Gesund durch Essen
Ernährungsberatung und NAET-Behandlung von Allergien und Unverträglichkeiten
Dr. med. Peter Marko, 
Heinestrasse 26, CH-9008 St.Gallen 
Anmeldung T: 071 250 15 18 Fax: 071 250 15 19 E-mail: Peter.J.Marko@hin.ch


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Letzte redaktionelle Änderung 10.12.05

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Letzte Redaktionsänderung 18.10.2009

 

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Seit Millionen von Jahren haben Menschen gelernt, sich mit dem wiederholenden Hungern auseinanderzusetzen. Wir werden jetzt zum ersten Mal mit Überfluss konfrontiert; wir müssen lernen, wie mit ihm umzugehen, da wir deswegen unter Stoffwechselstörungen und Krankheiten leiden.
Das Ziel der modernen Gesellschaft sollte sein, Lebensstile zu entwickeln, die die Entwicklung von Fettleibigkeit erschweren, sonst wird sich die gegenwärtige Epidemie von Übergewicht verbreiten, bis es zur Norm wird.
 

Forbes GB: N Engl J Med 2003;349(6):619

Übergewicht und Gewichtsabnahme

Falls Sie Ihren BMI (Body Mass Index) wissen möchten, klicken Sie hier.

Krankheiten, die durch Übergewicht mitverursacht werden*

Krankheiten, derer Vorkommen gegenüber Normgewichtigen erhöht ist

Relatives Risiko**

Zuckerkrankheit Typ II, Gallensteine, hoher Blutdruck, hohe Blutfette (Cholesterin u.a.), Fettleber, Atemnot, Schlafatemnot, Depression, soziale Isolation, chronische Müdigkeit, Schläfrigkeit Hoch > 3
Koronare Herzkrankheit (Herzinfarkt, Angina Pectoris), Hirnschlag, Gicht, Arthrose, Asthma, COPD = chronische Atemnot wegen Lungenkrankheit, Leistenbruch, psychische Probleme, Demenz  Mittel 2 - 3
Krebs, Autoimmunkrankheiten, verminderte Fruchtbarkeit, polyzystische Eierstöcke, Hautkrankheiten, grauer Starr, Krampfader, Fibromyalgie, Rückenschmerzen, ungewollter Urinverlust, Cellulitis, geschwollene Beine Niedrig 1 - 2

* Leff DR, Heath D: Surgery for obesity in adulthood. BMJ 2009;339:740-6

** Mehr Vorkommen als bei Normgewicht, z.B. dreimal mehr

Das Gewicht hängt von den Essgewohnheiten ab!

Es ist eine der grössten Errungenschaften, dass wir in "entwickelten" Ländern seit dem Ende des 2. Weltkrieges  genügend Nahrungsmittel.haben. Für die grosse Mehrheit der Menschen herrschte während Millionenjahren Nahrungsmangel.  Wenn wir zu Nahrung kommen, sollen wir soviel wie möglich essen und für die Mangelzeiten speichern. Unser natürliches Meldesystem sagt uns verspätet, wann  für den gegenwärtigen Zustand ist genug. Während Millionen Jahren haben gute "Verwerter" Überlebensvorteile, Wenn wir uns beschränken, ist es gegen die Natur und deswegen eine aktive, mühsame Angelegenheit. Manche von uns können es leichter, für andere ist es enorm schwierig.

Das Essen ist nicht mehr (nur) um den Hunger zu stillen. Wir möchten jedes Essen geniessen. Die kaum beschränkte Auswahl an Nahrungsmittel führt dazu, dass jedes Essen sehr schmackhaft, ein „Schmauss“ sein sollte. Die Nahrungsmittelindustrie entspricht diesem Verlangen und bereitet geschmacksvolle Produkte, den oft sogar künstliche Geschmackverstärker zugesetzt werden.

Wir sind durch Kultur und Familie von frühester Kindheit an geprägt . Durch diese frühe Prägung ist die Gewichtsabnahme ein schwieriges Unterfangen, da sie ohne dauerhafter Änderungen unserer Ernährung, auch unseres Geschmacks nicht möglich ist. Wir sollen für diese schwierige Aufgabe in gutem Zustand und gut vorbereitet sein. Falls psychische Einflüsse, wie häufig, mitwirken (Ersatz für Entbehrung anderer angenehmer Erlebnisse, Trost schon seit früher Kindheit, Sucht nach gewissen Lebensmitteln wie Schokolade, Süssigkeiten), ist ohne einer sachgemässen Behandlung die erwünschte Gewichtreduktion unmöglich zu erreichen.


Ein Schiff? Zu blöde - gerade wo ich so dicht an meinem Idealgewicht war ...


