Gesund durch Essen
Ernährungsberatung und NAET-Behandlung von Allergien und Unverträglichkeiten
Dr. med. Peter Marko, 
Heinestrasse 26, CH-9008 St.Gallen 
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Letzte redaktionelle Änderung 10.12.05

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Schwefel in der Ernährung

Schwefel ist für den Aufbau und die Funktion körpereigener Stoffe, den Eiweissen, sehr wichtig. Er kommt vor in:

  • Schwefelhaltigen Aminosäuren (Grundsteine der Eiweisse),

enthalten vor allem in Eiern und Milch, etwas weniger in Fleisch und noch weniger in pflanzlichen Lebensmitteln. Junge Organismen brauchen diese Aminosäuren für ihr Wachstum, ältere dagegen erheblich weniger nur für den Umbau von Geweben (Bindegewebe, Knorpel, usw.). 

  • Konservierungsmitteln verschiedener Lebensmittel

Seit neuem muss Schwefel deklariert werden, sodass wir die enthaltene Menge kennen werden. Sie kann beträchtlich sein (s. Tipp der Woche vom 12.2. - 18. 2. 2000). 

  • Medikamenten

Schleimlösende Mittel, die bei hartnäckigem Husten mit wenig und/oder zähem Schleim verabreicht werden.

Der überflüssige Schwefel wird als Säure durch die Niere ausgeschieden. Die Schwefelsäure muss dabei durch Basen neutralisiert, begleitet werden (s. Basen in der Ernährung und Gicht, Pseudogicht, Arthrose und Ernährung). Zu viel Schwefel belastet den Säure-Basen-Haushalt und führt zur Übersäuerung mit den entsprechenden Folgen für die Gesundheit.

Patienten mit Colitis ulcerosa bekommen eher einen Schub der Krankheit, wenn sie sich mit schwefelhaltigen Nahrungsmitteln (Fleisch, Käse, Eiern, trockenen Früchten, (Schwefel als Konservierungsmittel)) ernähren und Alkohol trinken (Zusatzstoff, eine Schwefelverbindung!). Im Dickdarm entsteht mit Hilfe von Bakterien Schwefelwasserstoff (H2S), das die Durchlässigkeit der Darmschleimhaut erhöht und sich auch sonst krankhaft auswirkt. Vermutlich trifft es nicht nur Colitis ulcerosa, aber die Untersuchungen über andere Autoimmunkrankheiten stehen noch aus.

Was können wir dagegen tun?

 

1. Als Erwachsene weniger tierische Eiweisse (wie Milchprodukte und Fleisch) essen.

2. Nichtkonservierte Naturprodukte konsumieren.

3. Schwefelhaltige schleimlösende Medikamente nur für kurze Zeit einnehmen (sie können die tägliche Schwefelsäureausscheidung um 1/3 erhöhen).

Die Punkte 1 und 2 gelten auch für die Salpetersäure (HNO3), deren Vorstufen Nitrite und Nitrate als Düngemittel verwendet werden. Gemüse und Obst aus nichtbiologischem Anbau sollte man sehr gut waschen. Die Auswirkungen der Stickstoff (N)-Menge (Grundatom der Salpetersäure) in Medikamenten ist im Unterschied zu Schwefel vernachlässigbar.

(Mehr über Säure-Basen Haushalt hier.)

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(was uns unheimlich freuen würde)

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