Gesund durch Essen
Ernährungsberatung und NAET-Behandlung von Allergien und Unverträglichkeiten
Dr. med. Peter Marko, 
Heinestrasse 26, CH-9008 St.Gallen 
Anmeldung T: 071 250 15 18 Fax: 071 250 15 19 E-mail: Peter.J.Marko@hin.ch


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Letzte redaktionelle Änderung 25.6.2009

Wer Lebensmittel mit Respekt behandelt, verhält sich umweltschonend. Wer Gerichte liebensvoll zubereitet, trägt Sorge zu seinen Liebsten. Wer masvoll isst, tut sich Gutes.

 Alice Waters, Ernährungsspezialistin und Köchin

Unsere ganze Homepage können Sie hier nach Worten und Begriffen durchsuchen. 

 

Grundsätze einer gesunden Ernährung

 

Ein Artikel im „British Medical Journal“ zeigt, dass man doch auch mit relativ einfacher Beratung helfen kann, die Ernährungsgewohnheiten zu ändern. Dies ermutigt uns, den Interessierten folgende, in der Praxis gut bewährte Vorschläge für die Umstellung auf eine abwechslungsreiche, einfache, gesunde Ernährung anzubieten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Allgemein: 

  • Überlegen Sie sich gut, warum, wozu Sie die Änderung anstreben, was Sie gewinnen und was Sie verlieren. Halten Sie sich jeweils Vorteile und Gewinne vor Augen, wenn Sie zu einem Rückfall in alte Gewohnheiten neigen.

  • Wenn Sie trotzdem rückfällig geworden sind, denken Sie, es passierte nur jetzt, im Moment. Sie sind trotzdem fähig, die Ernährung zu ändern, wie schon Vieles in Ihrem Leben. Versuchen Sie es erst recht wieder. 

  • Seien Sie sich bewusst, dass die Änderung der Ernährung keine einfache, kurzfristige Aufgabe ist. Beginnen Sie damit in einer guten Zeit ohne besonderer Belastungen. Es liegt in der Natur der Sache, dass dies mit den gegenwärtigen Verlockungen und Möglichkeiten eine  langfristige Bemühung und Aufgabe ist, zu der Sie Ausdauer u.U. auch Hilfe brauchen.

  • Ändern Sie nur, was Sie auf die Dauer durchsetzen und halten können.

  • Allmähliches Vorgehen in kleinen Schritten ist erfolgsversprechender als Versuche, alles auf einmal umzukrempeln. Auch der Körper (und Ihre Umgebung) braucht Zeit, sich daran zu gewöhnen.

  • Falls Sie merken, dass es Ihnen schon beim Einkauf nicht wohl ist, auf gewisse Nahrungsmittel zu verzichten, oder Ihre Essgewohnheiten Suchtcharakter haben, lassen Sie sich zuerst helfen, dies zu beheben. Wir bieten dazu eine spezielle Behandlung an. Sonst bemühen Sie sich vergeblich, was begreiflicherweise jeden unnötig enttäuscht und entmutigt.

  • Jede Speise, jede Mahlzeit muss nicht ein Schmaus sein. Es gibt in unserem gegenwärtigen Leben genug Einladungen, Feste und Feiern, bei denen wir besondere Köstlichkeiten geniessen können.

  • Die wichtigste ursprüngliche Aufgabe der Nahrung ist, den Hunger zu stillen. Essen Sie kontrolliert, ohne das Dazwischennaschen bevor ein grosser Hunger aufkommt. Auf der anderen Seite essen Sie nur so viel, dass Sie den Hunger nicht mehr spüren. Warten Sie nach dem Essen ½ Stunde und Sie merken, dass man auch mit weniger eigentlich satt ist.

  • Essen ist sicher schön, angenehm und lustvoll. Sie haben auch andere Interessen, Tätigkeiten und Aufgaben, die Sie befriedigen und beruhigen.

  • Es ist vorteilhaft, wenn sich die ganze Familie gesund ernährt. Sie müssen weder für die anderen erwachsenen Familienmitglieder noch für Kinder besonders kochen. Fleisch- und Käseesser können jeweils öfter und eventuell mehr davon essen, als Sie es sollten.

  • Gesunde Ernährung zu vermitteln ist ein wichtiger Teil der Erziehung und hilft vielen Krankheiten vorzubeugen, ausserdem erleichtert es den Kindern das spätere Leben. (U.a. sparen Sie Ihnen die Mühe, die Sie jetzt selbst haben.) Kinder brauchen nach dem 1. Lebensjahr keine besonderen Speisen und Getränke. Kinder können entscheiden, wie viel, aber nicht was sie essen sollen. Gemeinsame ruhige Mahlzeiten sind für die Entwicklung der Kinder enorm wichtig.

