Gesund durch Essen
Ernährungsberatung und NAET-Behandlung von Allergien und Unverträglichkeiten
Dr. med. Peter Marko, 
Heinestrasse 26, CH-9008 St.Gallen 
Anmeldung T: 071 250 15 18 Fax: 071 250 15 19 E-mail: Peter.J.Marko@hin.ch


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Letzte Redaktionsänderung 13.10.2002

Unsere ganze Homepage können Sie hier nach Worten und Begriffen durchsuchen.

Ein kalorien- und fettarmer Tag

(kein Kuchen, keine Süss- oder Alkoholgetränke, praktisch kein Fett zum Kochen):

 

Frühstück:

Menge g

Fett g

Kalorien

Fettkalorien

Haferflocken

50

3

190

25

Milch

200

8

140

75

Äpfel

100

0,5

55

5

Znüni:

Menge g

Fett g

Kalorien

Fettkalorien

Brötchen

75

0,3

200

2

Joghurt

180

7

125

40

Mittagessen:

Menge g

Fett g

Kalorien

Fettkalorien

Salat

100

0,2

15

1

Öl

10

10

90

90

Rindfleisch

100

12

200

110

Spaghetti

100

1,2

370

10

Öl

15

15

120

120

Karotten

100

0,2

40

1

Birne

100

0,4

60

3

Zvieri:

Menge g

Fett g

Kalorien

Fettkalorien

Knäckebrot

50

0,7

170

6

Butter

10

8

70

70

Abendessen:

Menge g

Fett g

Kalorien

Fettkalorien

Salat

100

0,2

15

1

Öl

10

10

90

90

Kartoffeln

200

0,2

200

1

Käse

50

15

200

50

Trauben

100

0,3

65

3

Zusammen:

 

 

2415

703

29 %

 

 

Dies entspricht dem täglichen Bedarf einer Frau mit 170 cm und 75 kg (BMI 26,0*), oder anders gesagt, eine Frau die ähnlich (bescheiden!?) isst, wird trotzdem 75 kg schwer, d.h. schon knapp übergewichtig.

Wenn ein Mann mit derselben Grösse (170 cm) so isst, wird er nur 65 kg schwer (BMI 22,5*), somit hat er ein mittleres Normalgewicht (Erklärung s. unten und  Gute und schlechte Verwerter).

Wen diese Person pro Tag dazu einen halben Liter Bier, Coca-Cola oder 3 dl Wein trinkt, wird sie als Frau 84 kg schwer, d. h. mässig übergewichtig (BMI = 29,1*), er als Mann 73 kg schwer, d. h. an der Grenze zum Übergewicht (BMI = 25,3*)!

Ähnliche, wesentliche Auswirkungen auf das Gewicht haben ein Stück Kuchen oder die Saucen zu Salat, Fleisch und Teigwaren.  Mehrere solche "Köstlichkeiten" summieren sich selbstverständlich betreffend desEinflusses auf das Gewicht – der Grund, warum wir mit unserer gegenwärtigen Ernährung, die für so viele Leute  in der Geschichte niemöglich war, übergewichtig werden.

Damit ist unser Stoffwechsel überbelastet und störungsanfällig – es entstehen verschiedene Krankheiten.

*BMI (body mass index) ist das gegenwärtig am meisten verwendete Mass für Gewicht. Man bezieht dabei das Körpergewicht in kg auf die Grösse in m x Grösse in m. Im unserem ersten Beispiel also 71 kg : 1,70 m x 1,70 m = 71 : 1,72 = 71 : 2,89 = 24,6.

 

 

 

BMI

Untergewicht

<20

Normalgewicht

20 – 25

Mässiges Übergewicht

25 – 30

Starkes Übergewicht

30 – 40

Krankhaftes Übergewicht

> 40

 

 

Schlussfolgerungen und Lehren:

1. Die Klage vieler Frauen "Ich esse nur halb so viel wie mein Mann, er bleibt dünn und ich nehme zu" ist in gewissem Masse berechtigt. Es gibt (auch in diesem Bereich) keine Gleichsetzung: die Frauen (mit derselben Grösse und Gewicht wie Männer) brauchen um ca 400 Kalorien / Tag weniger als die Männer, sie sind sog. gute Verwerter (s. Gute und schlechte Verwerter).

2. Die (relativ) kalorienarme, gesunde Ernährung ist karg: keine Süssigkeiten, kein Alkohol, wenig Fleisch und Käse. Unsere gegenwärtige, übliche (üppige) Wohlstandsernährung führt notwendigerweise zu Übergewicht und gesundheitlichen Folgen.

3. Ein relativ kleiner (täglicher, dauerhafter) Verzicht auf Fleisch, Käse, Alkohol- und Süssgetränke, Dessert und Saucen hat wesentliche Auswirkungen auf das Gewicht.

4. Dasselbe kann man auch durch Bewegung erreichen, wobei man diese Wirkung meistens überschätzt und dann noch zusätzliche Kalorien zu sich nimmt. Man muss 30 Min. zügig Radfahren, um die Kalorien eines Stück Fleisches zu verbrauchen (es entspricht auch ungefähr 1 Stück Torte = 1 Becher Fruchtjoghurt = 1 Wurst- oder Käsesandwich = 1 Bratwurst = 7 dL Bier = 5 dL Wein). Wir sollen uns so viel wie möglich bewegen, die guten Auswirkungen betreffen nicht nur das Gewicht!

5. Es ist mit natürlicher Ernährung nicht leicht, der Anforderung zu entsprechen, die Menge der Fettkalorien um 30% der Gesamtkalorienzahl zu halten. Wichtig ist, möglichst keine zusätzlichen tierischen Fette zum Kochen zu brauchen, eher nach dem Kochen etwas kaltgepresstes Öl für Salat, Gemüse, Kartoffeln, Spaghetti verwenden, keine fettreichen Saucen zubereiten (s. Über die Verwendung von Fetten).

6. Es bedeutet nicht, dass wir  nicht ab und zu "über den Strang hauen" und auch anders, üppiger essen dürfen. (Nicht zu häufige) Feste sind zum Feiern da! Wir geniessen sie dann desto mehr.  Die tägliche Grundernährung soll aber vernünftig und gesund sein.

Hier können Sie Ihren BMI (Body Mass Index) ausrechnen.

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(was uns unheimlich freuen würde)

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