitteln
eine zusätzliche, gute Quelle des Kalziums - die Milch. Man
muss jedoch beachten, dass vor 50-60 Jahren auch im Emmental
noch kein Überfluss an Milch und Käse herrschte und vor
100-200 Jahren Kühe kaum genug Milch für Kälber hatten.
(Die Kühe dienten als Arbeitstiere.) Die Menschen tranken
vor allem Ziegen-, Schaf- und Stutenmilch. Damit war die
Menge von Milch- und Milchprodukten, die zur Verfügung
stand, nur ein Bruchteil der gegenwärtigen!
Die Fähigkeit, die Laktase zu
produzieren, ist nicht unbeschränkt. Bei ca 20% der weissen
Menschen ist sie ziemlich klein. Wenn man Milch langsam und
in kleinen Schlucken trinkt, lässt sich die erträgliche
Menge etwas steigern. Konsumieren solche Menschen grössere
Mengen von Milch oder Milchzucker, reicht die Aktivität des
Enzyms, das den Milchzucker spaltet, der Laktase, nicht aus,
um sie ganz umzuwandeln - was zu den oben beschriebenen
Beschwerden führt. Nimmt man weiterhin Milch und
Milchzucker zu sich, leidet die Darmschleimhaut immer mehr
und produziert immer weniger Laktase.
Umgekehrt, ist die Darmschleimhaut aus
anderen Gründen beschädigt, produziert sie auch weniger
Laktase. Menschen mit geschädigter Darmschleimhaut ertragen
die Milch oft nicht. Ein grosser Teil der Patienten mit
Weizeneiweissüberempfindlichkeit, mit Zöliakie,
leidet auch unter Milchzuckerunverträglichkeit, sodass man
sowohl bei einer Milchzuckerunverträglichkeit nach Zöliakie,
wie auch bei Zöliakie nach Milchzuckerunverträglichkeit
fanden soll, um entsprechende Ernährungsmassnahmen zu
ergreifen und das Leid dieser Menschen zu mildern, ihren
Zustand zu bessern. Weitere solche Beispiele sind akute und
chronische Darmentzündungen wie Colitis ulcerosa und Morbus
Crohn. Da Nahrungsmittelüberempfindlichkeiten
die Darmschleimhaut schädigen, können sie auch zu
Milchzuckerunverträglichkeit führen.
Eine akute Schädigung der Darmschleimhaut
bei viralen und bakteriellen Infektionen kann auch einen
(zuerst) vorübergehenden Laktase-Mangel verursachen.
Belastet man einen solchen Darm zu früh mit Milch (-zucker),
kann dieser Zustand weiter bestehen. Deswegen trinkt man bei
und nach einem Durchfall lieber keine Milch sondern einen
(Kräuter-) Tee.
Wird der Dünndarm,
unter welchen Umständen auch (Infektionen,
Unverträglichkeiten, Antibiotika),
mit einer übermässigen Menge von falschen Bakterien
besiedelt, entsteht eine Laktoseintoleranz. Dies kann weiter
sowohl zu Reizdarm wie zu Fibromyalgie
führen , die oft zusammen vorkommen. Den Autoren, die diese
Zusammenhänge entdeckt
haben, gelang es mit Antibiotika nicht nur die
Laktoseunverträglichkeit, sondern auch den Reizdarm
und die Fibromyalgie erfolgreich zu bekämpfen. Mit
Hilfe der NAET-Methode und sog. Probiotika
erreichen wir es auf weniger agressive Weise, ohne der Nachteile,
die die Anwendung von Antibiotika mit sich bringt.
Äusserst selten fehlt die Laktase schon
von Geburt an. Man sollte daran denken, wenn die Säuglinge
wässrige, dünne Stühle haben und nicht gedeihen.
Zusammenfassend einfach ausgedrückt: die
Manifestation, das Erscheinen der Milchzuckerunverträglichkeit
ist abhängig davon, einerseits wieviel Laktase die Dünndarmschleimhaut
produzieren kann und anderseits wieviel Laktose,
Milchzucker, wir zu uns nehmen.
Wie weiss man, ob man
unter Milchzuckerunverträgölichkeit leidet?
