Gesund durch Essen
Ernährungsberatung und NAET-Behandlung von Allergien und Unverträglichkeiten
Dr. med. Peter Marko, 
Heinestrasse 26, CH-9008 St.Gallen 
Anmeldung T: 071 250 15 18 Fax: 071 250 15 19 E-mail: Peter.J.Marko@hin.ch


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Letzte redaktionelle Bearbeitung 24.2.05

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Betr.: Wegen „Allergiediagnostik“ in den Schuldturm. Damit zocken „Heiler“ Ihre Patienten ab. Med Trib 2004;37(44):2   

Sehr geehrte Redaktion 

Als Professor Wüthrich den Vortrag hielt, in dem er u.a. auch gegen die Bestimmung der Nahrungsmittel-IgG ins Feld zog, kannte er zwei Publikationen aus der Oktober Nummer der Zeitschrift „Gut“ noch nicht. Die eine Arbeit (Atkinson W, et al: Food elimination based on IgG antibodies in irritable bowel syndrome: a randomized controlled trial. Gut 2004;53:1459-64) zeigt, dass eine Eliminationsdiät auf Grund der IgG-Bestimmung die Symptome des Reizdarmes effektiver als Medikamente zu lindern vermag. Aus den bestimmten 29 Nahrungsmittel sollten durschnittlich 6-7 ausgelassen werden. Das angeschlossene Editorial (Isolauri E, et al: Food allergy in irritable bowel syndrome: new facts and old fallacies. Gut 2004;53: 1391 - 1393) ruft nach dem Verlassen der alten, teilweise überholten Meinungen über Nahrungsmittelallergien und zur Öffnung für neue Fakten und Schlussfolgerungen.  

Auch Professor Wüthrich erkennt einen der Hauptprobleme, wenn er sagt: „Es fehlt immer noch ein wirklich guter Test zum Nachweis von Allergien.“ Deswegen haben Vergleiche von verschiedenen diagnostischen Methoden wenig Sinn. Die pragmatischen englischen Autoren (Atkinson et al) umgingen das fruchtlose Streitfeld und massen die Richtigkeit des diagnostischen Mittels, in ihrem Falle der Bestimmung der Nahrungsmittel-IgG, mit dem entscheidenden Parameter – dem Erfolg der Therapie. Es ist zu hoffen, dass auch andere Methoden einer ähnlichen Prüfung unterzogen werden. 

*

Betr.: Tückische Allergiediagnsotik IgG-Test fördert Mangelernährung Med Trib 2005;38(8):35. 

Sehr geehrte Redaktion 

Wieder bringt MT eine negative Stellungsnahme zur Bestimmung der Nahrungsmittel-IgG. Vor ein paar Wochen habe ich in einem Leserbrief darauf hingewiesen, dass die anschliessende Ernährungsänderung dem Patienten bei Reizdarm wesentlich hilft, wie eine Arbeit in einer nichtkomplementärmedizinischen, sondern in der angesehenen gastroenterologischen Zeitschrift „Gut“ zeigte*. Die deutschen Allergologen haben insoweit recht, dass die Bestimmung nicht immer nur die schädlichen Nahrungsmittel anzeigt, aber das kann man mittels der Rotationsdiät feststellen. Die Diät ist abhängig von der Zahl der beanstandeten Nahrungsmittel und die Patienten brauchen meistens eine verantwortungsvolle kundige Beratung und Begleitung. Wenn sie sich an die Empfehlungen halten, erleiden sie keinen Mangel, ihre Essmöglichkeiten erweitern sich allmählich und ihr Zustand bessert sich. Oft erreicht man überraschend durchschlagende Erfolge, wie auch in der erwähnten Arbeit aufgeführt wird. 

* Atkinson W, et al: Food elimination based on IgG antibodies in irritable bowel syndrome: a randomized controlled trial. Gut 2004;53:1459-64.

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(was uns unheimlich freuen würde)

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