Ihr Wille, etwas zu ändern, ist bei der Änderung der Ernährung entscheidend. Beratung, Unterstützung kann Ihnen aber helfen, Ihr Vorhaben, Ihre Wünsche eher und leichter zu verwirklichen.

 

Konkret: 

  • Der Einkauf ist das Wichtigste*. Überlegen und schreiben Sie auf einem Zettel auf, was Sie kochen und kaufen möchten.  Kaufen Sie keine Schokolade, andere Süssigkeiten und ähnliche Köstlichkeiten. Nicht nur Sie, niemand kann ihnen widerstehen, wenn man sie in der Nähe hat und Hunger oder Langweile sich melden. Wenn man sie zu essen beginnt, ist es schwierig damit aufzuhören. Ähnliches gilt für Pommes-Chips, Salznüsse, u.ä.. Seien Sie sicher, bei Festen, Einladungen oder gezielt in Kaffees, Restaurants, kommen Sie diesbezüglich genügend auf Ihre Kosten.

Die Eidgenössisch Technische Hochschule (ETH) in Zürich entwickelt ein "Shopping-Handy", das den Kauf der Nahrungsmittel für Allergiker und Menschen, die Gewicht verlieren möchten, erleichtert. Es soll nicht nur über die kalorische Zusammensetzung (Fett-, Eiweiss- und Kohlenhydrateanteil) informieren und die Preise vergleichen, sondern man kann auch unverträgliche Stoffe persönlich einprogrammieren und bei entsprechend falschem Einkauf ertönt aus dem Handy ein Warnton!

  • Der biologische Wert der Lebens- und Nahrungsmittel hat folgende Stufen: 
    1. Biologisch gezüchtet, frisch 
    2. Frisch 
    3. Tief gefroren 
    4. Selbst zubereitet 
    5. Fertigprodukt.

  • Kaufen Sie Fertigprodukte nur wenn Sie in Zeitnot sind und schnell ein Essen hinzaubern müssen.

  • Dazu gehören auch Fruchtjoghurte, die verschiedene künstliche Zutaten und viel Zucker enthalten. Nehmen Sie Naturjoghurt, unter das Sie frische, süsse oder tiefgefrorene Früchte* mischen und falls nötig mit etwas Zucker oder Süssstoff Ihrem Geschmack anpassen können (letzteren versuchen, mit der Zeit wegzulassen).

  • Essen Sie oft (5 bis 6 mal täglich)*, kontrolliert, möglichst zu festen Zeiten, warten Sie nicht auf Hunger, aber naschen Sie nicht zwischendurch.

Eine Arbeit zeigte, dass (nur?) bei Heranwachsendenausser Bewegungsmangel, Süssgetränke und Auslassen von Frühstück die Haupteingriffspunkte für Gewichtabnahme sind.

  • Kochen Sie Gemüse in speziellen Kochtöpfen möglichst mit Dampf, so braucht es auch weniger Salz und die Mineral- und Vitalstoffe bleiben eher erhalten. Das kann man in normalen Töpfen mit speziellen Dampfeinsetzen oder in Dampfgarer (Steamer) machen.

  • Kochen Sie selbst. Wenn Sie es nicht können, lernen Sie es*. Kochen Sie einfache Speisen* für den täglichen Bedarf. Der Aufwand für komplizierte, kalorienarme- „Feinschmecker“-Gerichte ist sowohl für das Kochen, wie auch für das Einkaufen und Lagern der verschiedenen Zutaten meistens beträchtlich.

  • Die Hauptspeisen sind sowohl beim Mittag- wie Abendessen Gemüse und Kartoffeln, Teigwaren aus Vollkorngetreide, Mais oder Reis*. Bei Nichtvegetarier dient zwei- bis dreimal pro Woche als Beilage Fisch und genauso oft Fleisch oder Käse. Man kann Fleisch und Käse auch öfters, aber in kleineren Portionen verspeisen. Alles ohne Sosse, nur im eigenen Saft. Es mag Sie überraschen, aber verschiedene Nüsse* (jeweils nur eine Sorte) sind auch geschmacklich ein guter Ersatz für Fleisch und Käse. 
    Das Abendessen besteht aus eher kleineren Portionen pro Mahlzeit, mehr als 3 Stunden vor dem Schlafen. Bei Hunger vor dem Schlafengehen eine kleine, leichte, sechste Mahlzeit (bitte aber kein Obst,).