Bei chronischen Blähungen,
Bauchschmerzen, Durchfall eventuell Übelkeit zuerst daran
denken. Wenn bei Auslassversuch die Beschwerden verschwinden
oder wesentlich bessern, kann man es mit reiner Laktose, die
man in der Apotheke oder Drogerie besorgt, den Verdacht bestätigen
und sogar die Menge, die zu den Beschwerden führt,
feststellen. Vorsicht, da bei einer genügend grossen Menge
hat jeder Mensch eine Kapazitäts-, Verdauungsgrenze. Es
gibt Labormethoden, mit denen man das Vorhandensein der
Laktoseunverträglichkeit feststellen kann. Es kann sich
aber zusätzlich um eine Milcheiweissunverträglichkeit
handeln. Dabei leidet man meistens auch unter Beschwerden
seitens anderer Organen (Atmungssystem,
Haut). Ein Versuch mit laktosearmen Milchprodukten kann
das klären. Auf einfache Weise kann man mit kinesiologischen
Methoden die Unverträglichkeiten feststellen,
differenzieren und behandeln. Die Milchzuckerunverträglichkeit
vermindert sich dann schneller.
Vorkommen verschiedener
Beschwerden bei Laktoseintoleranz:
(Aus Matthews SB,Waud JP,RobertsAG,
Campbell AK: Systemic lactoseintolerance: a new
perspective
on an old problem. Postgraduate
Medical Journal 2005;81:167-73.)
|
| |
Beschwerden
|
%-Zahl mit Beschwerden
|
|
|
A. Seitens Magen-Darm-Systems
|
|
|
Bauchschmerzen*
|
100
|
|
Blähungen*
|
100
|
|
Darmgeräusche"
|
100
|
|
Winde*
|
100
|
|
Durchfall*
|
70
|
|
Verstopfung*
|
30
|
|
Übelkeit
|
78
|
|
Erbrechen
|
78
|
|
B. Allgemeine
|
|
|
Kopfschmerzen
|
86
|
|
Konzentrationsschwäche und mangelndes
Kurzgedechtnis
|
82
|
|
Schwere chronische Müdigkeit
|
63
|
|
Muskelschmerzen*
|
71
|
|
Gelenkschmerzen, - schwellungen und
-steifigkeit
|
71
|
|
Allergie (Ekzem, Juckreiz, Rhinitis,
Sinusitis, Asthma)
|
40
|
|
Herzrytmusstörungen
|
24
|
|
Mundblater (Aphten)
|
30
|
|
Häufiges Urinieren
|
< 20
|
|
Rachenentzündungen
|
< 30
|
|
* Nach Pimentel
und Kollegen ist die Laktoseintoleranz das Bindeglied
zwischen Fibromyalgie und Reizdarm.
Ähnlich wie Zöliakie
ist auch Laktoseintoleranz keine reine Erkrankung des
Magen-Darm-Systems, eine Tatsache, die auch für andere
Nahrungsmittelunverträglichkeiten gilt.
Was kann man gegen
Milchzuckerunverträglichkeit tun?
Jeder von uns soll grundsätzlich kleine
Menge Milch, über den Tag verteilt und eher zusammen
mit anderen Speisen trinken. Wenn es trotzdem zu Beschweren
kommt, sollen solche Menschen die Milch meiden. Leider
werden viele Fertigprodukte mit Milchzucker gesüsst. Bei
Joghurt, in dem wie oben erwähnt, der Milchzucker
weitgehend abgebaut ist, muss man aber darauf achten, dass
die Industrie, im Bestreben die Kalziumresorbtion
zu verbessern, dem fertigen Joghurt erneut Milchzucker
beimischt. Der andere Grund dafür ist, dass die zugegebene
Laktose das (Frucht-) Joghurt nicht nur leicht süsst,
sondern auch konserviert.
Das Verzeichnis der Laktosemenge in verschiedenen
Nahrungsmitteln findet man z.B. hier,
dann "Lebensmittelsuche" und "Laktose"
eingeben.
Es gibt Laktase-Präparate (in Apotheken
erhältlich), die den Milchzucker spalten, wenn sie zu
laktosehaltigen Speisen eingenommen werden.

Man muss aber eine genügend grosse Menge,
die abhängig von der Menge des konsumierten Milchzuckers
ist, einnehmen. Die Zusätze (Manitol, Magnesium) in den
Laktasepräparaten können bei höherer Dosiertung selbst Bauchkrämpfe
und Durchfall verursachen. Da es sich bei der Laktase in
diesen Präparaten um ein Fremdeiweiss handelt, kann eine zu
häufige, dauernde Einnahme zu Unverträglichkeiten führen.
Ihre gelegentliche Benützung bei Einladungen, Reisen hilft
nach einer gewissen Erfahrung mit der nötigen Menge, solche
Anlässe komplikationsloser zu erleben.
