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Letzte Redaktionsänderung 13.10.2002
Unsere
ganze Homepage können Sie hier nach Worten
und Begriffen durchsuchen.
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Ein
kalorien- und fettarmer Tag
(kein Kuchen, keine Süss-
oder Alkoholgetränke, praktisch kein Fett zum Kochen):

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Frühstück:
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Menge g
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Fett g
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Kalorien
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Fettkalorien
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Haferflocken
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50
|
3
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190
|
25
|
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Milch
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200
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8
|
140
|
75
|
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Äpfel
|
100
|
0,5
|
55
|
5
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Znüni:
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Menge g
|
Fett g
|
Kalorien
|
Fettkalorien
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Brötchen
|
75
|
0,3
|
200
|
2
|
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Joghurt
|
180
|
7
|
125
|
40
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Mittagessen: |
Menge g
|
Fett g
|
Kalorien
|
Fettkalorien
|
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Salat
|
100
|
0,2
|
15
|
1
|
|
Öl
|
10
|
10
|
90
|
90
|
|
Rindfleisch
|
100
|
12
|
200
|
110
|
|
Spaghetti
|
100
|
1,2
|
370
|
10
|
|
Öl
|
15
|
15
|
120
|
120
|
|
Karotten
|
100
|
0,2
|
40
|
1
|
|
Birne
|
100
|
0,4
|
60
|
3
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Zvieri:
|
Menge g
|
Fett g
|
Kalorien
|
Fettkalorien
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Knäckebrot
|
50
|
0,7
|
170
|
6
|
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Butter
|
10
|
8
|
70
|
70 |
|
Abendessen: |
Menge g
|
Fett g
|
Kalorien
|
Fettkalorien
|
|
Salat
|
100
|
0,2
|
15
|
1
|
|
Öl
|
10
|
10
|
90
|
90
|
|
Kartoffeln
|
200
|
0,2
|
200
|
1
|
|
Käse
|
50
|
15
|
200
|
50
|
|
Trauben
|
100
|
0,3
|
65
|
3
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Zusammen:
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2415
|
703
|
|
29 %
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Dies entspricht dem täglichen
Bedarf einer Frau mit 170 cm und 75 kg (BMI
26,0*), oder anders gesagt, eine Frau die ähnlich
(bescheiden!?) isst, wird trotzdem 75 kg schwer, d.h. schon
knapp übergewichtig.
Wenn ein Mann mit derselben
Grösse (170 cm) so isst, wird er nur 65 kg schwer (BMI
22,5*), somit hat er ein mittleres Normalgewicht (Erklärung
s. unten und Gute und
schlechte Verwerter).
Wen diese Person pro Tag
dazu einen halben Liter Bier, Coca-Cola oder 3 dl Wein trinkt,
wird sie als Frau 84 kg schwer, d. h. mässig übergewichtig (BMI
= 29,1*), er als Mann 73 kg schwer, d. h. an der Grenze zum Übergewicht
(BMI = 25,3*)!
Ähnliche, wesentliche
Auswirkungen auf das Gewicht haben ein Stück Kuchen oder die
Saucen zu Salat, Fleisch und Teigwaren. Mehrere solche
"Köstlichkeiten" summieren sich selbstverständlich
betreffend desEinflusses auf das Gewicht – der Grund, warum
wir mit unserer gegenwärtigen Ernährung, die für so viele
Leute in der Geschichte niemöglich war, übergewichtig
werden.
Damit ist unser Stoffwechsel
überbelastet und störungsanfällig – es entstehen
verschiedene Krankheiten.
*BMI (body
mass index) ist das gegenwärtig am meisten verwendete Mass für
Gewicht. Man bezieht dabei das Körpergewicht in kg auf die Grösse
in m x Grösse in m. Im unserem ersten Beispiel also 71 kg :
1,70 m x 1,70 m = 71 : 1,72 = 71 : 2,89 = 24,6.

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BMI
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Untergewicht
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<20
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Normalgewicht
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20 – 25
|
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Mässiges Übergewicht
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25 – 30
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Starkes Übergewicht
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30 – 40
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Krankhaftes Übergewicht
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> 40
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Schlussfolgerungen und
Lehren:
1. Die Klage vieler Frauen
"Ich esse nur halb so viel wie mein Mann, er bleibt dünn
und ich nehme zu" ist in gewissem Masse berechtigt. Es
gibt (auch in diesem Bereich) keine Gleichsetzung: die Frauen
(mit derselben Grösse und Gewicht wie Männer) brauchen um ca
400 Kalorien / Tag weniger als die Männer, sie sind sog. gute
Verwerter (s. Gute
und schlechte Verwerter).
2. Die (relativ)
kalorienarme, gesunde Ernährung ist karg: keine Süssigkeiten,
kein Alkohol, wenig Fleisch und Käse. Unsere gegenwärtige,
übliche (üppige) Wohlstandsernährung führt
notwendigerweise zu Übergewicht und gesundheitlichen Folgen.
3. Ein relativ kleiner (täglicher,
dauerhafter) Verzicht auf Fleisch, Käse, Alkohol- und Süssgetränke,
Dessert und Saucen hat wesentliche Auswirkungen auf das
Gewicht.
4. Dasselbe kann man auch
durch Bewegung erreichen, wobei man diese Wirkung meistens überschätzt
und dann noch zusätzliche Kalorien zu sich nimmt. Man muss 30
Min. zügig Radfahren, um die Kalorien eines Stück Fleisches
zu verbrauchen (es entspricht auch ungefähr 1 Stück Torte =
1 Becher Fruchtjoghurt = 1 Wurst- oder Käsesandwich = 1
Bratwurst = 7 dL Bier = 5 dL Wein). Wir sollen uns so viel wie
möglich bewegen, die guten Auswirkungen betreffen nicht nur
das Gewicht!
5. Es ist mit natürlicher
Ernährung nicht leicht, der Anforderung zu entsprechen, die
Menge der Fettkalorien um 30% der Gesamtkalorienzahl zu
halten. Wichtig ist, möglichst keine zusätzlichen tierischen
Fette zum Kochen zu brauchen, eher nach dem Kochen etwas
kaltgepresstes Öl für Salat, Gemüse, Kartoffeln, Spaghetti
verwenden, keine fettreichen Saucen zubereiten (s. Über
die Verwendung von Fetten).
6. Es bedeutet nicht, dass
wir nicht ab und zu "über den Strang hauen"
und auch anders, üppiger essen dürfen. (Nicht zu häufige)
Feste sind zum Feiern da! Wir geniessen sie dann desto mehr.
Die tägliche Grundernährung soll aber vernünftig und gesund
sein.
Hier können
Sie Ihren BMI (Body Mass Index) ausrechnen.
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