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Letzte
redaktionelle Bearbeitung 24.2.05
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nach Worten und Begriffen durchsuchen.
Betr.:
Wegen „Allergiediagnostik“ in den Schuldturm. Damit
zocken „Heiler“ Ihre Patienten ab. Med Trib
2004;37(44):2
Sehr
geehrte Redaktion
Als
Professor Wüthrich den Vortrag hielt, in dem er u.a.
auch gegen die Bestimmung der Nahrungsmittel-IgG ins
Feld zog, kannte er zwei Publikationen aus der Oktober
Nummer der Zeitschrift „Gut“ noch nicht. Die eine
Arbeit (Atkinson W, et al: Food elimination based on IgG
antibodies in irritable bowel syndrome: a randomized
controlled trial. Gut
2004;53:1459-64)
zeigt, dass eine Eliminationsdiät auf Grund der
IgG-Bestimmung die Symptome des Reizdarmes effektiver
als Medikamente zu lindern vermag. Aus den bestimmten 29
Nahrungsmittel sollten durschnittlich 6-7 ausgelassen
werden. Das angeschlossene Editorial (Isolauri E, et al:
Food allergy in irritable bowel syndrome: new facts and
old fallacies. Gut
2004;53: 1391 - 1393) ruft nach dem Verlassen der
alten, teilweise überholten Meinungen über
Nahrungsmittelallergien und zur Öffnung für neue
Fakten und Schlussfolgerungen.
Auch
Professor Wüthrich erkennt einen der Hauptprobleme,
wenn er sagt: „Es fehlt immer noch ein wirklich guter
Test zum Nachweis von Allergien.“ Deswegen haben
Vergleiche von verschiedenen diagnostischen Methoden
wenig Sinn. Die pragmatischen englischen Autoren
(Atkinson et al) umgingen das fruchtlose Streitfeld und
massen die Richtigkeit des diagnostischen Mittels, in
ihrem Falle der Bestimmung der Nahrungsmittel-IgG, mit
dem entscheidenden Parameter – dem Erfolg der
Therapie. Es ist zu hoffen, dass auch andere Methoden
einer ähnlichen Prüfung unterzogen werden.
*
Betr.:
Tückische Allergiediagnsotik IgG-Test fördert
Mangelernährung Med Trib 2005;38(8):35.
Sehr
geehrte Redaktion
Wieder
bringt MT eine negative Stellungsnahme zur Bestimmung
der Nahrungsmittel-IgG. Vor ein paar Wochen habe ich in
einem Leserbrief darauf hingewiesen, dass die
anschliessende Ernährungsänderung dem Patienten bei
Reizdarm wesentlich hilft, wie eine Arbeit in einer
nichtkomplementärmedizinischen, sondern in der
angesehenen gastroenterologischen Zeitschrift „Gut“
zeigte*. Die deutschen Allergologen haben insoweit
recht, dass die Bestimmung nicht immer nur die schädlichen
Nahrungsmittel anzeigt, aber das kann man mittels der
Rotationsdiät feststellen. Die Diät ist abhängig von
der Zahl der beanstandeten Nahrungsmittel und die
Patienten brauchen meistens eine verantwortungsvolle
kundige Beratung und Begleitung. Wenn sie sich an die
Empfehlungen halten, erleiden sie keinen Mangel, ihre
Essmöglichkeiten erweitern sich allmählich und ihr
Zustand bessert sich. Oft erreicht man überraschend
durchschlagende Erfolge, wie auch in der erwähnten
Arbeit aufgeführt wird.
*
Atkinson W, et al: Food elimination based on IgG
antibodies in irritable bowel syndrome: a randomized
controlled trial. Gut
2004;53:1459-64.
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