Gesund durch Essen
Ernährungsberatung und NAET-Behandlung von Allergien und Unverträglichkeiten
Dr. med. Peter Marko, 
Heinestrasse 26, CH-9008 St.Gallen 
Anmeldung T: 071 250 15 18 Fax: 071 250 15 19 E-mail: Peter.J.Marko@hin.ch


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Letzte Redaktionsänderung 14.2.07

Unsere ganze Homepage können Sie hier nach Worten und Begriffen durchsuchen.


Untersuchung und Behandlung der Unverträglichkeiten und Allergien   

S. dazu auch die ergänzenden Seiten "Gesund durch die Rotationsernährung" und "Störungen des Immunsystems durch die Eintönigkeit der Ernährung".

Wollen Sie gezielt gegen Ihre Unverträglichkeiten und Allergien vorgehen,

können wir Sie in unserer Praxis mit NAET untersuchen, behandeln und die Therapie kontrollieren. Der Vorteil der NAET-Methode ist, dass man mit ihrer Hilfe alle möglichen, nicht nur immunologisch bedingten Überepfindlichkeiten feststellen, diagnostizieren und behandeln kann. Die Stoffe, die man behandelt hat, braucht man nur 25 Stunden nach der Behandlung streng zu meiden. Nachher erträgt man (in mässigem Masse) die (Lebens-) Mittel, die vorher Schwierigkeiten bereiteten, wieder. Der Erfolg wird durch die Rotation beschleunigt und befestigt. Beide Behandlungen, die kinesiologische NAET und die Rotation, ergänzen und unterstützen sich gegenseitig.

Falls Ihnen jedoch die Methode nicht zusagt oder der Weg in die Praxis zu umständlich ist, lassen Sie sich die Nahrungsmittel-IgG bestimmen. Die Blutentnahme geschieht in unserer Praxis oder Sie schreiben uns, und wir schicken Ihnen die Unterlagen und das Material für die Blutentnahme. Ihr (Haus-) Arzt nimmt dann das Blut, wofür er entsprechende Kosten verrechnen kann, und Sie senden es an die Firma Pulsamed. Die Kosten der IgG-Bestimmung von 181 Nahrungsmitteln belaufen sich z. Zt. auf Eu 299,11 oder 450-470 SFr je nach dem Wechselkurs und werden von den Krankenkassen in der Regel nicht übernommen.  

In der angesehenen gastroenterologischen Fachzeitschrift Gut (=Darm) erschien eine wissenschaftliche Arbeit mit einem Kommentar, Beide zeigen, dass die Auslassdiät gemäss der Lebensmittel-IgG-Bestimmung beim Reizdarm wirksam ist. Vor 3 Jahren versuchten wir eine ähnliche Arbeit in der Schweiz durchzuführen. Leider fanden wir kein gastroenterologisches Zentrum zur nötigen Zusammenarbeit. Wir würden auch die NAET-Methode gerne ähnlich überprüfen lassen. 


Die Bestimmung der Nahrungsmittelunverträglichkeiten mittels Nahrungsmittel-IgG und durch die kinesiologische Methode stimmen weitgehend überein (Schmitt WH, Leisman G: Correlation of applied kinesiology muscle testing findings with serum immunoglobulin levels for food allergies. Intern J Neuroscience 1998;96:237-44).

Die Vorteile und die Nachteile der beiden Methoden:

Die Vorteile der Nahrungsmittel-IgG-Bestimmung:

  • Die örtliche Unabhängigkeit - das Blut kann man praktisch überall entnehmen und in das Laboratorium schicken

  • Die Unabhängigkeit vom Untersucher 

Die Nachteile der Lebensmittel-IgG-Untersuchung:

  • Begrenzte Zahl der untersuchten Nahrungsmittel.

  • Die erhöhte IgG-Menge zeigt nur, dass das betreffende Nahrungsmittel vermehrt durch die Darmschleimhaut durchgedrungen ist.* Selbstverstverständlich verursachen eben solche Stoffe Unverträglichkeiten, aber es muss (noch) nicht der Falls sein. Es ist nur ein Fingerzeig, Vorsicht, es kann Probleme machen.

