Gesund durch Essen
Ernährungsberatung und NAET-Behandlung von Allergien und Unverträglichkeiten
Dr. med. Peter Marko, 
Heinestrasse 26, CH-9008 St.Gallen 
Anmeldung T: 071 250 15 18 Fax: 071 250 15 19 E-mail: Peter.J.Marko@hin.ch


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Entwicklung der Ernährungserkenntnisse

 

  • Durch Erfahrung: Wichtige Kenntnisse wurden durch Beobachtung während Jahrhunderten gesammelt. Viele davon wurden und werden erst nachträglich durch die Wissenschaft bestätigt.

    1. Die religiösen Ernährungsvorschriften haben auch gesundheitliche Grundlagen und einen Sinn.

  • Manche "Ernährungssysteme", wie z.B. das der chinesischen Medizin sind sehr kompliziert, aber wahrscheinlich der "exakten" Wissenschaft noch in manchen Ansichten voraus.

  • Noch ein Beispiel: betreffend der richtigen Ernährungsweise bei Gicht wusste der berühmte englische Arzt des 18. Jahrhunderts Sydenham schon so viel wie wir heutzutage.

  • Manchmal führte es jedoch zu falschen Schlussfolgerungen. Die Milchkur bei Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren, oder die Meinung, Alkohol sei ein gutes Nahrungsmittel sind zwei Beispiele von vielen.

  • Durch wissenschaftlich gezielte Beobachtung, Vergleich und Messung mit verschiedenen mehr oder weniger exakten Methoden.

    1. Kalorienbedarf. Jeder Mensch braucht, je nach Alter, Geschlecht, Grösse und körperlicher Aktivität eine gewisse Menge an Kalorien. Diesen Bedarf kann man bestimmen. 

  • Die Kalorien müssen sowohl als Kohlenhydrate (einfache und kompliziertere Zuckerarten), wie auch als Eiweisse und Fette zugeführt werden.

  • Alkohol, wie praktisch es auch wäre (verdirbt nicht, hohe Kaloriendichte, gut transportabel), ist kein geeignetes, sogar ein schädliches Lebensmittel. Wir dürfen nicht vergessen, dass noch anfangs dieses Jahrhunderts Matrosen und Soldaten, sogar Arbeiter ihre tägliche Ration von Alkohol bekamen, nicht nur um ihre Laune und Einsatzbereitschaft zu verbessern, sondern auch um ihnen genügend Ernährung zu gewährleisten.

  • Bedeutung von Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Zum Gedeihen, zur Gesundheit reicht nicht nur die genügende Kalorienzufuhr. Der Organismus braucht dazu noch andere Stoffe in kleineren (Vitamine, Spurenelemente) oder grösseren Mengen (Mineralien).

  • Die Kalorien aus Kohlenhydraten, Eiweiss und Fett sollen in einem gewissen Verhältnis eingenommen werden, sonst entstehen verschiedene Stoffwechselkrankheiten wie Zuckerkrankheit, Gicht, Verfettung. Nach gegenwärtigen Kenntnissen sollte unsere Kost aus Kohlenhydraten, Eiweiss und Fett im Verhältnis 55:15:30 (als Kalorien) bestehen.

  • Zur gesunden Ernährung gehören auch pflanzliche, nicht verdauliche Balaststoffe. Diese sollten möglichst nicht sehr verändert als Salat, Gemüse und Obst eingenommen werden, da sie verschiedene auch

  • bioaktive Stoffe unter anderem Antioxydantien enthalten. Diese helfen uns, gesund und leistungsfähig zu bleiben.

  • Zu viel Kochsalz schadet. Der Mensch brauchte (und hatte zur Verfügung) während tausender von Jahren seiner Geschichte 10 – 30 Mal weniger Kochsalz als jetzt. Unsere Organe sind für die grosse Menge nicht eingerichtet. Es führt deswegen zu verschiedenen Krankheiten wie hohen Blutdruck, Nierensteinen.

  • Kleine Mengen von alkoholischen Getränken, vor allem Wein (2 – 4 dl) können gesundheitsfördernd sein. Wahrscheinlich spielen dabei die bioaktiven Stoffe, die im Wein enthalten sind und nicht der Alkohol, die entscheidende Rolle. Da viele Leute schwierig das angegebene Mass halten können, und dann die negativen Auswirkungen überwiegen, ist Alkoholkonsum als gesundheitsfördernde Massnahme nicht zu empfehlen.

  • Basische Ernährung. In der ursprünglichen Ernährung der Menschheit überwogen die basischen Stoffe, die in Pflanzen enthalten sind. Mit steigendem Konsum von Fleisch und Milchprodukten nehmen die Säuren überhand, was zu Stoffwechselstörungen und gesundheitlichen Schäden führt (Basen in der Ernährung , Schwefel in der Ernährung, Phosphor in der Ernährung und Grundlagen einer gesunden (basischen) Ernährung ).

  • Rotationsdiät (s.  Grundsätze der "antiallergischen" Rotationsernährung).

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