Was wir zusätzlich bieten,
s. unten.
Sollen Menschen mit
Laktoseunverträglichkeit vermehrt Käse essen, um genug
Kalzium zu bekommen?
Aus Gründen, die wir auf anderen
Seiten erklären, ist Käse keine gute Quelle für
Kalzium. Abgesehen davon können Reste des Milchzuckers im Käse
bleiben und bei Menschen mit schwerer Unverträglichkeit
(wenig Laktase-Aktivität) Beschwerden verursachen, was auch
für Butter gilt.
Bekommen Menschen trotz
Laktoseunverträglichkeit genug Kalzium?
Wenn sie Milchzucker meiden und damit ihre
Darmschleimhaut, Verdauung und Kalziumresorbtion (auch
sonst) nicht beeinträchtigen, heutzutage ja. Sehr gute
Quellen des Kalziums sind Salate, Gemüse
und auch Vollkornprodukte. Sie enthalten zwar weniger
Kalzium, aber vorwiegend in einer gut resorbierbare,
wirksamen Form (Der Kalziuminhalt der verschiedenen
Nahrungsmittel s. wieder hier,
dann Lebensmittelsuche und Kalzium eingeben). Ausserdem, die
eher basische Stoffwechsellage, zu der diese Ernährungsweise
führt, vermindert den Kalziumbedarf. Vergessen wir nicht,
dass der grösste Teil der Menschheit aus pflanzlichen
Quellen genug Kalzium bekommt. Gegenwärtig haben wir auch
in Ländern mit weniger Sonne genug pflanzliche Nahrung. Wie
wir bereits oben ausführten, die Menge der Milch, die
unseren Vorahnen zur Verfügung stand, betrug noch vor 50
Jahren nur ein Bruchteil derer, die wir heute haben. Aber
wir bewegen uns im Durchschnitt viel weniger als vor 50
Jahren und die körperliche Belastung, die Muskelarbeit, ist
für die Stärke der Knochen auch sehr wichtig!
Sollen Menschen mit
Milchzuckerunveträglichkeit kalziumhaltige Mineralwasser
trinken und/oder Kalzium(brause)tabletten zu sich nehmen?
Die Resorbtion des Kalziums ist kein
einfacher Vorgang. Sicher ist es nicht so, je mehr Kalzium
wir zu uns nehmen, desto mehr wird aufgenommen. Es ist
vorteilhaft kleinere Mengen des Kalziums aber öfters zu
konsumieren. Die Verwertung des Kalziums aus Mineralwasser
ist unsicher und von anderen Bestandteilen der Mineralwässer
abhängig. Vor allem bei Patienten mit Knochenstörungen (Osteoporose)
ist gegen das Trinken von Mineralwasser mit guter
Zusammensetzung und Einnahme von Kalzium-Präparaten nichts
einzuwenden. Das gilt auch für Zusätze von Vitamin D. Bei
letzterem sollte man aber den Kalziumstoffwechsel
gelegentlich kontrollieren.
Kann man
Laktoseintoleranz heilen?
Wenn man für eine gewisse Zeit (Monate)
Milchzucker strikte meidet, und dann nur kleine Mengen nicht
dauernd zu sich nimmt, oder sich mit NAET
behandeln lässt, kann die
Milchzuckerunverträglichkeit wesentlich bessern, sodass man
dann Nahrungsmittel mit wenig Milchzucker (Butter, gewisse,
gut gegorene Sorten von Käse, manche Nahrungsmittel mit
kleinen Zusätzen von Milchzucker) in vernünftiger Menge
problemlos essen kann. Dies gelingt desto schneller, je mehr
man auch auf andere Nahrungsmittelunverträglichkeiten
und Darmkrankeiten achtet. Die Neigung zu Milchzuckerunverträglichkeit,
ähnlich wie bei Zöliakie,
kann man aber nicht wegbringen.
Was, wenn trotz Meidung
von Milchzucker die Beschwerden weiter bestehen?
Wie bereits erwähnt, häufig kommt die
Milchzuckerunverträglichkeit nicht alleine vor. In erster
Reihe muss man an Unverträglichkeit von anderen
Milchteilen, von Milcheiweissen
denken. Aber auch andere Lebensmittel
können die Beschwerden (mit-) verursachen.
Was ist zu meiden?

