Gesund durch Essen
Ernährungsberatung und NAET-Behandlung von Allergien und Unverträglichkeiten
Dr. med. Peter Marko, 
Heinestrasse 26, CH-9008 St.Gallen 
Anmeldung T: 071 250 15 18 Fax: 071 250 15 19 E-mail: Peter.J.Marko@hin.ch


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Letzte redaktionelle Änderung 16.4.09

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NAET-Behandlung

 

Die neuen Forschungsergebnisse zeigen immer mehr, dass das Immun- oder Abwehrsystem des ganzen Körpers eine Einheit bildet und die verschiedenen Organe sich diesbezüglich beeinflussen. Der Beweis dafür sind z. B. die Kreuzallergien.

Isst ein Allergiker, der mit Heuschnupfen auf Gräser reagiert, einen verwandten Stoff, z.B. ein Gewürz, kann sich sein Heuschnupfen verschlechtern.

Durch Unverträglichkeiten gerät das Immunsystem aus dem Gleichgewicht und produziert Stoffe, die sowohl allergische Reaktionen, Entzündungen, Schmerzen, wie auch Gewichtszunahme fördern kann. Manche von ihnen, wie z.B. Histamin, Serotonin dienen auch im zentralen und peripheren Nervensystem als Botschaftsvermittler, sog. Transmitter und Modulatoren. Dies erklärt, warum die Verminderung oder Eliminierung der  Unverträglichkeiten eine breite positive Wirkung auf viele krankhafte Zustände verschiedener Organsysteme hat. 

Dass Allergien und Unverträglichkeiten auch den psychischen und emotionellen Zustand beeinflussen können (Beispiel Zöliakie), wurde kürzlich bestätigt. Wenn man bei Ratten eine Allergie auf das Eieiweiss Ovalbumin erzeugte, wurden sie ängstlicher und in gewissen Hirnbereichen wies man bei ihnen Änderungen nach. Nach der Behandlung verschwanden sowohl die Ängstlichkeit, wie die Änderungen. Es bedeutet nicht, dass sich Allergien und Unverträglichkeiten nur auf Angst auswirken können.

Ein Beispiel unserer Behandlung illustriert die wechselseitigen Einflüsse:  

Eine 28-jährige Patientin litt seit ca. 6 Jahren an wiederholten, fast ständigen Scheidenentzündungen, Infektionen der Luftwege, Bauchschmerzen, Blähungen, Verstopfung abwechselnd mit Durchfall, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Erschöpfung, Depression und leichter Blutarmut. Alle bisherigen schul- und komplementärmedizinischen Therapien brachten keinen Erfolg. Der Zustand war zunehmend schlechter. Ihr Körper erlaubte, bzw. verlangte (bei der Kinesiologie bestimmt weder der Arzt noch der Patient oder dessen Krankheitszeichen, sondern sein Körper durch den Muskeltest, was zu behandeln ist) zuerst die Behandlung etlicher unverträglicher Lebensmittel. Die Bauchschmerzen und Verdauungsstörungen besserten. Bei der dritten Sitzung durften wir auch Candida behandeln. Die Scheidenentzündungen wurden seltener, das Brennen dabei weniger stark. Dann kamen verschiedenen Viren an die Reihe. Die Patientin sah inzwischen schon viel frischer aus, sie war ein anderer Mensch und tatsächlich war die Müdigkeit weniger ausgeprägt, die Stimmung besser. Bei der nächsten Konsultation wurden verschiedene Bakterien und der eigene Urin behandelt. Erst jetzt verschwand das Brennen, und es kam während 2 Monaten nur zu einer Scheidenentzündung (ursprünglich 2-3 mal pro Monat) nach mehrtätigem, unbeschränktem Konsum von Süssigkeiten. Die Entzündung konnte ohne Medikamente, nur mit komplemetärmedizinischen Mitteln, geheilt werden. Die Patientin war guter Dinge, unternehmungslustig, praktisch ohne Kopfschmerzen, sodass sie uns ihren Bruder, der seit Kindheit unter Kopfschmerzen leidet, zur Behandlung schicken möchte. Erst nachdem wir weitere zur Scheide gehörende Bakterien behandelt haben, ist sie ohne Entzündungen, leistungsfähig, fröhlich, gesund. Wir brauchten dazu 7 Behandlungen während nicht ganz 6 Monaten. 
 
