Gesund durch Essen
Ernährungsberatung und NAET-Behandlung von Allergien und Unverträglichkeiten
Dr. med. Peter Marko, 
Heinestrasse 26, CH-9008 St.Gallen 
Anmeldung T: 071 250 15 18 Fax: 071 250 15 19 E-mail: Peter.J.Marko@hin.ch


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Letzte Redaktionsänderung 4.4.07

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(Kälte-) Urtikaria

als Beispiel unserer Einstellung zu Allergien und ihrer Behandlung

 

Kälte ist in diesem Fall der Anlässer, Auslöser (Trigger), der die Reaktion der Gefässe, ihre Erweiterung und vermehrte Durchlässigkeit, verursacht. Die Bereitschaft dazu ist jedoch bereits vorhanden und sie hat verschiedene, allergische (immunologische) und nicht allergische (nichtimmunologische) Gründe, meistens eine Mischung von beiden.

Bei neu eingetretenen Kälteurtikaria soll man erst folgende Ursachen ausschliessen:

Eisen-, Vitamin B12-, und Vitamin D-Mangel sowie Medikamente können Kälteurtikaria mitverursachen. Häufig sind es

  • Penicillin und andere antiinfektiöse Mittel, Griseofulvin (Antipilzmittel)

  • Morphium und andere Narkotika

  • Aspirin

  • Chinin (Tonic-Water!)

  • orale Kontrazeptiva (Anibabypille). Manche Frauen reagieren auch ohne Pille vor der Menstruation.

Sehr häufig spielt Histaminunverträglichkeit eine entscheidende Rolle. Dann muss man auf histaminreiche Lebensmittel und Lebensmittel, die histaminfreisetzende Stoffe erhallten, sowie auf Infektion mit Helicobacter pylori achten.

Kälteurtikaria können Reaktionen auf

mitbedingen. Nicht selten ist es die Kombination von mehreren Gründen, die die Bereitschaft zur Kältewirkung verursacht.

Was kann man gegen Kälteurtikaria tun:

  • Meidung von Kälte, entsprechende Kleidung, kalte Vollbäder (Schwimmen) können lebensgefährlich sein.

  • Versuch herauszufinden, was von obengenannten Ursachen sich beteiligt, dann entsprechende Meidung oder Korrektur. Die kinesiologischen Methoden helfen nicht nur bei dieser Suche, sondern auch bei der Behandlung krankmachender Reaktionen (NAET).  Mit NAET kann man direkt auch die Kälteempfindlichkeit behandeln.

  • Ernährung: histaminarm, alkohol- und zusatzstoffrei (nur frische Produkte), Meidung von Nahrungsmittel, die Unverträglichkeiten verursachen (Suche mit RotationNahrungsmittel-IgG-Bestimmung und/oder der obenerwähnten kinesiologischen Methoden). 

  • Der Erfolg wird durch die Rotation beschleunigt und gefestigt. Beide Behandlungen,  NAET und die Rotation, ergänzen und unterstützen sich gegenseitig.

  • Medikamente. Ausser Antihistaminika (bei Kälteurtikaria besonders wirksam) und Kortison gehört hier auch eine längere Injektionspenicillinkur, mit der nachträglichen Begründung, man bekämpft damit eventuelle Infektionsherde. Warum dann nur mit Injektionen und nicht auch mit anderen Antibiotika? Vorsicht aber, diese Behandlung ist bei Frau Kohl (zwar mit Lichtallergie)  fehlgeschlagen und sie hat ihren Zustand noch verschlimmert.

  • Kältegewöhnungsbehandlung - wiederholter Kontakt mit Wasser immer niedriger werdender Temperatur

  • Eventuellen Eisen-, Vitamin B12- und Vitamin D-Mangel korrigieren.

Ein Vorschlag für die Behandlung einer Lichturtikaria finden  Sie hier.

Nach

Brostoff J, Gamlin L: Food allergies and food intolerance. Healing Arts Press, Rochester,Ve, 2000, ISBN 0-89281-875-1

Werfel T, Kapp A: Allergische Kontaktdermatitis, atopische Dermatitis, Urtikaria und Angioödem. In Praktische Allergologie. Heppt W, Bachert C (Hrsg), Thieme, Stuttgart, 1998, S 162-75. ISBN 3-13-106811-6.

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