  • Bestimmung nur der immunologischen Unverträglichkeiten

  • Bestimmung des gegenwärtigen Zustandes - hat man ein gewisses Nahrungsmittel gewisse Zeit nicht mehr gegessen, können die IgGs dieser Nahrungsmittel im Normbereich sein, auch wenn sie vorher Beschwerden bereiteten.

  • Je eher  man die Beschwerden vermindern will, desto strenger muss man die Nahrungsmittel auslassen, meiden und anschliessend mit ihnen rotieren .

  • Die Kosten .

* Die IgG helfen den Stoff wieder in den Darm auszuscheiden und damit weniger Schaden anzurichten (Sailt LC, et al.: Secretory antibodies reduce systemic antibody responses against the gastrointestinal commensal flora. Int Immunol 2007 Jan 24).

Eine Arbeit in der angesehenen Zeitschrift Science (Kaneko Y, Nimmerjahn F, Ravetsch JV: Antiinflammatory activity of immunglobulin G resulting from Fc-sialylation. 2006;313:670-3) erklärt, warum sich der Anstieg der IgG  nicht immer schädlich auswirkt: Wenn sich an die IgG-Moleküle die Sialsäure (eine Art von Zucker) bindet, verliert sie ihre entzündungsfördernde Eigenschaften. Umgekehrt, wirkt sie entzündungshemmend. Entscheidend ist also das Verhältnis zwischen diesen zwei Formen der IgG. Wann, warum und wie sie entstehen, und wie man dieses Prozess beeinflussen kann, wird die weitere Forschung zeigen.

Die Vorteile der NAET-Methode:

  • Man kann praktisch eine unbegrenzte Zahl von Nahrungsmitteln und verschiedene andere Stoffe (Mineralien, Metalle, Vitamine, Zusatzstoffe, Bakterien, Viren, krankhafte Zustände und Organe, Chemikalien, sogar physikalische Einflüsse) nicht nur untersuchen, sondern auch behandeln. Es geht also nicht nur um die Einnahme durch den Mund, sondern auch um die Einflüsse von aussen,  z.B. über die Haut und die Lunge

  • Man untersucht nicht nur immunologische Unverträglichkeiten

  • Man untersucht nicht nur den gegenwärtigen Zustand, sondern auch mögliche, potentielle Unverträglichkeiten

  • Die Zeit der strengen Entbehrung, des Auslassens, der Meidung ist kurz - 25 Stunden nach der Behandlung

  • Bei einfacheren Unverträglichkeiten sind die Kosten samt der Behandlung tiefer als die der IgG-Untersuchung

Die Nachteile der NAET Methode:

  • (Noch) nicht überall vorhanden, aber auch andere kinesiologischen Methoden können zum Erfolg führen

  • Abhängigkeit vom Untersucher und Therapeut (und der Methode). Wie in allen anderen Bereichen sind nicht alle Untersucher und Therapeuten gleich erfahren, zuverlässig und gewissenhaft, aber ohne Kontakt mit ihnen und ohne Versuch kann man es nicht beurteilen

Über die Nahrungsmittel-IgG-Bestimmung veröffentlichte die Zeitschrift "Medical Tribune" unsere zwei Leserbriefe, die Sie hier lesen können.

Wie weiter nach der Nahrungsmittel-IgG-Analyse?

Das Laboratorium liefert Ihnen mit den Ergebnissen auch Empfehlungen für die anschliessende Ernährung. Im Prinzip soll man die Nahrungsmittel mit erhöhten IgG für mindestens 6-8 Wochen vollständig meiden. Unsere üblichen Speisen, vor allem Fertigprodukte, sind dazu zu kompliziert und deswegen nicht geeignet. Man soll auch die biologisch und immunologisch verwandten Nahrungsmittel aus der Nahrung auslassen, was nur mit Hilfe von Rotation möglich ist. In der Regel dauert das Auslassen der Nahrungsmittel desto länger, je höher ihre IgG sind. Es gibt aber Ausnahmen und manche Nahrungsmittel muss man (ohne NAET Behandlung) lebenslang auslassen, will man keine erneuten Beschwerden haben.