Eine neue Arbeit weist auf den Zusammenhang zwischen Entzündungen der Scheide und Allergien hin.

Es ist müssig, bestimmen zu wollen, was für welches Beschwerden bei dieser Patientin verantwortlich war. Der Vergleich mit einem Gefäss, in welchem verschiedene Flüssigkeiten mehrere Schichten bilden, nähert sich der Wirklichkeit (Abb. 1 und 2). Eine wesentliche Zunahme einer oder kleinere Zunahmen mehrerer Schichten bringen das Gefäss zum Überlaufen. Während in einem Gefäss (Abb. 1) oben eine Flüssigkeit, ein Krankheitszeichen, (z. B. die Verdauungsstörungen) überläuft, ist in einem anderen Gefäss eine andere Flüssigkeit (Abb. 2), ein anderes Krankheitszeichen (z.B. Kopfschmerzen) der Grund. Erst wenn man den Pegel mehrerer Flüssigkeiten vermindert, kann man sicher sein, dass das Gefäss nicht überläuft.  

Abb. 1

  Abb. 2

In der Tat ist es meistens schwierig zu erfahren, warum man einen juckenden Ausschlag bekommt. Man ass zwar vorher Erdbeeren, aber ein anderes Mal ebenfalls, ohne die unangenehmen Folgen. Nur diesmal war es mit Sahne und Eiscreme, die alleine keinen Ausschlag provozieren, aber in dem Fass mit dem Ausschlag oben die tieferen Schichten bilden und zusammen mit Erdbeeren es zum Überlaufen bringen – der Ausschlag ist da.  

Ein anderes Beispiel einer scheinbar „reinen" Pollenallergie:

Eine Mutter kam mit ihrem damals 9-jährigen Sohn, weil er seit mehreren Jahren vom Frühjahr bis Ende August zunehmend unter juckenden, brennenden, tränenden Augen, entweder treüfender oder verstopfter Nase und juckendem Ausschlag litt und schussendlich begann er noch stark zu husten und schwer zu atmen, sodass er er seinen geliebten Fussball kaum ausüben konnte. Der Hausarzt gab ihm zusätzlich zu den Augentropfen, Nasensprays, Antihistamintabletten, welche die Beschwerden milderten, auch Kortisonspray zum Inhalieren. Die Mutter fragte uns, ob wir die Beschwerden mit der NAET-Methode lindern können. Wir sagten, wie immer, dass wir es versuchen sollen. Wir behandelten ihn nicht nur auf verschiedene, vor allem Grasspollen und die mit diesen kreuzreagierenden Nahrungsmittel, aber auch auf Kaninchen und Katzen, sie zu Hause haben. Dazu Immunsystem und die betroffenen Organe.

Er brauchte schon in der Allergiesaison kein Kortison mehr zum Inhalieren und auch weniger der anderen Medikamente. Der Ausschlag verschwand und kam nicht mehr, und für ihn sehr wichtig war, er konnte mit besserem Einsatz Fusball spielen. Die Allergiesaison war für ihn früher als sonst zu Ende. Im darauf folgenden Jahr kam er schon anfangs Januar. Wir mussten nicht mehr alle Pollen und Stoffe behandeln, wie im vorigen Jahr, aber manche störten wieder oder neue kamen dazu. Jetzt kommt er schon 5 Jahre jeweils vor der Saison zur vorbeugenden Behandlung von 1-2 Sitzungen. Eines besonders sonnigen, warmen Frühlings kam er, weil er doch Beschwerden spürte. Nach zwei Behandlungen war es wieder gut.

Es gibt ausnahmsweise auch „Wunderheilungen", wenn wir Patienten nur 1-2 Mal zu behandeln müssen, und sie dann jahrelang ohne Beschwerden sind. Aber das können wir im Voraus nicht versprechen.

