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Letzte redaktionelle Änderung 10.12.05
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Schwefel in der Ernährung
Schwefel ist für den Aufbau und die
Funktion körpereigener Stoffe, den Eiweissen, sehr wichtig. Er
kommt vor in:
enthalten vor allem in Eiern und Milch,
etwas weniger in Fleisch und noch weniger in pflanzlichen
Lebensmitteln. Junge Organismen brauchen diese Aminosäuren für
ihr Wachstum, ältere dagegen erheblich weniger nur für den Umbau
von Geweben (Bindegewebe, Knorpel, usw.).
Seit neuem muss Schwefel deklariert
werden, sodass wir die enthaltene Menge kennen werden. Sie kann beträchtlich
sein (s. Tipp der Woche vom 12.2. - 18. 2.
2000).
Schleimlösende Mittel, die bei hartnäckigem
Husten mit wenig und/oder zähem Schleim verabreicht werden.
Der überflüssige Schwefel wird als
Säure durch die Niere ausgeschieden. Die Schwefelsäure muss dabei
durch Basen neutralisiert, begleitet werden (s. Basen
in der Ernährung und Gicht,
Pseudogicht, Arthrose und
Ernährung). Zu viel Schwefel belastet den Säure-Basen-Haushalt
und führt zur Übersäuerung mit den entsprechenden Folgen
für die Gesundheit.
Patienten mit Colitis
ulcerosa bekommen eher einen Schub der Krankheit, wenn sie sich mit
schwefelhaltigen Nahrungsmitteln (Fleisch, Käse, Eiern, trockenen
Früchten, (Schwefel als Konservierungsmittel)) ernähren und
Alkohol trinken (Zusatzstoff, eine Schwefelverbindung!). Im
Dickdarm entsteht mit Hilfe von Bakterien
Schwefelwasserstoff (H2S), das die Durchlässigkeit der
Darmschleimhaut erhöht und sich auch sonst krankhaft auswirkt.
Vermutlich trifft es nicht nur Colitis ulcerosa, aber die
Untersuchungen über andere Autoimmunkrankheiten
stehen noch aus.
Was können wir dagegen tun?
1. Als Erwachsene weniger tierische
Eiweisse (wie Milchprodukte und Fleisch) essen.
2. Nichtkonservierte Naturprodukte
konsumieren.
3. Schwefelhaltige schleimlösende
Medikamente nur für kurze Zeit einnehmen (sie können die tägliche
Schwefelsäureausscheidung um 1/3 erhöhen).
Die Punkte 1 und 2 gelten auch für
die Salpetersäure (HNO3), deren Vorstufen Nitrite und Nitrate als Düngemittel
verwendet werden. Gemüse und Obst aus nichtbiologischem Anbau
sollte man sehr gut waschen. Die Auswirkungen der Stickstoff (N)-Menge
(Grundatom der Salpetersäure) in Medikamenten ist im Unterschied zu
Schwefel vernachlässigbar.
(Mehr über Säure-Basen
Haushalt hier.)
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