Gewichtzunahme: Ergebnis jahrelanger, allmählicher Überernährung

Die Gewichtsabnahme ist dauerhaft nur langfristig zu erreichen. Unser Körper braucht Zeit, sich anzupassen. So sollte die Haut allmählich schrumpfen, da sie bei zu schneller Abnahme in Falten herunterhängt, was viele stören würde. Es trifft praktisch alle Organe. Eine massive Änderung in unserer Ernährung, eine massive Beschränkung der Kalorienzufuhr können wir nur kurzfristig ertragen und durchstehen. Den damit verbundenen schnellen Gewichtverlust holen wir noch schneller wieder bei der Rückkehr zu den alten Essgewohnheiten auf. Eine echte Umstellung bleibt uns also nicht erspart. Es ist trügerisch zu meinen, nach einer Gewichtsabnahme können wir zu den alten Essgewonheiten, mit denen wir das (höhere) Gewicht hielten, zurückkehren. Deswegen ist die Ernährung, mit der wir abnehmen auch diejenige, mit der wir weiter leben werden. Es gibt keinen Platz für besondere «Diäten» und «Ersatzmahlzeiten». Die allmähliche, aber dauerhafte Umstellung auf ein erweitertes Geschmacksempfinden, auf andere Essgewohnheiten und einen veränderten Lebensstil ist unvermeidbar.

Einseitige, wenig abwechslungsreiche Ernährung begünstigt die Entstehung von Lebensmittelunverträglichkeiten. Durch Unverträglichkeiten gerät das Immunsystem aus dem Gleichgewicht und produziert Stoffe, die sowohl allergische Reaktionen, Entzündungen, Schmerzen, wie auch Gewichtszunahme fördern kann. Manche von ihnen, wie z.B. Histamin, Serotonin dienen auch im zentralen und peripheren Nervensystem als Botschaftsvermittler, sog. Transmitter und Modulatoren. Diese beteiligen sich auch an der Gewichtregulation. Vermindert oder eliminiert man die Unverträglichkeiten, bessern oder verschwinden die Allergien, Entzündungen, und das Gewicht ohne zu hungern sinkt. 

Die abwechslungsreiche Rotationsernährung aktiviert durch die Vielfalt die verschiedenen Stoffwechselwege und dadurch normalisieren sich Übergewicht. Die Speisen sind dabei naturgemäss arm an tierischen Fetten. 

Gewichtsabnahme braucht Geduld


Die richtige, gesunde Gewichtsabnahme ist kurzfristig nicht messbar. Das soll uns jedoch nicht enttäuschen. Wenn wir z.B. 300 Kalorien pro Tag weniger essen, was nicht gerade wenig ist, nehmen wir pro Tag ca. 30 g Fett ab. Das macht pro Woche 210 g, pro Monat nicht einmal 1 kg aus! Unsere Waagen können diese Mengen pro Tag, sogar in zwei Wochen nicht einmal messen. Wir sollten uns trotzdem oft wiegen. Nicht um den Gewichtverlust festzustellen, sondern die eventuelle Zunahme (bei Rückfall) als Warnung wahrzunehmen und die Bremse wieder anzuziehen. Pro Jahr bringt dieses Beispiel doch stattliche 10 kg weniger auf die Waage!

Ohne Dauerhungern!

Die schwierige Aufgabe der Gewichtsabnahme können wir nicht hungrig bewältigen. Wir sollen immer wieder (5 bis 6 mal pro Tag) essen

Eine Arbeit zeigte, dass (nur?) bei Heranwachsenden Bewegungsmangel, Süssgetränke und Auslassen von Frühstück  die Haupteingriffspunkte für Gewichtabnahme sind .

Nur so viel, dass der Hunger vergeht, nicht bis wir satt sind oder sogar soviel wie «reingeht». Wenn wir abends mehr essen, nehmen wir eher zu. Da wir uns während des Schlafes kaum bewegen, verbrauchen wir nur sehr wenig Energie, es wird mehr Fett gespeichert. Immer wieder essen bedeutet jedoch nicht, zwischendurch unkontrolliert zu naschen. Die bewusste Mahlzeit zu bestimmten Zeiten, überlegt, mit sorgfältig vorbereiteten Speisen (siehe Grundsätze der gesunden Ernährung) ist das Ziel!

Ohne besonderer Diäten

Aus folgenden Gründen befürworten wir keine besondere kurzfristige Ernährungsweisen, keine Diäten zum Gewichtverlust: 

  • Nur dauerhafte Änderungen bringen dauerhaften Erfolg. Wir sollen nur das ändern, was wir dauernd beibehalten können.

