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Letzte redaktionelle Änderung 16.4.09
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NAET-Behandlung
Die neuen Forschungsergebnisse zeigen
immer mehr, dass das Immun- oder Abwehrsystem des ganzen Körpers
eine Einheit bildet und die verschiedenen Organe sich diesbezüglich
beeinflussen. Der Beweis dafür sind z. B. die Kreuzallergien.
Isst ein Allergiker, der mit Heuschnupfen auf Gräser
reagiert, einen verwandten Stoff, z.B. ein Gewürz, kann sich sein
Heuschnupfen verschlechtern.
Durch Unverträglichkeiten
gerät das Immunsystem aus dem Gleichgewicht und produziert
Stoffe, die sowohl allergische Reaktionen, Entzündungen,
Schmerzen, wie auch Gewichtszunahme fördern
kann. Manche von ihnen, wie z.B. Histamin,
Serotonin dienen auch im zentralen und peripheren Nervensystem als
Botschaftsvermittler, sog. Transmitter und Modulatoren. Dies erklärt,
warum die Verminderung oder Eliminierung
der Unverträglichkeiten eine breite positive Wirkung auf viele
krankhafte Zustände verschiedener Organsysteme hat.
Dass Allergien und Unverträglichkeiten auch den
psychischen und emotionellen Zustand beeinflussen können (Beispiel Zöliakie),
wurde kürzlich bestätigt.
Wenn man bei Ratten eine Allergie auf das Eieiweiss Ovalbumin
erzeugte, wurden sie ängstlicher und in gewissen Hirnbereichen wies
man bei ihnen Änderungen nach. Nach der Behandlung verschwanden
sowohl die Ängstlichkeit, wie die Änderungen. Es bedeutet nicht,
dass sich Allergien und Unverträglichkeiten nur auf Angst auswirken
können.

Ein Beispiel unserer Behandlung
illustriert die wechselseitigen Einflüsse:
Eine 28-jährige
Patientin litt seit ca. 6 Jahren an wiederholten, fast ständigen
Scheidenentzündungen, Infektionen der Luftwege, Bauchschmerzen,
Blähungen, Verstopfung abwechselnd mit Durchfall, Kopfschmerzen,
Müdigkeit, Erschöpfung, Depression und
leichter Blutarmut. Alle bisherigen schul-
und komplementärmedizinischen Therapien brachten keinen Erfolg. Der
Zustand war zunehmend schlechter. Ihr Körper erlaubte, bzw.
verlangte (bei der Kinesiologie bestimmt weder der Arzt noch der
Patient oder dessen Krankheitszeichen, sondern sein Körper durch
den Muskeltest, was zu behandeln ist) zuerst die Behandlung etlicher
unverträglicher Lebensmittel. Die Bauchschmerzen und Verdauungsstörungen
besserten. Bei der dritten Sitzung durften wir auch Candida
behandeln. Die Scheidenentzündungen wurden seltener, das Brennen
dabei weniger stark. Dann kamen verschiedenen Viren an die Reihe.
Die Patientin sah inzwischen schon viel frischer aus, sie war ein
anderer Mensch und tatsächlich war die Müdigkeit weniger ausgeprägt,
die Stimmung besser. Bei der nächsten Konsultation wurden
verschiedene Bakterien und der eigene Urin behandelt. Erst jetzt
verschwand das Brennen, und es kam während 2 Monaten nur zu einer
Scheidenentzündung (ursprünglich 2-3 mal pro Monat) nach mehrtätigem,
unbeschränktem Konsum von Süssigkeiten. Die Entzündung konnte
ohne Medikamente, nur mit komplemetärmedizinischen Mitteln, geheilt
werden. Die Patientin war guter Dinge, unternehmungslustig,
praktisch ohne Kopfschmerzen, sodass sie uns ihren Bruder, der seit
Kindheit unter Kopfschmerzen leidet,
zur Behandlung schicken möchte. Erst nachdem wir weitere zur
Scheide gehörende Bakterien behandelt haben, ist sie ohne Entzündungen,
leistungsfähig, fröhlich, gesund. Wir brauchten dazu 7
Behandlungen während nicht ganz 6 Monaten.
