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Letzte Redaktionsänderung
4.4.07
Unsere
ganze Homepage können Sie hier nach Worten
und Begriffen durchsuchen.
(Kälte-)
Urtikaria
als Beispiel unserer
Einstellung zu Allergien und ihrer Behandlung
Kälte ist in diesem Fall der
Anlässer, Auslöser (Trigger), der die Reaktion der
Gefässe, ihre Erweiterung und vermehrte Durchlässigkeit,
verursacht. Die Bereitschaft dazu ist jedoch bereits vorhanden
und sie hat verschiedene, allergische (immunologische) und
nicht allergische (nichtimmunologische) Gründe, meistens
eine Mischung von beiden.

Bei neu eingetretenen Kälteurtikaria
soll man erst folgende Ursachen ausschliessen:
Eisen-,
Vitamin B12-, und Vitamin
D-Mangel
sowie Medikamente können Kälteurtikaria
mitverursachen. Häufig sind es
Penicillin
und andere antiinfektiöse Mittel, Griseofulvin
(Antipilzmittel)
Morphium
und andere Narkotika
Aspirin
Chinin
(Tonic-Water!)
orale Kontrazeptiva
(Anibabypille). Manche Frauen reagieren auch ohne Pille vor
der Menstruation.
Sehr häufig spielt
Histaminunverträglichkeit
eine entscheidende Rolle. Dann muss man auf histaminreiche
Lebensmittel und Lebensmittel, die histaminfreisetzende Stoffe
erhallten, sowie auf Infektion mit Helicobacter
pylori achten.
Kälteurtikaria können
Reaktionen auf
mitbedingen. Nicht selten ist es die
Kombination von mehreren Gründen, die die Bereitschaft zur
Kältewirkung verursacht.
Was kann man gegen
Kälteurtikaria tun:
Meidung
von Kälte, entsprechende Kleidung, kalte Vollbäder
(Schwimmen) können lebensgefährlich sein.
Versuch
herauszufinden, was von obengenannten Ursachen sich beteiligt,
dann entsprechende Meidung oder Korrektur. Die
kinesiologischen Methoden helfen
nicht nur bei dieser Suche, sondern auch bei der Behandlung
krankmachender Reaktionen (NAET). Mit
NAET kann man direkt auch die
Kälteempfindlichkeit behandeln.
Ernährung:
histaminarm, alkohol- und
zusatzstoffrei (nur frische Produkte), Meidung von
Nahrungsmittel, die Unverträglichkeiten
verursachen (Suche mit Rotation,
Nahrungsmittel-IgG-Bestimmung
und/oder der obenerwähnten kinesiologischen
Methoden).
Der
Erfolg wird durch die Rotation
beschleunigt und gefestigt. Beide Behandlungen,
NAET und die Rotation, ergänzen
und unterstützen sich gegenseitig.
Medikamente.
Ausser Antihistaminika (bei Kälteurtikaria besonders
wirksam) und Kortison gehört hier auch eine längere
Injektionspenicillinkur, mit der nachträglichen
Begründung, man bekämpft damit eventuelle
Infektionsherde. Warum dann nur mit Injektionen und nicht auch
mit anderen Antibiotika? Vorsicht aber, diese Behandlung ist
bei Frau Kohl (zwar mit Lichtallergie) fehlgeschlagen
und sie hat ihren Zustand noch verschlimmert.
Kältegewöhnungsbehandlung
- wiederholter Kontakt mit Wasser immer niedriger werdender
Temperatur
Eventuellen Eisen-,
Vitamin B12- und Vitamin
D-Mangel
korrigieren.
Ein Vorschlag für die
Behandlung einer Lichturtikaria finden Sie hier.
Nach
Brostoff J, Gamlin L: Food allergies
and food intolerance. Healing Arts Press, Rochester,Ve, 2000,
ISBN 0-89281-875-1
Werfel T, Kapp A: Allergische
Kontaktdermatitis, atopische Dermatitis, Urtikaria und
Angioödem. In Praktische Allergologie. Heppt W, Bachert C
(Hrsg), Thieme, Stuttgart, 1998, S 162-75. ISBN 3-13-106811-6.
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