  • Kehren wir zurück zu alter Ernährungsweise, pendelt sich das Gewicht wieder auf den ursprünglichen Wert. Je krasser die Diät, desto mehr trainieren wir den Körper auf bessere Ausnützung der Nahrung, sodass wir dann sogar nach Rückkehr am Gewicht zunehmen. 

  • Je länger wir uns einseitig ernähren, desto eher können wir unter Mangel wichtiger Stoffe leiden. Keine Vitamin- und Mineraltabletten ersetzen die Vielfalt der gesunden, abwechslungsreichen Nahrung.

Bei Beurteilung einer Diät können Ihnen Regel helfen, die Sie hier finden.

Bewegung ist gesund


Wenn auch Muskeltätigkeit und Bewegung gesund und für den Stoffwechsel sehr wichtig sind, so können wir uns betreffend Gewichtsabnahme keine übertriebene Hoffnungen machen. Denn damit (alleine) nehmen wir relativ wenig ab. So verbrauchen wir während einer Stunde Gehen ca. 400 Kalorien, entsprechen 44 g Fett, während einer Stunde Velofahren 720 Kalorien, entsprechen 80 g Fett, und während einer Stunde Schwimmen 340 Kalorien, entsprechen 40 g Fett. Enttäuschend ist auch, dass bei kurzfristigem vermehrtem Bedarf (weniger als 1 bis 2 Tage) verlieren wir in erster Linie nicht Fett sondern Eiweisse aus Muskeln und der Leber. Das Fett, dass wir mit «gutem» Essen (und Trinken von süssen und/oder alkoholischen Getränken) nach Aerobic, Krafttraining, Joggen, Wandern, Schwimmen, Velofahren, Sauna, usw. ansammeln, können wir so nicht abbauen. Um ein Butterbrot zu « verbrennen», müssen wir 10 bis 15 Minuten wandern! Nur die Kombination aus einem leichten Kaloriemangel (weniger kalorienreiche, fetthaltige Speisen) und viel Bewegung ist bei der Gewichtsabnahme und beim Halten des Gewichts erfolgreich.

Mehr dazu s. auch "Gute und schlechte Verwerter" und "Ein Fettarmer Tag".

 

Warum wir nicht abnehmen (können) oder das Gewicht (schnell) wieder zurückgewinnen (Jojo-Effekt)

  1. Bei zu  krasser, zu schneller Gewichtsabnahme.

  2. Bei übertriebener Gewichtsabnahme. Normgewichtige (BMI 20-25) haben mehr Mühe, abzunehmen. Der Körper wehrt sich gegen das ungesunde Untergewicht.

  3. Bei ungesunder, mangelnder, einseitiger Ernährung. Der Körper verlangt nach Stoffen, die er braucht.

  4. Bei Lebensmittelunverträglichkeiten. Begründung s. oben.

  5. Beim Bestehen und/oder Wiedereintreten von (psychischen) Gründen, die zur Gewichtszunahme führten.

  6. Dazu gehört sog. Umkehrung – innerlich (der Körper, die Seele, das Unbewusste) will man wirklich nicht abnehmen, es sind nur die äusserlichen Gründe und/oder andere Personen, die einen dazu zwingen.

  7. Bei ungenügender Bewegung.

Was wir bieten

  • Wir beraten über die Zusammensetzung und Einnahme der Nahrung und erklären, warum sie zu Übergewicht führen kann.

  • Wir besprechen Ihre persönliche Ernährung und was Sie ändern können, um dauerhaft, ohne unter Hunger leiden zu müssen, Gewicht zu verlieren.

  • Die Bewegung unterstützt die Gewichtsabnahme. Wir helfen Ihnen herauszufinden, welche körperliche Aktivität Ihren Neigungen und Möglichkeiten am besten entspricht.

  • Die Gewichtsabnahme ist eine schwierige Aufgabe. Wir unterstützen Sie dabei. 

Zusätzlich zu diesen üblichen Beratungsformen bieten wir folgende wirksame Massnahmen: 

  • Entweder mit der NAET-Methode oder durch Bestimmung der Lebensmittel-IgG untersuchen wir, auf welche Lebens- und Nahrungsmittel Sie überempfindlich reagieren. Deren Konsum begünstigt über immunologische (Abwehr-) Vorgänge die Gewichtszunahme, umgekehrt, erleichtert es den Gewichtverlust, wenn diese gemieden werden. 