Wir könnten auch über Kinder berichten, denen wir bei Pferdeallergie verhalfen weiter reiten zu können, oder dass sie bei Katzen- und Hundeallergie ihre Lieblinge nicht weggeben müssen. Voraussetzung für den Erfolg ist jedoch die Mitarbeit der Beteiligten – zuerst die Meidung der behandelten Allergene für 25 Stunden, dann ein vernünftiger Umgang mit ihnen (z.B. Tiere und Pflanzen gehören nicht ins Schlafzimmer).

Auf das Zusammenspiel von verschiedenen Faktoren bei der Entstehung von Allergien und Autoimmunkrakheiten weisen folgende Fachartikel hin: Pedotti R, De Voss JJ, Steinman L, Galli SJ: Involvement of both 'allergic' and 'autoimmune' mechanisms in EAE, MS and other autoimmune diseases. Trends Immunol. 2003;24:479-84 und Larramendi CH: Food allergy diagnosis: are there any missing factors? A theoretical approach. Med Hypothesis 2003;60:731-8.  

Dass eine Allergie oder Unverträglichkeit nicht nur eine Ursache hat, wurde erneut bestätigt: Bei Patienten mit Asthma und chronischem Schnupfen (allergische Rhinitis), die auf Milben reagierten, brachten Massnahmen, die die Milben-Belastung verringern, keinen messbaren Erfolg. In der Diskussion dazu wenden mehrere Autoren ein, dass diese Krankheiten mehrere Ursachen haben, und wenn man nur eine davon beseitigt, kann man keinen wesentlichen, messbaren Erfolg verbuchen.

Diese Tatsachen übersehen noch manche Allergologen. Wenn sie bei einem Patienten einen positiven Hauttest finden, aber die Belastung mit dem Lebensmittel, Stoff, Allergen keine Krankheitszeichen hervorruft, sagen sie, es handle sich um einen falsch positiven Test und die Substanz spiele bei der Allergie, Unverträglichkeit keine Rolle. Es stimmt nicht, sie ruft zwar alleine, in der Menge, in der kurzen Verabreichung keine Krankheitszeichen hervor, aber sie beteiligt sich sonst an den Krankheitszeichen, sie stört den Körper (und seinen Energiefluss). 

Es hat sich in letzter Zeit  auch hier etwas geändert: Man nennt solche Einflüsse im englischen Sprachraum "Sensitizer" im Unterschied zum Allergen, der die Reaktion direkt hervorruft.

  

 

Energiefluss spielt eine entscheidende Rolle bei den Allergien, Unverträglichkeiten, Überempfindlichkeiten, immunologischen Krankheiten. Bessert, normalisiert man ihn in Anwesenheit der schädigenden Substanz durch die (NAET-) Behandlung, vermindert man die Reaktion, auch wenn die immunologischen Grundlagen in der kurzen Zeit noch nicht wesentlich anders geworden sind. Der weitere Vorteil der kinesiologischen Methode ist, dass man so Störungen des Energieflusses behandeln kann, auch wenn sie keine immunologische Grundlagen haben, z. B. bei physikalischen und chemischen Einflüssen (Kälte, Wärme, Wetter, Strahlung, Chemikalien).

Nicht nur bei der Kontaktallergie (Nickel, Leder, Chemikalien, usw.), sondern auch bei Nahrungssmittelallergie reicht es, ein Allergen (Stoff, der zur Allergie führt) zu berühren, um die Reaktion hervorzurufen. 17% der Allergiker berichten, dass es sogar dazu kommt, wenn sie in die Küche eintreten, 13% wenn sie schon neben jemandem sitzen, der das Lebensmittel vorher gegessen hat. Das blosse Hantieren mit einem Antibiotikasirup kann bei manchen Allergiker eine Reaktion auslösen.  

Mit der NAET-Methode behandelt man nicht die einzelnen Beschwerden, Krankheiten, sondern den ganzen Menschen. Ein unvollständiges Verzeichnis der Krankheiten, bei denen NAET helfen kann finden Sie hier.

Falls Sie uns wieder besuchen möchten
(was uns unheimlich freuen würde)

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