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Entwicklung der Ernährungserkenntnisse
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Die
religiösen Ernährungsvorschriften haben auch gesundheitliche
Grundlagen und einen Sinn.
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Manche
"Ernährungssysteme", wie z.B. das der chinesischen
Medizin sind sehr kompliziert, aber wahrscheinlich der
"exakten" Wissenschaft noch in manchen Ansichten
voraus.
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Noch
ein Beispiel: betreffend der richtigen Ernährungsweise bei
Gicht wusste der berühmte englische Arzt des 18. Jahrhunderts
Sydenham schon so viel wie wir heutzutage.
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Manchmal führte es jedoch zu
falschen Schlussfolgerungen. Die Milchkur bei Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren,
oder die Meinung, Alkohol sei ein gutes Nahrungsmittel sind zwei
Beispiele von vielen.

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Kalorienbedarf.
Jeder Mensch braucht, je nach Alter, Geschlecht, Grösse und körperlicher
Aktivität eine gewisse Menge an Kalorien. Diesen Bedarf kann
man bestimmen.
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Die
Kalorien müssen sowohl als Kohlenhydrate (einfache und
kompliziertere Zuckerarten), wie auch als Eiweisse
und Fette zugeführt werden.
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Alkohol,
wie praktisch es auch wäre (verdirbt nicht, hohe
Kaloriendichte, gut transportabel), ist kein geeignetes, sogar
ein schädliches Lebensmittel. Wir dürfen nicht vergessen, dass
noch anfangs dieses Jahrhunderts Matrosen und Soldaten, sogar
Arbeiter ihre tägliche Ration von Alkohol bekamen, nicht nur um
ihre Laune und Einsatzbereitschaft zu verbessern, sondern auch
um ihnen genügend Ernährung zu gewährleisten.
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Bedeutung
von Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen.
Zum Gedeihen, zur Gesundheit reicht nicht nur die genügende
Kalorienzufuhr. Der Organismus braucht dazu noch andere Stoffe
in kleineren (Vitamine, Spurenelemente) oder grösseren Mengen
(Mineralien).
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Die
Kalorien aus Kohlenhydraten, Eiweiss
und Fett sollen in einem gewissen Verhältnis
eingenommen werden, sonst entstehen verschiedene
Stoffwechselkrankheiten wie Zuckerkrankheit, Gicht, Verfettung.
Nach gegenwärtigen Kenntnissen sollte unsere Kost aus
Kohlenhydraten, Eiweiss und Fett im Verhältnis 55:15:30 (als
Kalorien) bestehen.
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Zur
gesunden Ernährung gehören auch pflanzliche, nicht verdauliche
Balaststoffe. Diese sollten möglichst
nicht sehr verändert als Salat, Gemüse und Obst eingenommen
werden, da sie verschiedene auch
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bioaktive
Stoffe unter anderem Antioxydantien enthalten. Diese helfen uns,
gesund und leistungsfähig zu bleiben.
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Zu
viel Kochsalz schadet. Der Mensch
brauchte (und hatte zur Verfügung) während tausender von
Jahren seiner Geschichte 10 – 30 Mal weniger Kochsalz als
jetzt. Unsere Organe sind für die grosse Menge nicht
eingerichtet. Es führt deswegen zu verschiedenen Krankheiten
wie hohen Blutdruck, Nierensteinen.
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Kleine
Mengen von alkoholischen Getränken, vor allem Wein (2 – 4 dl)
können gesundheitsfördernd sein. Wahrscheinlich spielen dabei
die bioaktiven Stoffe, die im Wein enthalten sind und nicht der
Alkohol, die entscheidende Rolle. Da viele Leute schwierig das
angegebene Mass halten können, und dann die negativen
Auswirkungen überwiegen, ist Alkoholkonsum als gesundheitsfördernde
Massnahme nicht zu empfehlen.
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Basische
Ernährung. In der ursprünglichen Ernährung der Menschheit überwogen
die basischen Stoffe, die in Pflanzen
enthalten sind. Mit steigendem Konsum von Fleisch und
Milchprodukten nehmen die Säuren
überhand, was zu Stoffwechselstörungen und gesundheitlichen
Schäden führt (Basen in der Ernährung
, Schwefel in der Ernährung,
Phosphor in der Ernährung und Grundlagen
einer gesunden (basischen) Ernährung ).
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Rotationsdiät (s. Grundsätze
der "antiallergischen" Rotationsernährung).
Falls
Sie uns wieder besuchen möchten
(was uns unheimlich freuen würde)
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