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Letzte redaktionelle Änderung 20.5.07
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Mutter- und Kuhmilch
Vergleich ihrer wichtigen
Bestandteile
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Milch
Bestandteil
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Mutter
(%)
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Kuh
(%)
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Proteine*
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1,0
(8)
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3,2
(28)
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Fette*
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4,4
(35)
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3,7
(33)
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Kohlenhydrate*
|
6,9
(56)
|
4,6
(36)
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Natrium**
|
17
|
55
|
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Kalium**
|
50
|
139
|
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Kalzium**
|
33
|
116
|
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Phosphor**
|
14
|
89
|
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Schwefel**
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14
|
29
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Kalzium
/ Schwefel
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2,4
|
4,0
|
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Kalzium
/ Phosphor
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2,4
|
1,3
|
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Kalorien
|
70
|
64
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* g / 100 g
** mg / 100 mg
Die Muttermilch enthält weniger Proteine
(Eiweiss) und mehr Kohlenhydrate, d.h.
Milchzucker. Milchzucker begünstigt die Aufnahme des Kalziums
aus dem Darm. Dies ist wichtig, da in der Muttermilch nur ein
Drittel des Kuhmilch-Kalziums ist. Trotzdem ist Kuhmilch für
den erwachsenen Menschen eine schlechtere Kalzium-Quelle, weil sie
im Verhältnis zu Kalzium fast doppelt so viel Phosphor hat.
Natürlicherweise trinken sowohl Säuglinge wie Kälber
die Milch frisch von der Quelle. Schon das milde und kurze
Pasteurisieren (kurze Erwärmung auf 60-85o um die
Gärungsbakterien abzutöten) löst das an
verschiedene organische Stoffe gebundene Phosphat aus. Das freie
Phosphat bildet jedoch mit Kalzium,
Magnesium und Eisen schwer lösliche
und schwer resorbierbare (zur Aufnahme fähige) Salze, die im
Stuhl ausgeschieden werden.
Abgesehen davon unterliegt die Aufnahme des Kalziums einer
komplizierten Regulation und der menschlichen Darm nimmt nicht
einfach die ihm angebotene Menge.
Milchzucker begünstigt auch Wachstum von
milchzuckerverarbeitenden Darmbakterien,
die für die Funktion und Immunabwehr des Darmes und des
ganzen Körpers wichtig sind.
Das Milcheiweiss enthält viel Schwefel
(-haltige Bausteine, Aminosäuren), der für Aufbau des
wachsenden Organismen wichtig ist. Im Käse sind diese
Eiweisse angereicht. Ein nicht mehr wachsendes Wesen braucht aber
nicht mehr so viel Schwefel und
scheidet ihn aus, was zur Verschiebung des Säre-Basen-Haushaltes
Richtung Säure beiträgt. Das bei der Bereitung von Käse
freigesetzte Phosphat, wie oben
erwähnt, bindet das Kalzium, sodass auch der Käse keine
geeignete Quelle für Kalzium ist. Umgekehrt, das viele
Phosphat laugt das Kalzium aus der
Knochen aus und trägt zur Verarmung des Körpers an
basischen Stoffen bei und belastet als Säure zusätzlich
den Säure-Basen-Haushalt.
Kuhmilch und Milchzucker
sind auch häufige Gründe, Auslöser von Allergien
und Unverträglichkeiten. Für
ihre Entstehung bei gestillten Kindern ist das Verhältnis von
Omega-3 und Omega-6 ungesättigten
Fettsäuren in der Muttermilch wichtig..
Rezepte für das Kochen bei verschiedenen
Nahrungsmittelallergien und –Intoleranzen enthält das
Buch von K. Buchart und Mitarbeiterinnen „Nahrungsmittelallergie.
Ein Faden für Betroffene.“. (Bitte nicht
verwechseln mit unserer Rezeptsammlung, die der Rotation,
der Behandlung und der Vorbeugung dient.)
Angaben zu kuhmilcheiweissfreier Ernährung finden Sie
hier.
Zusammenfassend kann
man sagen:
Muttermilch ist
die geeignetste Ernährungsquelle für Säuglinge.
Falls man nicht genug hat, soll man anverdaute (hydrolysierte)
Kuhmilchprodukte verwenden, vor allem in Allergikerfamilien.
In der
Menschheitsgeschichte gab es noch nie so viel Milch und
Milchprodukte wie jetzt in den Wohlstandsgesellschaften .Man soll
Milch und Milchprodukte nicht in grösseren Mengen dauernd
konsumieren, sondern mit ihnen rotieren. Sonst riskiert man
verschiedene Formen der Allergien und
/ oder verschiedene Krankheiten als Folge
der Übersäuerung.
Weitere Tatsachen über das Stillen,
Abstillen und die Entstehung der Allergien
und Unverträglichkeiten finden Sie hier.
Falls
Sie uns wieder besuchen möchten
(was uns unheimlich freuen würde)
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