  • Mit Kräutern kann man den Geschmack der Speisen verbessern, so verändern, dass man mit weniger Kochsalz auskommt. Nehmen Sie dazu wieder keine bunten Mischungen, nur ein, zwei Kräuter pro Speise*.

  • Nehmen Sie zweimal täglich eine grosse Portion Salat* als Vorspeise (möglichst schon 20 - 30 Minuten vor dem Essen, wenn Sie abnehmen möchten). Salate schmecken mit Kräutern und wenig kaltgepressten Ölen* auch ohne Essig vorzüglich. Wenn, dann wenig Salatsossen, sodass man sie nicht mit Brot „auszutupfen“ braucht.

  • Kaufen Sie einfaches, nicht sehr fettiges Fleisch wie Bündnerfleisch, kalter nicht fettiger Braten, eventuell mageren Schinken statt Wurstwaren

  • Zum Frühstück wechseln Sie täglich jeweils nur eine Art von verschiedener Flocken* und Obstsorten* ab.
    Als Zwischenmahlzeiten* ist Obst und rohes Gemüse besonders geeignet. Essen Sie mindestens fünfmal täglich Obst und/oder Gemüse.

  • Eigentlich sollte jeder Bissen mindestens 30 x gekaut werden. Man wird dadurch eher satt und aktiviert schon in Mund die Enzyme. Dies, wie auch die Zerkleinerung der Speisen verbessert die Verdauung. Gut verdaute Speisen verursachen weniger Unverträglichkeiten.

  • Kinder älter als 1 Jahr brauchen keine spezielle Ernährung. Sie entscheiden wie viel, aber nicht was sie essen, abgesehen von kleinen persönlichen Abneigungen. In den Fachkreisen zieht man gerne gegen Fast-Foods, vergisst man die sog. "Kindermahlzeiten" auf den Speisekarten der üblichen Restaurants. Sie haben dort nichts zu suchen. Kinder sollen ihrem Alter entsprechend grosse Portionen der Erwachsenenspeisen bekommen. Die Erziehung einer gesunden Ernährungsweise ist ein Grundpfeil der Erziehung. Sie trägt wesentlich zur Entwicklung einer guten Persönlichkeit bei.

    Dazu: Beim Kauf spezieller Kinderlebensmittel sollten Eltern besonders genau hinsehen. Eine Untersuchung von 25 Produkten durch die in Frankfurt erscheinende Zeitschrift «Öko-Test» (Ausgabe 3/2005) ergab, dass diese häufig zu viel Fett und Zucker enthalten. Zweimal vergaben die Tester die Note «mangelhaft», einmal «ungenügend», siebenmal «ausreichend» und achtmal «befriedigend». Vier Produkte erhielten ein «gut», drei ein «sehr gut». Für den Test wurden unter anderem die Empfehlungen des Forschungsinstituts für Kinderernährung (FKE) in Dortmund als Vergleichswerte herangezogen. Auch an den kleinen Verpackungen vieler Produkte störten sich die Experten: Bleibe es beim Verzehr einer Portion, halte sich die Aufnahme von Zucker und Fett in Grenzen. Allerdings machten die Snacks selten satt, weshalb oft zu einer zweiten Portion gegriffen werde. Kritisiert wurde zudem ein «Einheitsgeschmack», hervorgerufen durch Geschmacksverstärker und künstliche Aromastoffe. Am besten schnitten Produkte ab, die herkömmlichen Lebensmitteln am ähnlichsten sind: Käse, Dosenfisch und Geflügelmortadella. Insgesamt, so die Zeitschrift, seien spezielle Kinderlebensmittel aber überflüssig. Getreideprodukte, Obst, Gemüse, Milch sowie ab und zu Fleisch und Fisch versorgten die Kinder mit allem, was sie für eine gesunde Ernährung brauchen.

    Dr. med.dent. B.Wider, zahnärztlicher Beauftragter des Kantonsarzt-Amtes St. Gallen, teilt folgendes mit:

    Die Karieszunahme, besonders bei vorschulaltrigen Kindern, bereitet uns Zahnärzten grosse Sorgen. Zwar hat die Kariesprävention der letzten 30 Jahre in Schule und Kindergarten sehr erfreuliche Erfolge erzielt. So zeigten die 14-Jährigen im Jahre 2004 nur noch ca. 1,5 kariöse Läsionen im Vergleich 7 Defekte im Jahre 1974. Seit 1995 sind wir Zahnärzte gesamtschweizerisch mit einer neuen Karieswelle konfrontiert, vor allem in der Altersgruppe der 1 bis 5-Jährigen (ECC = early childhood caries). Als Ursachen gelten die starke Zuwanderung aus Ländern ohne Prophylaxe sowie bei CH-Patienten ein zunehmendes Lifestyleverhalten ohne Rücksicht auf die Konsequenzen.
    Die Kleinkinder werden mit gesüssten Schoppen und Kindertees ruhig gestellt und auch zuckerhaltige Süssigkeiten und Zwischenmahlzeiten werden wieder öfters und gerne konsumiert. So sehen wir bereits 18 Monate alte Kinder mit völlig zerstörten Milchfrontzähnen im Oberkiefer. Diese können zu schmerz­haften Abszessen führen, welche eine Therapie in Vollnarkose nötig machen, zum Teil mit Spitalaufent­halt. Das belastet die Allgemeingesundheit des Patienten und führt zudem zu unnötigen Kosten. 1990 waren noch ca. 75% der Kindergartenkinder kariesfrei, 1998 leider nur noch 48%! 
    Wir Zahnärzte suchten in den letzten Jahren verstärkt die Kooperation mit Mütterbratungsstellen, Kinderärzten und Ärzten. Diese Spezialisten sehen die Eltern mit ihren Kindern in dieser kritischen Lebensphase zwischen 0 – 2 Jahren und sollten die Eltern über die Gefahren der falschen Ernährung (z.B. gesüsste Schoppen) aufklären. Darüber hinaus sollte Zähneputzen durch die Eltern ab dem 1. Milchzahn mit ca. 6 Monaten selbstverständlich sein, ab dem 2. Lebensjahr 2-mal / Tag mit einer Kinderzahnpaste.  
    Bei einer Inspektion der Frontzähne erkennt auch ein Mediziner Bakterienbeläge oder gar beginnende Karies und könnte die Patienten einem Zahnarzt überweisen für weitere Beratung oder Behandlung. Auch die Beratung von Schwangeren ihre eigenen Zähne kontrollieren zu lassen ist sinnvoll. (Speicheltest betreffs Übertragungsrisiko von Streptococcus mutans / Kauen von Xylitkaugummi reduziert Keime drastisch).

  • Trinken Sie genug (Mineral-) Wasser. Es ist gesund und mildert den Hunger.
    Auch „light“ Süssgetränke mit künstlichen Süssstoffen verursachen Insulin-Ausschüttung und sorgen damit für vermehrten Hunger.

  • Trinken Sie regelmässig, aber  möglichst keine alkoholischen Getränke. Diese steigern den Appetit und vermindern den Willen, beides brauchen Sie nicht.

  • Wir raten auch von Kompromissen, Halblösungen wie halb- oder viertelfettigem Käse ab. Ähnlich den  „leichten“ oder Filterzigaretten, nimmt man nur noch mehr davon, somit im Fall von Käse mehr tierische Eiweisse, die einerseits zusätzliche Kalorien liefern, andererseits den Körper massiv sauer machen. Die Umstellung auf weniger kalorienreiche, besser sättigende und gesundere balaststoffreichere Nahrungsmittel ist entscheidend.

  • Häufig wird gefragt, wie es mit der gesunden, nicht kalorienreichen Ernährung ist, wenn man regelmässig ausser Hause essen muss. Wir empfehlen und praktizieren selbst (auch bei Reisen) folgende Möglichkeiten:

  1. Man nimmt von zu Hause mit, was man gekocht hat. Falls es zum Aufwärmen keine Gelegenheit gibt, isst man es kalt. Alles, was ohne Sosse zubereitet wird, schmeckt im grunde genommen auch kalt nicht schlecht.

  2. In der Kantine oder im Restaurant bestellt man zuerst Salat, dann das übliche Menü, aber ohne Fleisch und Sosse. Dafür verlangt man mehr Gemüse und  Beilagen wie Kartoffeln, Teigwaren, Mais oder Reis. Die Fast-Food Restaurants bieten zunehmend Salate und wenig fettige oder sogar vegetarische Gerichte an. So kommt es auch hier darauf an, was man wählt. Bei McDonald's muss es nicht immer ein Big-Mac sein.

  3. Man nimmt Menüs, die sich den Anforderungen am ehesten nähern. Der Trost ist, dass man sich zu Hause gut ernährt und dadurch die Nachteile ausgleicht.  

