|
|
Letzte redaktionelle Änderung 5.10.2006
Unsere
ganze Homepage können Sie hier nach Worten
und Begriffen durchsuchen.
Welche Fette soll man zum
(gesunden) Essen und zum Kochen brauchen?
Die Antwort ist einfach - reine, möglichst keine. In den
Lebensmitteln, besonders tierischen Ursprungs wie Fleisch,
Wurstwaren und Käse gibt es ohne Zugabe von aussen, genug Fett,
sogenannte versteckte Fette. Aber auch pflanzliche Lebensmittel, vor
allem aus dem Süden, wie Avocado, Oliven, Nüsse und alle Kerne
(Sonnenblumen, Kürbis, Trauben, usw.) enthalten genug Fette, da wir
idealerweise nur 15% unseres Kalorienbedarfes mit Fetten decken
sollen. Aus der Tabelle in Fettarmer Tag
können wir ersehen, wie schwierig es ist, dieser Forderung zu
entsprechen. Überflüssiges Fett lagert sich leichter als
Kohlenhydrate (Zucker) ab und wir nehmen zu. Auch die Blutfette
steigen mit allen gesundheitsschädigenden Folgen.

Wie sollen wir ohne Fette
kochen?
Fette braucht man vor allem zum
Braten und für Saucen. Beides sollen wir möglichst meiden. Beim
Braten entstehen krebserzeugende Stoffe
und in Saucen ist Fett nicht unbedingt nötig. Wenn wir schon
braten, dann in Teflon- oder Titan-Pfannen, eine der
Errungenschaften der modernen Technik, die zur gesunden Ernährung
beitragen. Dafür ist das Kokosfett am vorteilhaftesten, weil es
stark erhitzt werden darf. Auf keinem Fall sollen kaltgepresste Öle
dazu verwendet werden, da dabei dieschädlichen Transfettsäuren
entstehen. Zu Gemüse, Teigwaren, usw. sollten die Fette, bzw.
Öle erst nach dem Kochen, zu Salaten erst kurz vor dem Essen
beigegeben werden. Dazu sind die kaltgepressten pflanzlichen Öle am
besten. Wenn möglich sollte man auch mit den Ölen abwechseln (s. Grundsätze
der Rotationsdiät).
Kalt gepresste und somit unbehandelte
Öle enthalten ungesättigte Fettsäuren
und Farbpigmente, die die Oxidation dieser Fettsäuren fördern und
die natürlichen Antioxidanzien schneller verbrauchen lassen. Daher
sind Öle mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren empfindlicher auf
Wärme und Licht, weniger flexibel als einfach ungesättigte Fettsäuren
wie z.B. im Kokosöl. Sie sollten daher in hohen, schmalen, dunklen,
luftdichten Gefässen und kühl gelagert werden. Wir bewahren sie
immer im Kühlschrank auf. Auch so sollten sie, einmal geöffnet, in
2-3 Monaten aufgebraucht werden. Nicht kalt gepresstes, raffiniertes
(durch Erhitzen gepresstes und anschliessend verarbeitetes) Öl hält
gut verschlossen bei Zimmertemperatur mehrere Monate. Beim Kauf
kaltgepresster Öle immer auch auf das Verfalldatum achten.
Die WHO empfiehlt eine Ernährung mit
15 - 30% Fett,
davon weniger als 10% gesättigte
Fette, 10 - 15% Proteine
und 55 - 75% komplexe
Kohlenhydrate (also keine Zucker!). Salz
weniger als 5g, Früchte
und Gemüse mehr als 400g und 1 Stunde körperliche
Betätigung, z.B. marschieren, pro Tag.
Die pflanzlichen Fette sind gesünder
als tierische, weil sie viele sog. ungesättigte
Fettsäuren enthalten. Die kaltgepressten, pflanzlichen Fette
sollte man aber nicht sehr erwärmen, da sie dabei in ungesunde,
kleinere Moleküle zerfallen und sich in die bereits erwähnte schädliche
Transfettsäuren umwandeln.
Zusammenfassend: So wenig Fett wie möglich, nach dem Kochen (Gemüse,
Teigwaren) kaltgepresste pflanzliche Öle zugeben, zum Braten
Kokosfett, oder ein anderes dazu geeignetes Öl verwenden.
Margarine, die meistens viele Transfettsäure enthalten, grundsätzlich
meiden.
Falls
Sie uns wieder besuchen möchten
(was uns unheimlich freuen würde)
Nach oben
|