  • Mit Hilfe unseres Rotationsschemas und der dazu gehörenden Rezepte gelingt es Ihnen leichter, auch wenn Sie manche Speisen auslassen, sich gut und schmackhaft zu ernähren. Als eine positive Nebenwirkung verlieren Sie zusätzlich manche Ihrer Beschwerden, falls Sie irgendwelche haben. Nach der NAET-Behandlung braucht man die Stoffe, die man behandelt hat,  nur 25 Stunden streng zu meiden. Nachher erträgt man in der Regel (in mässigem Masse) die (Lebens-) Mittel, die vorher Schwierigkeiten bereiteten, wieder, womit die Rotation einfacher ist. Die übliche Rotation nach der Lebensmittel-IgG-Bestimmung (oder nach einer anderen Methode) verlangt, dass man die unverträglichen Speisen  mehrere Wochen oder Monate auslässt.

  • Nicht selten bestehen Blockaden, die hindern, dauerhaft abzunehmen. Sie sind der Hauptgrund, warum viele Versuche abzunehmen auf die Dauer versagen. Falls Sie möchten, können wir diese Blockaden feststellen und sie anschliessend behandeln (auslöschen).

Ein ausgezeichnetes Internet-Programm zum Abnehmen und zum Gewichthalten (!)

bietet die „Neu Zürcher Zeitung“ unter dem Titel „eBalance“. Das bereits erfolgreiche schwedische  Programm wurde in Zusammenarbeit mit den Fachleuten der „Hirslanden-Klinik“ in Zürich den Schweizer Verhältnissen angepasst. Man kann sich weiterhin mit Fragen an sie wenden. 
Die Teilnahme kostet für 3 Monate 48, für 6 Monate 78 und für 1 Jahr 120 Fr. Die jeweilige Verlängerung kostet weniger. Das Geld ist gut investiert. Das Programm ist den persönlichen Angaben angepasst. In seinem Rahmen erfährt man den Kalorieninhalt und die Zusammensetzung an Eiweiss, Kohlenhydraten, Fetten und Alkohol auch der Speisen, die vom Teilnehmer vorgeschlagen wurden. Die Speisen wählt man nach verschiedenen Kriterien, die man kombinieren kann, z.B.  Mittagessen + günstig + schnell + einfach + vegetarisch =   um 100  Vorschläge.
Zum Programm gehört auch eine ähnlich gestaltete ausgezeichnete Bewegungsberatung (Fitness). Man bekommt, wieder persönlichen Angaben entsprechend, nicht nur Vorschläge, wie lange man  welche Art der Bewegung ausüben soll, sondern auch z.B. (unter „Kleine Sünden“) wie lange man intensiven Sex haben muss, um eine Crémeschnitte (1 Weggli, 10 Gummibären, 1 Portion Pommes, usw.) abzubauen (2 Stunden und 42 Minuten!). Statt dessen kann man 1 Std. und 1 Minute wandern oder nur 44 Min. den Boden wischen. Ich denke, der Sex der Testpersonen war nicht sehr intensiv. Trotzdem ziehe ich ihn dem Bodenwischen vor. Man kann mit eBalance pro Monat je nach Ausgangsgewicht bis 4 kg verlieren. 
Im Rahmen des Programmes lernt man sehr viel über Ernährung und Bewegung. Es ist geeignet für gewissenhafte, genaue Personen, die bereit sind, die Nahrungsmittel mindestens am Anfang zu wiegen und der Durchführung genug Zeit zu widmen. Es wäre verdienstvoll und der Verbreitung des Programmes dienlich, wenn auch Personen mit Milchzucker-  und Weizenunverträglichkeit (Zöliakie) ihre Speisen automatisch wählen könnten. Die Berücksichtigung der Rotation ist Zukunftsmusik. Hoffentlich hören wir sie in absehbarer Zeit.

Ein ähnliches Programm bietet neuerlich auch www.kilocoach.ch.

Möchten Sie einen Erfahrungsbericht über eine Abmagerung lesen?

Wozu eine gesunde Ernährung?


Eine gesunde Ernährung hilft, folgende Krankheiten vorzubeugen und zu heilen:

Allergien und Unverträglichkeiten, Übergewicht, Cellulitis, Fettstoffwechselstörungen (u.a. erhöhtes Cholesterin), Zuckerkrankheit, Gicht, Knochenschwäche (Osteoporose), hoher Blutdruck, Herzschwäche, (Gallen- und Nieren-) Steinkrankheiten, Schwindel, Verdauungsstörungen, Krebs, Altersdemenz, Alterssehschwäche (Macula Degeneration), u. a.


Eine gesunde Ernährung hilft, folgende Zustände zu bessern:

Chronischer Schmerz, Chronische Müdigkeit, Akne, Allergien und Unverträglichkeiten, Immunschwäche mit Anfälligkeit für infektiöse Krankheiten, Autoimmunkrankheiten, Reizblase, Endometriose, Erholung nach Krankheiten und Unfällen, verminderte Sportleistung, u.a.

Falls Sie uns wieder besuchen möchten
(was uns unheimlich freuen würde)

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