Eine neue
Arbeit weist auf den Zusammenhang zwischen Entzündungen der
Scheide und Allergien hin.
Es ist müssig,
bestimmen zu wollen, was für welches Beschwerden bei dieser
Patientin verantwortlich war. Der Vergleich mit einem Gefäss, in
welchem verschiedene Flüssigkeiten mehrere Schichten bilden, nähert
sich der Wirklichkeit (Abb. 1 und 2). Eine wesentliche Zunahme einer
oder kleinere Zunahmen mehrerer Schichten bringen das Gefäss zum Überlaufen.
Während in einem Gefäss (Abb. 1) oben eine Flüssigkeit, ein
Krankheitszeichen, (z. B. die Verdauungsstörungen) überläuft, ist
in einem anderen Gefäss eine andere Flüssigkeit (Abb. 2), ein
anderes Krankheitszeichen (z.B. Kopfschmerzen) der Grund. Erst wenn
man den Pegel mehrerer Flüssigkeiten vermindert, kann man sicher
sein, dass das Gefäss nicht überläuft.
Abb. 1
 
Abb. 2
In der Tat ist es
meistens schwierig zu erfahren, warum man einen juckenden Ausschlag
bekommt. Man ass zwar vorher Erdbeeren, aber ein anderes Mal
ebenfalls, ohne die unangenehmen Folgen. Nur diesmal war es mit
Sahne und Eiscreme, die alleine keinen Ausschlag provozieren, aber
in dem Fass mit dem Ausschlag oben die tieferen Schichten bilden und
zusammen mit Erdbeeren es zum Überlaufen bringen – der Ausschlag
ist da.
Ein anderes Beispiel einer scheinbar
„reinen" Pollenallergie:
Eine Mutter kam mit ihrem damals 9-jährigen Sohn,
weil er seit mehreren Jahren vom Frühjahr bis Ende August zunehmend
unter juckenden, brennenden, tränenden Augen, entweder treüfender
oder verstopfter Nase und juckendem Ausschlag litt und schussendlich
begann er noch stark zu husten und schwer zu atmen, sodass er er
seinen geliebten Fussball kaum ausüben konnte. Der Hausarzt gab ihm
zusätzlich zu den Augentropfen, Nasensprays, Antihistamintabletten,
welche die Beschwerden milderten, auch Kortisonspray zum Inhalieren.
Die Mutter fragte uns, ob wir die Beschwerden mit der NAET-Methode
lindern können. Wir sagten, wie immer, dass wir es versuchen
sollen. Wir behandelten ihn nicht nur auf verschiedene, vor allem
Grasspollen und die mit diesen kreuzreagierenden
Nahrungsmittel, aber auch auf Kaninchen und Katzen, sie zu Hause
haben. Dazu Immunsystem und die betroffenen Organe.
Er brauchte schon in der Allergiesaison kein
Kortison mehr zum Inhalieren und auch weniger der anderen
Medikamente. Der Ausschlag verschwand und kam nicht mehr, und für
ihn sehr wichtig war, er konnte mit besserem Einsatz Fusball
spielen. Die Allergiesaison war für ihn früher als sonst zu Ende.
Im darauf folgenden Jahr kam er schon anfangs Januar. Wir mussten
nicht mehr alle Pollen und Stoffe behandeln, wie im vorigen Jahr,
aber manche störten wieder oder neue kamen dazu. Jetzt kommt er
schon 5 Jahre jeweils vor der Saison zur vorbeugenden Behandlung von
1-2 Sitzungen. Eines besonders sonnigen, warmen Frühlings kam er,
weil er doch Beschwerden spürte. Nach zwei Behandlungen war es
wieder gut.
Es gibt ausnahmsweise auch
„Wunderheilungen", wenn wir Patienten nur 1-2 Mal zu
behandeln müssen, und sie dann jahrelang ohne Beschwerden sind.
Aber das können wir im Voraus nicht versprechen.