Isst man gewisse Nahrungsmittel weiterhin dauernd und in grossen Portionen, können neue Unverträglichkeiten auf die Stoffe entstehen, die diese enthalten. Will man dies vermeiden, ist es besser, möglichst lebenslang mit der Ernährung mehr oder weniger streng  zu rotieren (s. dort unten).  Dabei ist mit der begrenzten Auswahl der 181 Lebensmittel auf die Dauer nicht leicht auszukommen. Mit unserem gut bewährten 4 - 8-tägigen Ernährungsplan mit über 400 Lebensmitteln (Beispiel Obst, weitere Gruppen sind Getreide, Gemüse, Salate, Nüsse, Gewürze + Kräuter, Getränke, Öle + Fette, Fleisch + Milchprodukte + Eier, Fische + Meeresfrüchte und Süssmittel) und der begleitenden Gebrauchsanweisung ist es jedoch gut möglich (Kosten 10 Eu*). Dazu bieten wir Rezepte für 20 Eu*. Beides, der Plan und die Rezepte erleichtern Ihnen selbstverständlich auch die Ernährung während den ersten Monaten nach der IgG-Bestimmung. 

* Falls Sie die (hohen) Kosten der Überweisung sparen möchten,  können Sie uns das Geld auch gut eingehüllt in einem Briefumschlag schicken. 

Ungezieltes Vorgehen

Sie können versuchen selbst herauszufinden, welche Nahrungsmittel Ihnen nicht gut tun. Meistens verdächtigt man schon gewisse Speisen. Man kann sich aber irren. Wir haben Patienten gehabt, die meinten, Salat bläht sie, und es war der Essig aus der Salatsauce. Ein Patient bekam Beschwerden nach seinem beliebten Gulasch. Nicht das von ihm verdächtigte Rindfleisch, sondern die Paprika war schuld. Mit Hilfe der Rotation kann man die Ursachen leichter herausfinden. Wenn Sie sich daran auch ohne der Nahrungsmittel-IgG-Bestimmung halten, ernähren Sie sich gesund, beugen neuen Unverträglichkeiten vor und allmählich verschwinden auch so manche bereits vorhandene Unverträglichkeiten.  

Jedes, auch das "gesündeste" Lebensmittel, dauernd gegessen, kann zu Unverträglichkeiten führen. Dabei spielt meistens auch die Menge eine Rolle. Welche Nahrungsmittel und wie oft sich an der Entstehung des Reizdarmes beteiligen, erfahren Sie unter „Nahrungsmittel und Reizdarm“. Diese Angaben gelten ungefähr auch für andere Unverträglichkeiten.

Wenn Sie wissen möchten, wohin ein in dem Plan noch nicht erwähntes Nahrungsmittel gehört, stellen wir seine immunologische Verwandschaft fest und teilen es in die geeignete Gruppe an dem entsprechenden Tag kostenlos ein, da wir um die ständige Erweiterung und Verbesserung unseres Planes bemüht sind. Von Ihnen neu kreierte, gemäss Rotationsprinzip geeignete Speisen nehmen wir gerne mit Erwähnung Ihres Namens (ausser wenn Sie unbekannt bleiben wollen) dankend in unsere Rezeptsammlung auf.  

S. dazu auch die ergänzenden Seiten "Gesund durch die Rotationsernährung" und "Störungen des Immunsystems durch die Eintönigkeit der Ernährung".

Unsere vielen anderen Seiten über die Bedeutung und Auswirkung von Nahrungssmittelallergien und - intoleranzen finden Sie in der "Ernährung" unter  "Lebensmittelintoleranzen". 

Möchten Sie dazu einen Erfahrungsbericht über Rotation lesen?

Falls Sie uns wieder besuchen möchten
(was uns unheimlich freuen würde)

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