Vielleicht hilft Ihnen dabei das Buch  „Richtig essen im Job“: Berufstätige essen mittags meist in der Kantine, im Schnellrestaurant - oder sie machen sich im Büro ein Fertiggericht in der Mikrowelle heiß. Sind die Portionen zu groß oder zu gehaltvoll, stellt sich Müdigkeit ein. Tipps für eine abwechslungsreiche, gesunde Ernährung gibt Susanne Wendel in ihrem Buch «Richtig essen im Job». Die Autorin benennt zunächst die typischen Probleme Berufstätiger. Stressbedingt bestehen die Mahlzeiten oft aus Fastfood, Süßigkeiten, Zigaretten oder mitgebrachten Pausenbroten. Wendel rät, sich bei der örtlichen Gastronomie und den Einzelhändlern zu erkundigen, welche schnellen, preiswerten und ausgewogenen Gerichte diese zu bieten haben. Wer zu den Frustessern gehört, sollte statt zum Schokoriegel lieber zu Möhren oder Äpfeln greifen. «Fett» und «süß» sollte durch «eiweißreich» und «bunt» ersetzt werden: Zum Beispiel Salat mit Fleischstreifen oder Fisch mit Gemüse. Seine Leistungsfähigkeit steigert außerdem, wer viel trinkt: Jede Stunde sollten Erwachsene ein Glas Wasser zu sich nehmen. Susanne Wendel: «Richtig essen im Job», Südwest Verlag, 2006, 10,95 Euro, ISBN: 57906928.-netdoktor).

Ernährt man sich nämlich überwiegend richtig, gesund, kann man ab und zu „sündigen“ und bei Festen, Einladungen und ähnlichen Anlässen die angebotenen „falschen“ Speisen essen (und wenn man will, dazu mit Mass alkoholische Getränke trinken), so wie es unsere Ahnen getan haben. Es ist dann etwas Besonderes, eine Belohnung, auf die man sich desto mehr und mit gutem Gewissen freuen kann.

Diese Grundsätze können Sie teilweise oder ganz, mit schnellerem oder langsamerem Tempo umsetzen, je nach dem wie Sie es brauchen und möchten. Sie ernähren sich dann einfach und garantiert gesund, ohne  Kalorien zählen und irgendwelche speziellen Produkte kaufen zu müssen. Falls übergewichtig, nehmen Sie ohne zu hungern ab. Unser Rotationsschema und die dazu gehörenden Rezepte* (die Sie auch ohne zu rotieren verwenden können) helfen Ihnen dabei. Sie liefern Vorschläge, Hinweise und Ideen, wie man sich einfach, abwechslungsreich, gesund ernähren kann. 

Die beschriebene Ernährung ist basisch betont und sowohl für gesunde Menschen, die ihre Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Gewicht halten möchten, wie für Patienten mit Stoffwechsel- (Fett-, Zucker-, Steinkrankheiten, Gicht) und anderen Krankheiten (u.a. Krebs, Demenz, Arthrose) geeignet. Für weitere wie Unverträglichkeiten, Allergien, Infektanfälligkeiten, Hämochromatose ist sie eine gute Grundlage, die man dann individuell (der jeweiligen Person entsprechend) anpassen kann.

Bedenken Sie, mit Ihrem Willen und Ihrer Ausdauer haben Sie bereits viele Ziele im Leben erreicht.  

Bei Problemen und Schwierigkeiten mit der Umstellung können Sie unsere oder eine andere gute Beratung beanspruchen. Nicht selten erschweren emotionelle Probleme und Blockaden die gewünschten Änderungen der Ernährung. Wir können helfen, sie  mit einer besonderen Behandlung zu beheben.

* Unser Rotationsschema und die dazugehörenden Rezepte geben Ihnen Anleitung und Hinweise zum Einkauf und zum Kochen von einfachen, schmackhaften und gesunden Speisen und sind eine gute Stütze bei der Verwirklichung Ihres Vorhabens.  

Die neuste Lebensmittelpyramide der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung (detailliert und mit den begleitenden Text hier):

Die WHO empfiehlt eine Ernährung mit 15 - 30% Fett, davon weniger als 10% gesättigte Fette, 10 - 15% Proteine und 55 - 75% komplexe Kohlenhydrate (also keine Zucker!). Salz weniger als 5g, Früchte und Gemüse mehr als 400g und 1 Stunde körperliche Betätigung, z.B. marschieren, pro Tag.

Viele gute, nur wenige fragliche Tipps finden Sie hier. Die Seite ist zwar für Kinder und Teenager bestimmt, aber auch Erwachsenen, nicht nur Eltern, dienlich. 

Falls Sie uns wieder besuchen möchten
(was uns unheimlich freuen würde)

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