Wir könnten auch über Kinder berichten, denen
wir bei Pferdeallergie verhalfen weiter reiten zu können, oder dass
sie bei Katzen- und Hundeallergie ihre Lieblinge nicht weggeben müssen.
Voraussetzung für den Erfolg ist jedoch die Mitarbeit der
Beteiligten – zuerst die Meidung der behandelten Allergene für 25
Stunden, dann ein vernünftiger Umgang mit ihnen (z.B. Tiere und
Pflanzen gehören nicht ins Schlafzimmer).
Auf das Zusammenspiel von verschiedenen Faktoren bei der
Entstehung von Allergien und Autoimmunkrakheiten
weisen folgende Fachartikel hin: Pedotti R, De Voss JJ, Steinman L,
Galli SJ: Involvement of both 'allergic' and 'autoimmune' mechanisms
in EAE, MS and other autoimmune diseases. Trends
Immunol. 2003;24:479-84 und
Larramendi CH: Food allergy diagnosis: are there any missing factors?
A theoretical approach. Med
Hypothesis 2003;60:731-8.
Dass eine Allergie oder Unverträglichkeit nicht nur
eine Ursache hat, wurde erneut bestätigt: Bei Patienten mit Asthma
und chronischem Schnupfen (allergische
Rhinitis), die auf Milben reagierten, brachten Massnahmen, die
die Milben-Belastung verringern, keinen messbaren Erfolg. In
der Diskussion dazu wenden mehrere Autoren ein, dass diese
Krankheiten mehrere Ursachen haben, und wenn man nur eine davon
beseitigt, kann man keinen wesentlichen, messbaren Erfolg verbuchen.
Diese Tatsachen übersehen noch
manche Allergologen. Wenn sie bei einem
Patienten einen positiven Hauttest finden, aber die Belastung mit
dem Lebensmittel, Stoff, Allergen keine Krankheitszeichen
hervorruft, sagen sie, es handle sich um einen falsch positiven Test
und die Substanz spiele bei der Allergie,
Unverträglichkeit keine Rolle. Es stimmt nicht, sie ruft zwar
alleine, in der Menge, in der kurzen Verabreichung keine
Krankheitszeichen hervor, aber sie beteiligt sich sonst an den
Krankheitszeichen, sie stört den Körper (und seinen Energiefluss).
Es hat sich in letzter Zeit auch hier etwas geändert:
Man nennt solche Einflüsse im englischen Sprachraum "Sensitizer"
im Unterschied zum Allergen, der die Reaktion direkt hervorruft.

Energiefluss spielt eine
entscheidende Rolle bei den Allergien,
Unverträglichkeiten, Überempfindlichkeiten, immunologischen
Krankheiten. Bessert, normalisiert man ihn in Anwesenheit der
schädigenden Substanz durch die (NAET-)
Behandlung, vermindert man die Reaktion, auch wenn die
immunologischen Grundlagen in der kurzen Zeit noch nicht wesentlich
anders geworden sind. Der weitere Vorteil der kinesiologischen
Methode ist, dass man so Störungen des Energieflusses behandeln
kann, auch wenn sie keine immunologische
Grundlagen haben, z. B. bei physikalischen und chemischen Einflüssen
(Kälte, Wärme, Wetter, Strahlung, Chemikalien).
Nicht nur bei der Kontaktallergie (Nickel, Leder,
Chemikalien, usw.), sondern auch bei Nahrungssmittelallergie reicht
es, ein Allergen (Stoff, der zur Allergie führt) zu berühren, um
die Reaktion hervorzurufen. 17% der Allergiker berichten, dass es
sogar dazu kommt, wenn sie in die Küche eintreten, 13% wenn sie
schon neben
jemandem sitzen, der das Lebensmittel vorher gegessen hat. Das
blosse Hantieren mit einem Antibiotikasirup kann bei manchen
Allergiker eine Reaktion auslösen.
Mit der NAET-Methode behandelt man
nicht die einzelnen Beschwerden, Krankheiten, sondern den ganzen
Menschen. Ein unvollständiges Verzeichnis der Krankheiten, bei
denen NAET helfen kann finden Sie hier.
Falls
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unheimlich freuen würde)
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