Wie das oben angegebene Verzeichnis zeigt,
enthalten Milchzucker nicht nur Milch und Milchprodukte
(Schokolade, Eis, inbegriffen), aber auch viele
Fertigprodukte wie Wurst-, Backwaren (Zwieback, Kuchen, Süssigkeiten,
sogar manche Brotsorten), Margarine, Pommes-Frites und
-Chips, Salatsossen, Fertigsuppen, Gewürzmischungen, wie
Aromat. Dazu gehören auch Ovomaltine, Rivella (auch blau)
und andere Getränke, Medikamente, Zahnpasten. Mit homöopathischen
Kügelchen muss man auch vorsichtig sein. Es hängt eben von
dem Ausmass der Laktaseproduktion ab, was und wieviel man
davon essen kann.
Was ist zu essen?
Vorsicht mit Fertigprodukten*. Wie man am
Beispiel von Wurst, fertigen Pommes-Frites und -Chips sehen
kann, können sie Laktose als Geschmack- und
Konservierungszusatz enthalten, da Laktose nur leicht süsslich
schmeckt und das Wachstum gewisser Bakterien hemmt. Lieber
immer auf der Packung lesen und nachfragen. Als Ersatz für
Milch kann man Soja- und Kokosnussmilch verwenden. Bitte
aber auch damit zu rotieren.
* Wussten Sie,
dass man Margarinen oft entrahmte Milch, Milchpulver und
Joghurt zugibt? Also dann lieber gleich Butter konsumieren!
Lehre: Trau keinem Fertigprodukt!
Gemüse, Salate (nicht mit Fertigsaucen),
Früchte (nicht Fertigsäfte), Brot, Teigwaren, Fleisch,
Eier, Nüsse, nicht mit Milch bereitet, sind unbedenklich.
Das Beispiel vieler Völker zeigt, dass
man auch ohne Milchkonsum im Erwachsenenalter gesund und auf
einer hohen kulinarischen Ebene leben kann.
Patienten mit Laktoseintoleranz (und Milchallergie), die
auf gewisse Speisen nicht verzichten möchten (z.B. Kinder
auf Eiscreme), können wir ein gutes Kochbuch (Ch Hof: Köstlich
kochen ohne Milchzucker €12,90 ISBN 3-431-04059-4)
empfehlen. Zu sehen und zu bestellen auch auf der homepage: www.christiane-hof.de.
Rezepte für das Kochen bei verschiedenen
Nahrungsmittelallergien und –Intoleranzen enthält das
Buch von K. Buchart und Mitarbeiterinnen „Nahrungsmittelallergie.
Ein Faden für Betroffene.“. (Bitte nicht verwechseln
mit unserer Rezeptsammlung, die der Rotation,
der Behandlung und der Vorbeugung dient.)
Was
bieten wir
-
Beratung
über Probleme mit Milchzuckerunverträglichkeit.
-
In unserem
4 - 8-tägigen Rotationsschema
mit mehr als 400 Lebensmitteln (Beispiel Obst,
weitere Gruppen sind Getreide, Gemüse, Salate, Nüsse,
Gewürze + Kräuter, Getränke, Öle + Fette, Fleisch +
Milchprodukte + Eier, Fische + Meeresfrüchte und Süssmittel)
für 10 Eu können Sie sich die Lebensmittel rot
anstreichen, die Sie meiden sollen. Gegen Aufschlag von
10 Eu** wird es bereits von uns angezeigt.
-
Dazu bieten
wir Rezepte für 20 Eu**. Dort können Sie sich
laktosehaltigen Lebensmittel selbst anzeigen. Falls wir
die Rezepte entsprechend anpassen sollen,
kosten sie, wie jede Massarbeit mit viel Zeitaufwand
verbunden, mehr – 100 Eu*. In diesem Preis ist eine
eventuelle weitere telefonische oder per e-mail Beratung
inbegriffen.
-
NAET-Untersuchung
der Lebensmittel, die die Milchzuckerunverträglichkeit
begleiten.
-
NAET- Behandlung
der Milchzucker- und anderen Unverträglichkeiten. Mit NAET
kann man sowohl direkt , wie auch indirekt, über das oben
erwähnte Ungleichgewicht der Darmbesiedlung mit
Bakterien die Laktoseempfindlichkeit behandeln. Danach können
wieder vermehrt laktosehaltige Lebensmittel
konsumiert werden.
* Überweisungsart erfahren Sie hier.
|
Falls
Sie uns wieder besuchen möchten
(was uns unheimlich freuen würde)
Nach oben
|